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Mittwoch, 13. Mai 2009

:im achten jahr

war das ein wochenende:
zum ersten mal, nach ganzen sieben mageren jahren voller enttäuschung und misserfolg kündigen sich nun hoffentlich sieben fette jahre an. denn ich habe das nahezu unmögliche geschafft, zum spielmarkt potsdam zu fahren, ohne dass ich kurzfristig doch keine zeit hatte, oder dass mein auto auf dem weg kapituliert, wie vor 2 jahren (lest hier!) oder dass sonstige plagen meinen genialen plan durchkreuzt hätten.

nein, dieses jahr sollte es klappen und so fuhr ich letzten freitag mit einer netten mitfahrerin richtung potsdam. unterwegs rief noch lars an und telefonierte eine weile mit ihr, bis er vorschlug, dass ich ihn in berlin-zehlendorf abholen konnte. meine mitfahrerin kannte sich in dieser ecke aus und hatte zudem nicht gerade lust, zu hause bei ihren eltern anzukommen und so fuhren wir eben durch zehlendorf (übrigens die ecke, wo teile des ganz tollen films die fetten jahre sind vorbei gedreht wurden -> da steht hardenbergs villa. und ist das nicht ein zeichen, dass ich quasi den drehort der "fetten jahre" streifen und selbst sieben magere jahre in punkto spielmarkt durchlebt hab - vielleicht ein zeichen, vielleicht nur spinnerei!) zur einer villa der filmhochschule, in dessen requisite lars zur zeit gerade wohnt.
aber das ist eine andere geschichte.

irgendwann, als wir das mädchen in potsdam abgeladen hatten, erreichten wir petzow, in dessen jugendherberge mit ddr-plattenbaucharme wir übernachten wollten.
zuvor hielten wir noch in der dunkelheit an einer bushaltestelle, wo lars ausstieg und am plan derselben seinen bus finden wollte. doch kaum war er ausgestiegen, stolperte er wieder zurück ins auto, weil vor meinem auto ein grimmig dreinschauender mann mit geschwärztem gesicht, tarnanzug und einem meterlangen gewehr stand, der den fröhlichen lars böse anguckte.
denselben soldaten hatte ich dann in der nacht noch fast mitsamt seinen kameraden über den haufen gefahren, weil sie meines erachtens unausreichend gekennzeichnet auf der straße wanderten.

zum spielmarkt selber kann ich euch nur wenig erzählen, weil ich von eindrücken quasi erdrückt wurde, und außerdem, weil ihr selber hinfahren solltet.
fakt ist aber, dass ich den verkäufer und entwickler der rubikuben doch etwas erstaunt hab, als ich eines seiner schwersten modelle in 15 minuten zusammengebaut hatte. oder dass sich jannes oma poi-artige schwingteile gekauft hab, ich mir aber ein tolles würfelspiel.
auch hab ich den ana und die ... dings ... (jetzt hab ich den namen vergessen, ist ne freundin von simon), eben die janne und ihre oma, und ne menge andere nette leute getroffen.
und ich hab mit dem netten mann von den kooperativen spielen ohne verlierer erzählt (der arme).

naja, am sonnabend abend war noch eine tolle feier bei rebekka, die in einem wunderschönen ein-personen-haus in pirna wohnt, mit lagerfeuer, knüppelkuchen, bier und bowle, und und und
dank philipp ist der obstteller nie im garten angekommen. dafür haben wir zu dritt direkt am feuer im rauch übernachtet.

am sonntag war ich noch in moritzburg, zwecks wiesenbelagerung, bibliotheksbesuchung und walderlebung. und als ich am sonntag abend (habt ihr alle an muttertag gedacht) wieder in rötha angekommen war, war ich an einem wochenende über 700 kilometer gefahren. was für ein buntes wochenende.

