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Montag, 27. April 2009

:ein festival der sinne

heute war ich auf dem leipzger flohmarkt auf dem agragelände, nachdem ich, pflichtbewusst wie ich bin, dem gottesdienst meiner (neuen gemeinde) beigewohnt habe.
von dort haben ich einen ganzen eimer voller steine einer bekannten dänischen spielzeugfirma mitgebracht, wo eben auch jener dabei war, der neuerdings oben rechts meinen blog ziert.
außerdem war ich endlich mal bei meinem bruder, der sei einigen wochen in oschatz lebt und sogar richtig wohnt. und da habe ich von ihm endlich die bilder unserer lego®stadt bekommen, die seit weihnachten in meinem schlafzimmer aufgebaut steht - ursprünglich, um sie endlich mal in matthias' und meinen anteil zu teilen, aber das ist bis heute nicht passiert, sodass sie auch jetzt noch für besucher bespielbar ist ^^ zwei Bilder dieser stadt findet ihr hier im blog, vielleicht werde ich die anderen irgendwo - und sei es im studivz - noch ausstellen. aber euch, liebe geneigte leser, sei gesagt: das original ist immer besser, zumindest können das alle meine besucher (außer rené) bestätigen, die sich schon ins zimmer gehockt und zwischen den autos, eisenbahnen, rittern und formel-1-piloten ... ihre zeit vergessen haben.

außerdem kam heute im tv auf mdr eine schöne sonntag-abend-show: das festival der sinne. zirkus, tanz, gesang, kunst und poesie vom feinsten und noch dazu ohne lästige moderation und interviews. alles in allem eine gelungene sache und wirklich ein festival aller sinne.

Donnerstag, 4. September 2008

:diplomtagebuch teil 2

s regnet.
Und es ist dunkel.
Und schon das allein macht die Sache hier ganz schön einsam.
Dazu kommt, das wusste ich aber schon vorher, dass hier außer einer Mitstudentin und meinen Hauseltern, die sich aber nicht blicken lassen, keiner weiter vor Ort ist.
Die ersten Tage meiner Diplomarbeit sind nun schon wieder passé und eigentlich wollte ich auch schon weiter sein.
Höchstwahrscheinlich wird sich dieser Satz durch die Diplomarbeitszeit wie ein rotes Band durchziehen.
Fakt ist aber, dass das Thema an sich sehr spannend ist.
Zur Zeit nur befinde ich mich an einem Literatur-Engpass, weil ich mir noch nicht im Klaren drüber bin, in welche Richtung die Arbeit genau gehen soll.
Also hab ich mich erst mal in der Soziologie umgeschaut. Wie ticken Männer, was wollen sie, was brauchen sie. Gar nicht so einfach.
Die Verbindung Theologie und Mann, bzw. Gemeindearbeit und Männer hingegen ist da nicht so einfach zu betrachten. Aus irgendeinem Grund hat sich da bisher kaum jemand Gedanken drüber gemacht.
Zumindest niemand, der sein Buch in die Bibliothek Dresden stellt.
Nun sitze ich hier in der Dunkelheit in der Moritzburger Bibliothek. Sie ist viel entspannter, weil viel kleiner als die Dresdner und vor allem: nicht so stickig.

Gestern bin ich mit dem Rad nach Dresden gefahren und auf dem Rückweg hab ich noch mal kurz im Alaunpark Halt gemacht, um etwas Diabolo zu spielen.
Dort habe ich dann Oskar Fischer kennengelernt:
Oskar ist vielleicht elf und hat nach eigenen Angaben auch ein Diabolo zu Hause, nur kann er damit nur antreiben, hochwerfen und fangen. Ich ließ es ihn vorführen und war erstaunt:
Er kann zwar wirklich nur antreiben, hochwerfen und auffangen, aber mit welcher Gleichmäßigkeit: Jeder Wurf gleicht dem vorherigen. Er selbst meinte, er habe mal 100 Würfe und Fänge hintereinander gemacht.
Ich war erstaunt.
Und ich hab ihm dann noch ein paar andere Tricks gezeigt, die er nach ein- / zweimal probieren auch gleich irgendwie hinkriegte.
Und als ich mich dann Richtung Moritzburg aufmachte, frage er mich doch gleich, wann ich wieder hier im Alaunpark spielen würde.

Donnerstag, 31. Juli 2008

..on the road


nach etwa zwei wochen überlandreise bin ich nun wieder in heimatlichen gefilden.
meine erste der beiden reisen ging richtung zittau, nach großhennersdorf zur kinderzirkusrüstzeit des kinder- und jugendzirkus applaudino.
mit 45 kindern und 8 „erwachsenen“ sind wir 10 tage lang der frage nachgegangen, welche farbe die welt denn nun hat. herausgekommen ist eine bunte zirkusvorstellung, die allen erdenklichen farben ihren Tribut gab. mein part dabei war nicht nur zusammen mit den anderen die thematischen einheiten, sondern mir gebührte der platz zwischen den mischpulten und technikkästchen, aus denen licht und ton sprudelten.
außerdem, und da bin ich selbst dann doch ein bisschen stolz, habe ich eine pantomime-nummer und zusammen mit swen die tellerjonglage angeleitet.

daneben gab es aber noch eine vielzahl von anderen zirzensischen darbietungen, wie einradfahren und einrad-trial, ball- und keulenjonglage, poischwingen, clowns, seilakrobatik, bodenakrobatik und akrobat zwischen, auf, unter und neben leitern, diabolos und devilsticks, ...

ihr seht also: ein buntes pottpoure aller möglicher zirzensischen künste.
anschließend habe ich einmal ein paar bilder eingestellt, die vielleicht ein wenig das flair vermitteln, was eine kinderzirkusrüstzeit so interessant und spannend macht.


meine zweite reise war dann nicht mehr so weit, und eigentlich auch ungeplant: nach eisleben – die heimatstadt meiner freundin julia.
der anlass war nicht so fröhlich wie der meiner ersten reise, denn julia war / ist krank – wer weiß das bei frauen schon.
nun aber bin ich wieder hier im schön-schaurigen rötha, versuche, meinen pc wieder zusammenzubauen, aber wie technik eben so ist.