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Mittwoch, 19. August 2009

:was haben wir egotronic gehört...

... und nun gibt es von denen ewig nix neues.
Und nicht nur das: auch bratze, der tante renate, saalschutz und wie sie alle heißen, scheinen nichts neues mehr rauszubringen. statt dessen macht sich wieder dieser einheits-einlul-brei in den deutschen charts breit.

hab heute seit langem mal wieder richtig radio im auto gehört, werde es jetzt lange wieder nicht machen...

und wer da alles wieder aus dem nichts auftaucht: die black eyed peas zum beispiel, nelly furtado (deren "maneather" ich vor jahren (im weißen hemd in martins A8 sitzend) rauf und runter gehört hab, weils einfach cool war), selbst jan delay heult in dieser rige mit - ganz zu schweigen von den doch eher lahmen veröffentlichungen "21 guns" (greenday) und "New Divide" (linking park).

scheint, als hätte die große zeit des trostlosen radiopop wieder begonnen.

ist euch eigentlich mal aufgefallen, dass es wieder richtig viele atzen gibt und damit meine ich nicht das angeblich urberlinerische wort für "guter freund", sondern diese elektroneger im rosa poloshirt, gegelter igelschnitt, blue jeans und weißen lederschuhen und dazu auffallend viele mädchen / frauen mit arschgeweih, weißem ledergürtel und dazu passenden weißen, spitz zu laufenden stiefeln. noch dazu eine aufgetakelte frisur, die durchaus gut zur generation über uns passen würde.

gräßlich!

dabei hatte ich gehofft, dass die linke musikkultur, der ich bratze und co. anfangs zugeteilt habe, endlich mal ihr schattendasein verlassen kann. statt dessen läuft das jetzt wieder unter "rave", gleich neben atzenmarc oder wie der heißt und "das geht ab". prima, deutschland.

also, wer mich vom nüchternen und langweiligen rave- und radiopop erretten will und mal wieder was neues, klares und / oder aggressives auf die ohren gibt, dem möchte ich an dieser stelle sehr dankbar sein.

wers nachhören will, schaue bitte bei youtube nach - es gibt musik, auf die will ich auf meinem blog gar nicht verlinken...

Sonntag, 15. Juni 2008

:esprit

:ich habe heute in der zeitung einen artikel über den gründer der modemarke esprit gefunden, der zudem der gründer von ‚the north face‘ ist, das outdoor-modelabel.
dieser mensch hat irgendwann ende der achziger jahre den anteil seiner firma verkauft und nach und nach von diesem geld 900.000 hektar land in chile und argentinien gekauft, das er nun einfach so belässt, bzw. so macht, wie es eigentlich sein sollte:
wälder, seen, flüsse, berge, pflanzen, tiere.…
keine häuser, keine kulturpflaanzen, keine zuchttiere, keine straße.
und als erklärung, was ihn bei seinem projekt antreibt, antwortet er schlicht mit: liebe

ich finde es erstaunlich, mit welcher hingabe dieser mensch sein leben lebt, was für ihn wichtig ist. er, der mehrfacher millionär ist – oder wäre, wenn er nicht diese unmengen land gekauft hätte – lebt allein und zurückgezogen im wald und besitzt ländereien, halb so groß wie sachsen, das größte naturschutzgebiet der welt.
und er besitzt es nicht für sich, sondern für alle, wie er sagt, vor allem für die wesen, die keine menschen sind….

Donnerstag, 23. August 2007

frauen und h&m

:wart ihr mal bei h&m - und das noch dazu mit einer frau? :als ungeübter männlicher h&m-käufer sage ich euch nur: 'furchtbar!'
:zum beispiel stand ich heute vor der umkleidekabine und wartete. :in meinem blickfeld befand sich dann eine kabine, aus dessen tür eine junge frau trat, die sich ein rotes - sagen wir 'etwas' übergezogen hatte. :ich empfand es als kleid für besonders schwangere und ich verzog innerlich das gesicht. :sie selbst scheinbar auch, aber dann kam die dort staionierte verkäuferin (seit wann sind zwischen den umkleidekabinen modeberaterinnen installiert? - bei den herren gibt es sowas nicht...) erbei und verpasste der kundin zugleich noch einen seeehr schmalen gürtel. :besser wurde das dadurch nicht - meine ich zumindest, aber besser ein zu hoch abgeschnürtes schwangerenkleid, als gar keines.
:die kröung des ganzen aber war die verkäuferin, die meine begleitung und mich 'bediente'. :eine mittfünfzigerin klamotten für mittzwanzigerinnen und einer grammatik einer vierzehnjährigen. :'schüssiii' und ein breit grinsendes 'hallohoo' wurden ebenso verbreitet wie abgeschnittene sätze wie 'hinter die anderä kundiiin'. :furchtbar. :und viel zu viel lippenstift. :peinlich!

:ich habe dann also die anderen kundinnen und kunden der damenabteilung beobachtet. :zur hälfte pärchen, bei denen der männliche part ebenso orientierungslos wie ich selbst aus sah, die andere hälfte einzelne mädchen und junge frauen, die solch überlebenswichtige sachen wie goldene haarreifen 'für nur 2 euro!' kauften - oder gesichtsmasken, oder haarklemmen, die aussehen wie gefräßige meeresbewohner. :und die damen der schöpfung tingeln von einem dieser 'accessoirs' zur nächsten. :ich konnte nur mit einem kopfschütteln und augenhochziehen folgen, und sehnte mich nach meiner lieblingspommesbude am leipziger markt. :so ist das nun eben im anstrengenden einkaufsleben...



Quelle: http://werbe.germanblogs.de/pub/germanblogs/werbe/H_m_0.gif

:und am ende noch ein tip für alle h&m-kundinnen begleitenden männer: :wenn sie euch einen tollen pullover zeigt, und meint, der sei toll und die farbe sei neu, dann antwortet nicht mit 'der ist doch braun'. :nein, meine herren, der ist nicht nur braun, er ist melliert. *narf*