Donnerstag, 26. Februar 2009

:ade

tja, das war sie nun – meine zeit im mitarbeiterkreis der evangelischen jugend um borna. das wurde mir am vergangenen sonnabend bewusst, als unser jugendwart andreas seinen 50. G
geburtstag feierte und alle möglichen leute aus diesen und vergangenen tagen des M
mitarbeiterkreises eingeladen hat und ich fand meine gedanken heute bei luise wieder – und das, obwohl ich seit vielen monaten nicht mehr aktiv dabei bin.
nun ist es so, dass ich auch zu den ehemaligen des mak gehöre. wann ich das letzte mal dabei gewesen bin, weiß ich gar nicht mehr. vermutlich ist es schon einige zeit her.

noch bevor ich mit meinem studium in moritzburg begann, an dem tag, als ich mich das erste mal dort umschaute, sagte mir ein freundlicher herr berthold, den ich später als rektor der fachhochschule kennen werden würde, dass es nicht möglich sein wird, neben dem studium die ehrenamtliche arbeit weiterzuführen.
ich probierte es dennoch, oder vielmehr: ich hörte nicht auf, ehrenamtlich mitzuarbeiten – und es ging gut. der mak und der daran hängende freundeskreis gaben mir abwechslung zu den themen des studiums und der kommilitonInnen, und nach und nach kristallisierten sich einige heute wichtige freundschaften daraus.
man mag mir an dieser stelle vorwerfen, dass ich mein studium ja gar nicht reibungslos gepackt habe, aber zu meiner eigenen verteidigung möchte ich sagen, dass der mak dabei nie als ursache, sondern vielmehr als fangnetz fungierte.

aber nun ist diese zeit endgültig vorbei. Die feier am sonnabend trug noch einmal einen hauch des glanzes aus längst vergangener zeit, gekrönt von einer übernachtung in der pfarrscheune zedtlitz – ein für mich historischer ort.
.... mein heimlicher, stiller Abschied: die Zeit der ehrenamtlichen Jugendarbeit im Kreise dieser so lieb gewordenen Menschen ist für mich nun, nach 10 jahren, endgültig passé. und es war eine schöne zeit, die ich niemals missen möchte.
im april – und das ist bereits übernächsten monat – werde ich selbst die hauptamtliche arbeit eines gemeindepädagogen im markkleeberg-ost aufnehmen:

dazu gehört vor allem die arbeit mit kindern im rahmen der christenlehre, aber auch junge-gemeinde-arbeit, die arbeit mit jungen familien, ausschüssen und letztendlich religionsunterricht.

ein seltsames gefühl, endlich am ende dieses studiums zu sein (mit ausnahme der diplomverteidigung), das ich anfangs geliebt, zwischendurch gehasst, manchmal auch nur fertig kriegen wollte. ein studium, in dessen zeit ich mich völlig verändert habe, neues dazugelernt und neue vorlieben auserkoren habe, einiges gewonnen und vieles verloren habe, gehofft, gedankt und geliebt, aber auch gezweifelt, geweint und geklagt habe.

nun ist es fast geschichte – ein fünfeinhalb jahre währender prozess an dessen ende erfahrungen stehen ,die ich hoffentlich nur einmal in meinem leben erfahren werde.
aber an dessen ende auch eine diplomarbeit steht, für die sich wider erwarten sogar andere interessieren.

bleibt zu hoffen, dass die zukunft bessere, klarere zeiten bringt.
mit meinem umzug nach leipzig oder markkleeberg im april oder mai aber soll für mich ein völlig neuer lebensabschnitt beginnen.

Sonntag, 26. Oktober 2008

diplomtagebuch 5 - und mein freier tag

:mit einem guten essen beginnt ein guter tag. aus diesem grund habe ich letzte woche etwas gemacht, was ich seit fast 5 jahren nicht mehr gemacht habe: ich habe in der großen mensa dresden gegessen. es gab türkisch: schafskäse ozmir mit kartoffelkroketten und salat.
und ich habe mich am donnerstag in der bibiothek der ehs dresden angemeldet. damit hab ich bücher aus vier verschiedenen bibiotheken. es ist dahingehend echt schwierig, weil es zum thema "mann" in jeder bücherei nur eine kleine auswahl gibt - von "männerarbeit" mal ganz zu schweigen.
aber es geht vorwärts und das ist ein gutes gefühl.
vorletzte woche war ich für acht tage zu hause - so lange mehr oder weniger ungewollt - aber ich habe echt eine menge geschafft. habe diese tage durchweggeschrieben, war viel in leipzig und hab das erste kapitel abgeschlossen.
zur zeit hab ich das dritte auch so gut wie fertig und das zweite ist in arbeit. von den anderen existieren zumindest schon fragmente.

gestern habe ich mir meinen freien tag genommen. hab was im haushalt gemacht und etwas gechillt. und dabei ist mit LeoCad folgendes werk entstanden, was ich euch gern vorstellen will:


ein wartezimmer mit cola-automat

öffentliche toilette

Sonntag, 14. September 2008

:alltag?!

:heute sind die neuen erstsemestler angekommen. und ab sofort ist damit wieder trubel auf dem hof. irgendwie ist es aber auch schön, nach fast 2 wochen einsamkeit wieder andere menschen zu sehen.
dass die neuen einziehen heißt unter anderem auch, dass wir verlbliebenen Übersommererstudenten nicht mehr nur eine einzige küche auf dem hof benutzen müssen und so verkürzt sich mein weg von meinem zimmer von etwa 50 metern auf fünf.
das habe ich dann erstmal mit einer erdbeermilch gefeiert.

claudia (die andere übersommerin) und ich waren heute radfahren. eigentlich wollten wir fallobst sammeln, ähnlich so wie ich das vergangenes jahr im praktikum gemacht hab. aber erstens gibt es um moritzburg kaum landstraßen mit obstbäumen und zweitens tragen die wenigen obstler, die wir getroffen haben, kaum früchte.
das fazit hiermit war, dass wir nach zweieinhalb stunden mit leeren taschen und kalten händen wieder heimgekehrt sind.

wahnsinn eigentlich, wie kalt es geworden ist. dabei war ich mittwoch noch ärmellos radfahren und hab gestern noch in der sonne gelegen und gelesen...

gut!

Donnerstag, 28. August 2008

:diplomtagebuch teil 1

:liebe geneigte leser.
gestern bin ich nun wieder in moritzburg angekommen und ins schumannhaus eingezogen. dort, wo alles begann, soll nun, eine etage höher auch alles enden. damit ihr daran teilhaben könnt, findet ihr hier in unregelmäßigen abständen den jeweils neuen teil des "diplomtagebuchs" vor.

das thema meiner diplomarbeit lautet wie folgt:


ARBEIT MIT MÄNNERN IN DER GEMEINDE


als erstes will ich euch dazu zwei ausschnitte aus dem buch "hauptsache arbeit" von dieter schnack und thomas gesterkamp zum thema 'spielende jungen' vorstellen:

„Maxens Rollenspiele unterscheiden sich grundlegend von denen der Mädchen. Die spielen (bäh, langweilig) von morgens bis abends „Vater, Mutter, Kind“ oder „ich und mein Hündchen“. Mädchenspiele sind eher realitätsnah und Jungenspiele eher realitätsfern. Jungen wechseln für ihre Spielwelten gerne die Galaxie oder treiben sich im Weltraum herum. Oder sie spielen in anderen Jahrhunderten, dann leben sie auf einer Ritterburg, unter Dinosauriern oder in dreiundzwanzigsten Jahrhundert. Als Cowboy, Eskimo, Indianer oder Afrikaforscher erleben sie ihre Abenteuer am anderen Ende der Welt.
So einfach daheim scheint es für die meisten Jungen nichts Rechtes zum Spielen zu geben.“

„Alle Kinder sammeln gerne. Eher jungentypisch ist die Vorstellung, eine Sammlung vollständig zu machen: „Von Gladbach hab ich alle, bis auf Uwe Kamps.“ Wenn Kinder zanken, dann fällt auf, dass Mädchen eher über die gerechte Gestaltungen von Beziehungen, Jungen eher über die exakte Einhaltung von Regelwerken streiten.
Viele Hobbys von Jungen hänge mit dem Wunsch zusammen, Ordnung herzustellen. Man muss die Dinge miteinander vergleichen können. Ganze Zeitungsredaktionen leben von dieser männlichen Sehnsucht nach berechenbaren Welten. Jungen und Männer, die beispielsweise in der Welt des Sports zu Hause sind, haben den ganzen Kopf voller an sich nutzloser Zahlen: Wieviel Tore hat Jürgen Klinsmann 1995 mit dem Kopf gemacht? Wieviel Ballkontakte hatte Bernd Schuster im Spiel gegen Eintracht Frankfurt? Wer hat den härtesten Bums in der Liga? Auf welchem Platz steht Bilbao in der ersten spanischen Division?"

aus:
Dieter Schnack / Thomas Gesterkamp: Hauptsache Arbeit – Männer zwischen Beruf und Familie, 1. Auflage März 1996, Rowohlt Verlag GmbH

Freitag, 22. August 2008

:ich hasse es

in etwas mehr als einer woche ziehe ich wieder nach moritzburg. darf nun endlich mein diplom schreiben. die entscheidung, das in moritzburg zu tun, ist, denke ich, rein fachlich gesehen, die beste entscheidung. allgemein organisatorisch gesehen ist es die denkbar schlechteste. ich freu mich schon richtig auf die zeit nach dem studium. dann hat vor allem dieses ständige umziehen, aus-Kisten-Leben ein ende. ich hab gerade in den letzten tagen meine zimmer zu hause mal so richtig auf den kopf gestellt und wieder eingeräumt, zeug sortiert und dem müll übergeben.
das schlimmste daran ist, dass das, was die meiste arbeit gemacht hat, sachen waren, die ich im juli aus moritzburg mitgebracht hab und was erstmal in den kisten blieb...
dort ein eingeräumtes zimmer, hier eine halbe wohnung. in beiden soviel zeug, wie man zum leben braucht - und dann löst man einen der beiden wohnsitze auf - und steht mit einer kompletten einrichtung (zum glück ohne möbel) in der heimatlichen, ebenfalls ordentlich eingerichteten wohnung. und dann versucht man, alles so zu wegzupacken, dass es normal eingeräumt bleibt. alles wegpacken geht nicht, weil man mindestens manches aus den kisten auch hier zu hause braucht.
ich hab es satt, dass überall küchenzeug (mixer, olivenöl, besteck, geschirr), schreibtischinhalte, sowie Unmengen von Büchern in Kisten rumstehen. Und wenn man endlich alles weggepackt hat, sieht man den nächsten umzug auch schon wieder am horizont - und das alle par monate.
langsam reicht es echt!

Samstag, 12. Juli 2008

:alle weg

:so, das war es nun, das studium in moritzburg an sich. bei mir selbst fehlt noch (wie bei 4 weiteren) die diplomarbeit, aber die semesterkollegen sind weg.
das achte semester verabschiedet sich aus glasklarem wasser
die verabschiedung war vorgestern im stil der 20er jahre: "eine englische landpartie"

Donnerstag, 17. Januar 2008

:one step forward

:es ist schon seltsam, wenn dinge, an die man schon gar nicht mehr geglaubt hat, doch noch passieren:

:ich habe heute den brief mit der "einladung" zur praktikumauswertung bekommen. :im grunde genommen nur eine pro forma einladung, sagt sie ja nichts über die chancen aus, die ich für das bestehen meiner restlichen beiden grossentwürfe habe, bzw. über meine kompetenz, wirklich diakon werden zu können. :aber es ist ein seltsames gefühl, dort zu stehen, wo ich mich noch vor einem jahr, ach was sage ich, vor einigen monaten niemals gesehen habe: am beginn des achten semesters..

:gut, bevor ich so richtig ins achte, und damit in die diplomarbeit einsteigen kann, bedarf es noch zweier anderer leistungen, aber dieses gefühl, endlich weitergekommen zu sein, spornt mich zu neuen, großen taten förmlich an.

:also: let's got and finish your way, cowboy!

Freitag, 13. Juli 2007

geschafft

:nur damit es alle wissen, die es wissen wollen, ich habe meine prüfungen bestanden und nun geht es auf ins siebente semester (endlich)...

geile zeit

:es war, ich kann es nicht anders sagen, einfach geil.
:die vorbereitungen waren hammer, die absprachen mit dem semester nicht immer so prickelnd, aber das ergebnis war trotz der zweifel und vorwürfe echt toll.
:wir haben, das kann ich ja jetzt sagen, fotos zusammengesucht, die meisten von philipp, der hatte über 5000 Stück, und haben sie zu 15 Collagen zusammengebastelt.

:mein altes semester ist nun weg, ein an sich trauriger moment, aber da ich heute erfahren hab, daß ich meine prüfung in sozialpädagogik bestanden haben, ist alles nicht so schlimm.
:ich werde weitermachen und nächstes jahr werde ich feierlich verabschiedet. :-)

:ich wünsche hiermit allen, die ihr diplom bestanden haben, und die, die es im herbst noch bestehen werden, einen guten sommer, eine gute zeit und gottes segen....

Mittwoch, 11. Juli 2007

endzeit

:semesterende ist schon immer irgendwie seltsam. :da läuft die zeit normal ab, die irgendwann in die prüfungszeit mündet und danach ist alles urplötzlich vorbei. :alle geraten in stress, endreinigung und plötzlich sind alle weg. :das studentenleben wird von einem auf den anderen moment beendet - im vollen lauf.
:und diesen sommer ist das alles für mich noch schwieriger. :ich selbst weiß nicht, wie es weitergehen wird (habe ich meine prüfung nun bestanden, oder nicht?!), meine ehemaligen kommilitonInnen und weggefährten beenden das studium, gehen in den beruf - und alles ist irgendwie ungewiß.
:ich freu mich auf den sommer. :ich freu mich auf die zeit mit freunden; freunde, die ich so lange schon nicht mehr gesehen hab - und doch weiß ich, daß diesen sommer alles anders werden wird. :beziehungen sind entstanden, die vergangenes jahr nicht da waren, freunde werden keine zeit mehr haben, alles steht im wendepunkt des lebens.
:ich hab angst. :große angst vor der zukunft, vor meiner eigenen zukunft.
:ich bin verliebt - ein gefühl, die freiheit, lebensfreude, irgendwie abhanden gekommen.
:ich hab sehnsucht, heimat, geborgenheit, leben

:in den nächsten tagen werde ich hier in moritzburg ausziehen - mal wieder, und obgleich mich das heimweh dazu drängt, will ich doch gern hierbleiben. :ich mag nicht mehr umziehen, immer und immer wieder. :ich habe ideen, ziele, vorsätze für die kommende zeit. :mal sehen, welche sich verwirklichen lassen.
:möge gott mir auf dem kommenden weg zur seite stehen.

amen.

Donnerstag, 28. Juni 2007

shortcuts

:neues aus den letzten tagen: -- klaus-jürgen wussow ist gestorben, sagt Jana. \o/ (der war für mich eh immer der inbegriff des arroganten A****lochs schlecht hin! :heute war letzter stuke dieses semester - mit singstar-karaoke, einfach toll. :ich fahr morgen seit wochen mal wieder so richtig nach hause.

Montag, 25. Juni 2007

:di grine kuzine

:wir waren gestern abend beim sommersonnenwend'fest. :"heidnischer gehts wohl nicht?", meinte ein kommilitone spöttisch. :nun ja, dem namen nach sicherlich nicht...
:das fest war in hof des käthe-kollwitz-hauses, dem rüdenhof. :als liveakt waren 'di grine kuzine' da - aus berlin, eine tolle klezmer-combo. :es wurde getrunken und getanzt, eben wie bei festen auf dem balkan ;-)
:ich versuche mal, ein pixeliges handy-filmchen reinzustellen, vielleicht kann man da die stimmung erahnen...
:und es gab ja noch das große Lagerfeuer - enorm, sag ich euch, enorm!

-> :link zu 'di grine kuzine' beim klick auf die überschrift

Montag, 18. Juni 2007

:ich war dabei ....

:liebe freunde
:vor nunmehr bereits anderthalb stunden habe ich das ergebnis meines grossentwurfes erfahren, nach bereits einer stunde auswertung. :und da lag uns noch eine weitere halbe stunde auswertung bevor. :aber nichts desto trotz, ich habe die ganze ... mit verlaub ... scheisse bestanden und bin glücklich!

es ist vollbracht!

:ich habe meinen dritten grossentwurf in rp-s fertiggestellt.
:möge gott mir beistehen, dass ich damit durchkomme.

Donnerstag, 14. Juni 2007



:ich hab mir heute seit langer zeit - seit vor der fastenzeit?! - mal wieder ahoi-brausepulver gekauft. :und ich hab die neun fotofilme á sechsunddreißig bilder endlich zu netto geschafft...
:das habe ich gemacht, nachdem ich mit dem auto bei meinem chirugischen arzt war, der das mit dem auto aber nicht weiß, weil ich es noch nicht darf. :aber ich habe seit heute keinen gips mehr...

:deshalb kommt dieses bild hier hin: :das ist das erste, was kommt, wenn man bei google bildersuche "kein gips" eingibt

Frankreich, Frankreich..... Ich kauf mir ein Baguette .... (das gabs auch in der Schweiz)

:so, da sind wir also wieder,

ich muß zugeben, wir sind schon länger wieder da, aber es ist ja sooo schwer, einen text für ein erlebnis nachträglich zu schreiben.
Philipp Weismann hat auf seinem Blog seine eigene version zur semesterfahrt notiert. :die könnt ihr lesen, wenn ihr auf meine überschrift "frankreich, und so weiter..." klickt!

:also:

:die semesterfahrt war für mich so eine art oase. :in den letzten wochen hab ich meinen grossentwurf geschrieben (ich hab ihn fertig und noch vor der fahrt abgegeben), aber nun ist er weg und ich hatte mir vorgenommen, mich in der semesterfahrtswoche mental überhabt nicht damit zu beschäftigen. :das, denke ich, hab ich gut geschafft. :ziel unserer reise war frankreich, genauer gesagt: taíze. :um ehrlich gesagt, hatte ich darauf absolut keinen bock. :gemeinschaft haben wir in moritzburg schließlich genug, und der vorschlag frankreich, den ich vor einem jahr mal eingereicht hatte, zielte eher auf die provence, um das land und die leute dort kennenzulernen. :jetzt, wo wir wieder da sind, müß ich sagen, daß es richtig toll war, und, um es im eBay-slang zu sagen: gerne wieder!
:mein arzt hatte mir übrigens geraten, nicht so weit zu laufen, was ich aber trotz meines hohen plateau-vorfußentlastungsschuh tat, und ich muß sagen, daß das - und mein tontechniker-t-shirt äußerst kennenlern- und kommunikationsfördernd war. ^^
(gedenken an ulrike)
:auffällig war, daß in taíze irgendwie fast nur deutsche anzutreffen waren, aber das machte die sache auch etwas einfacher, zumal ich es vorher nun doch nicht geschafft hatte, französisch oder englisch zu lernen.
:tja, was soll ich sagen, die tage flogen dahin und irgendwann war es mittwoch, das heißt, der tag unserer abreise. das war für die organisation von taíze gar nicht so einfach, daß unsere gruppe gar keine ganze woche blieb, sondern nur vier tage.
:was noch wichtig wäre, zu sagen, noch auf der fahrt bot uns herr steinhäuser, also martin, das du an.

:mittwoch also: fahrt nach genf
:ich war in meinem leben noch nie in genf. :hatte schon davon gehört, katharina (kennt ihr sicherlich nicht) hat da mal ne weile gewohnt, aber sonst.. :schon auf der fahrt nach genf merkte man den luxus dieser stadt. :gut, wir fuhren über autobahn durch das industrieviertel, aber dennoch, der luxus und reichtum quoll aus allen ecken und enden dieser stadt; da waren cabrios und limosinen der extraklasse, überall nur menschen in anzug oder kostüm, luxusläden, uhrenhersteller und banken - die busse allerdings sahen aus, wie in moskau: :O-leitungsbusse in orange und alte modelle. :-)
:unser quartier war der hammer, es nannte sich "petershöfli" und war eigentlich ein "heim für töchter", also eine art katholisches mädchenpensionat (wohl deshalb schliefen wir jungs (und männer, wer auch immer was sein will) im keller. die mädels (und frauen) des semesters teilten sich den größeren schlafraum, der gleichzeitig auch ess- und aufenthaltsraum war. :eine intime mischung, muß ich sagen, aber bei unserem semester eine durchaus mögliche!
:übrigens gibt es nach doktor ankowitsch's wörterbuch nur 4 wörter im deutschen, die auf "nf" enden - genf ist eines davon.
:ich muß zwischenzeitlich noch einmal an meinen fußarzt erinnern: "laufen sie nicht so viel!" :naja, aber wann bin ich doch schon mal wieder in genf?
:den anfang machte eine riesen stadttour mit einer älteren, aber keineswegs betagten dame (dame trifft es wirklich), die uns mit genfer stolz die stadt und deren (kunst)geschichte zeigte. :teilweise sehr interessant, teilweise sehr langwierig. :am ende gab es gemäß dem singsangsemester ein kleines konzertchen in der kapelle der kirche.
:tagsüber besuchten wir also sie sehenswürdigkeiten der stadt, das ökumenische zentrum (örk) oder die hochschule des örk, oder faulenzten in der stadt herum. :einige mädels waren bei h&m, ich selbst war im spielwarenladen und hab jetzt ein französisches lego-heft!
:abends dann spielten wir verstecken, der platz zwischen petershöfli und kathedrale war gut dazu oder spielten gitarre, karten oder sonstwas. martin (steinhäuser) lies sich auf einem unserer (mit simon, phil, hirsch und mir) fast ausrauben, philipp und simon enterten kurlturzeigen, ich verlor im schach gegen einen algerier (das erste mal schon nach 5 zügen, das zweite mal nur knapp nach einer stunde), dann sahen wir den tanzpavillon am hafen und und und.
:ich selbst konnte am letzten tag nicht mehr laufen und beschloß dabei, endlich diesen dummen schuh wegzulassen und barfuss weiter zu laufen...
:am sonnabend (und der kam wieder mal viel zu schnell) packten wir während einer tonaufnahme von irgendeiner blaskapelle mehr oder minder leise unsere busse und fuhren nach chamonix.
:dieses weniger malerische dörfchen liegt am füße des mt. blanc, dem höchsten berg europas, den wir schon in genf zu sehen glaubten, was aber nicht war gewesen ist...
:in chamonix war wochenmarkt, aber der war nicht sooo interessant, deshalb:
:in chamonix entschlossen wir uns ziemlich schnell, 37 euro (das muß man sich mal im portemonnaie zergehen lassen) zu opfern, um auf dem mt. blanc zu fahren - mit einer seilbahn.
:ich selbst hatte mir seilbahnen immer kleiner vorgestellt...
:der höhenunterschied betrugt etwa 1500 meter, und die bewältigte das monströse fahrzeug aus eisen innerhalb weniger minuten. (monströs ist vielleicht nicht der richtige ausdruck dafür - das ding hatte sicherlich dieselben maße wie mein vw bulli, aber der hing nicht nur an einem seil...)
:oben war es irgendwie kalt, irgendwie auch sonnig war, aber sehr dünnluftig. :jedenfalls ging meine mundharmonika nur in den unteren tönen, die aber dort oben die oberen töne waren. :bei den original oberen tönen tat sich nix.
:einige (oder doch alle) von uns sind dann schließlich noch ganz nach oben gefahren - in 3842 meter höhe. :ich mußzugeben, daß ich sogar 3843 meter hoch war, denn ich bin trotz krücke noch um einen meter hoch gesprungen.
:die abfahrt war bis auf philipps plastikflasche-oben-zuschraub-und-unten-unterdruck-drin-seh-Experiment zwar nicht ereignislos, aber ich mag da nix mehr dazu berichten (ihr hättet eben selber mitfahren müssen!)
:für die rückfahrt nach moritzburg hatte ich mir einen der plätze vorn im auto erkämpft und hatte auf 90% der fahrt einen super ausblick auf die alpenlandschaft.

:hier nocheinmal ein lob an den hirsch, der sich super durch basel gefunden hatte, obwohl das gps von philipp (ein sonst super teil, respekt!) sich aufgrund der vielen unübersichtlichen aus- und auffahrten doch immer wieder geirrt hatte - aber das eben nur in basel!

:gegen 7 uhr kamen wir schließlich wieder in moritzburg an! :müde und auch nicht mehr für irgendetwas anderes motivert; und so räumten wir nur die autos aus, andere ein und die, die hier wohnen, verschwanden in ihren zimmern.

:fazit, die fahrt war nicht so, wie ich sie mir vorgestellt hatte, ich war vorher deswegen mißmutig, aber sie war einfach unbeschreiblich toll, wir hatten eine gute zeit, ich war sehr froh, nocheinmal mit "meinem" semester was zu machen, bevor die anderen diplombedingte geext werden und ich mich vollends in das neue semester eingliedern werde.

:danke für die schönen tage, die gespräche und gemeinsamen aktionen, die lockerheit, akzeptanz und sympathie untereinander, die gemeinsamen spiele, mahlzeiten und spaziergänge - und danke, liebe MitsemestlerInnen für die letzten jahre, die für mich nicht ganz einfach waren.
:danke, daß ich nochmal mitfahren durfte.

Sonntag, 10. Juni 2007

kurz wieder anmelden

+++ bonjour +++ sind eben zu hause angekommen +++ 7:00 +++ waren gestern mittag noch auf dem mt. blanc +++ davor in taìze und genf +++ sind alle müde +++ daher im bett +++
baldiger bericht folgt +++ bon nuit +++

Freitag, 1. Juni 2007

:gemeinschaftstage - gemeinschaftsfrage

:so, die gemeinschaftstage nähern sich dem ende und es ist damit zeit für einen kleinen rückblick meinerseits.
:irgendwie habe ich dies jahr das gefühl gehabt, dass nicht so viel los war, wie sonst. :ich habe die vielen gespräche zwischen den "alten diakonen" und uns studenten irgendwie vermisst, vielleicht lag das daran, daß mal wieder aus "meiner ecke" keiner da war und daß ich am mittwoch das quartierbüro inne hatte und daß es da zeitweilig (zb zwischen 20 und 21 uhr) sooo langweilig war, weil ich keinen gesehen hab. (:ich hab dann mundharmonika gespielt - es klang durch ganze haus - bis einer kam und ins büro reinguckte: "ohhh, das war sooo schön", meinte er "das klang so traurig und so sehr nach heimat!" :und dann ging er wieder raus und hört mir aber noch ne weile zu...
:und dann war es der erste gemeinschaftstag, an dem ich keinen studentenkellerdienst hatte. :das hat echt immer ne menge zeit bei uns gefressen, vorbereitung und so, bier holen...
:aber ansonsten war es doch recht angenehm, ich war etwas unbeweglich und ein spaziergang zur kirche war eine kleine weltreise...

:so, ich denk mal das war der letzte post vor frankreich. :ich wünsche mir eine gute fahrt, komm gesund (genauso krank) wieder nach hause und viel spaß bei den kleinen französinnen.
...:weil mir ja keiner was wünscht...

Sonntag, 27. Mai 2007

:sich auf dem rücken liegend selbst diktiert

:heute, also gestern, war ein grossartiger tag. :ich habe meinen grossentwurf zwar immer noch nicht fertig, aber der uraufbau der stunde ist im kasten. :im wahrsten sinne des wortes im kasten, nämlich in meinem digtiergerät. :ich war bestimmt 4 stunden in der bibliothek und hab mir gedanken gemacht. :und als ich so zwischen den reihen auf dem fußboden lag, fügte sich nach und nach meine stunde zusammen, aber kaum daß ich dann aufgestanden bin und das ganze aufschreiben wollte, war alles wieder weg. :aber mit digtiergerät ging es gut.
:"ablenken lassen" heißt mein titel. :das habe ich in den letzten tagen wieder mal viel zu oft passieren lassen, und es wird mit sicherheit auch weiterhin passieren
:ich werde meinen film davon handeln lassen, hab ich mir überlegt.

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:übrigens: mein blog ist kaputt, der geneigte leser wird bemerkt haben, daß links oben in der ecke kein M(TM) mehr steht. :ich weiß auch nicht, warum es heute abend weg war, aber ich kann es auch nicht mehr einfügen. :auch wenn ich die grafik nur umfärbe und wieder hochlade, verschwindet das kästchen gänzlich. :nur die hässliche orangene originaldatei wird angezeigt :hilfestellungen werden gern entgegengenommen

:danke