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Freitag, 25. Dezember 2009

...es weihnachtet sehr...


nun weihnachtet es auch bei uns. frohes fest ihr lieben.

Mittwoch, 4. November 2009

:umzug

nachdem ich nun beinahe schon wieder einen monat in meiner wohnung in connewitz wohne, muss ich euch, liebe geneigte leser, doch noch etwas davon berichten.
meine neue adresse wissen die meisten von euch schon, alle anderen können sie auf anfrage erhalten...
Bild I:


als erstes motiv seht ihr den wohl wichtigsten grund, warum ich eigentlich nicht so richtig ausziehen wollte. dieser wunderschöne berliner ofen zierte bis dato mein wohn- und arbeitszimmer.
mit einem eimer kohlen konnte man den einen dreiviertel tag gut beheizen - das ist eine rationale menge. wenn ich heute den gashahn aufdrehe, kann ich mir nicht so recht vorstellen, wieviel ich grad verbrauche.

Bild II:


dieses formschöne sofa "erika" war und ist nun auch wieder mittelpunkt meines wohnzimmers. hergestellt in einem land, welches nicht mehr existiert, überdauerte es zuerst die normale nutzungsweise, dann mehrere jahre in der meist nichtbeheizten und im winter nicht bewohnten (weil ohne wasseranschluss) datsche meiner tante.
schließlich gelangte es in meinen besitz, wo es sich auch heute noch befindet.
gäste aus aller welt werden hier willkommen sein...

Bild III:


blick aus der noch nicht möbilierten küche in das ebensowenig möbilierte arbeitszimmer.
allerdings können hier bereits die aufwändigen (unterwändig wäre ja auch sinnlos) malerarbeiten / fresken im flur betrachtet werden.
linker seite führt der flur ins bad und an die frische sommerluft, wie man durch die installation eines fensters im arbeitszimmer gut erkennen kann, rechts führt der flur sowohl ins wohn- als auch ins schlafzimmer des hausherrn.


Bild IV:


durch den um- und einbau einer küche eines namhaften schwedischen möbelherstellers, die vormals die farbe der bundeswehr trug, heute allerdings die des straßenbauamtes, wurde ein handwerksbetrieb aus der region beauftragt. augemerk verdient die großzügige arbeitsfläche - in vertikaler ausdehnung außerhalb der gängigen norm modifiziert und nicht schwedischen ursprungs - die einer persönlichen bestellung beim hersteller und innerbetrieblicher entscheidungen unterzogen wurde.
durch den einsatz schwerer technik konnte hier ein kleinod kulinarischer kreativität geschaffen werden.

Bild V:


durch eine großzügige leihgabe von transportbehältern eines zwickauer diakonats konnten unzählige schätze, insbesonderer gedruckte ausgaben wertvollen wissens in das neue domiziel übertragen werden.
der hier erkennbare raum ähnelt dabei nur beiläufig einem bücherflohmarktes.
tatsächlich aber ist es die benötigte menge X eines bücherpools Y, der zur herstellung von Z interessanten unterrichts- und gemeindestunden benögtigt wird.

bei ReStd. = wochenunterrichtsstunden religionsunterricht und
GAStd. = gemeindearbeitsstunden
ergibt sich folgende aufgabe:


52 • (ReStd. + GAStd.) = Z ∀ X ∈ Y

wer mir als erster sagen kann, wie man das korrekt ausspricht, erhält als preis eine auswahl der erstlingswerke der weihnachtsbäckerei des oben beschriebenen anwesens. einsendeschluss ist, wenn sich der erste zur richtigen antwort bekannt hat.

in diesem sinne...

Samstag, 10. Oktober 2009

so, liebe freunde.

nun steht also der winter vor der tür. zumindest hab ich das eben erkannt, als ich nochmal kurz an mein auto rausgegangen bin.
und letzte woche hat hier bei mir auch die ofen-heiz-periode begonnen.
irgendwie schon komisch, dass sie morgen auch schon wieder zu ende sein wird...

mein umzug steht nämlich nun auch vor der tür.
und da ich nach meinem "harmlosen" unfall beim standing on a rock noch immer nicht richtig laufen kann, wird die hauptlast wohl von anderen getragen werden müssen - im wahrsten sinne des wortes.

so ein bißchen schmerzt schon der herz, jetzt, wo ich in eine stinknormale - gut, meine, aber ... - wohnung ziehen werde, in der heizen kein abenteuer mehr ist, und das essen nur noch im kochbuch steht. andererseits bedeutet connewitz für mich auch freiheit, neuanfang und erwachsen werden. auch, wenn ich letzteres noch nicht vollends ausüben will ;)
in meinem schlafzimmer reihen sich kisten an kisten, allein fürs zukünftige arbeitszimmer sind es derer 20, plus drei schubladen und diverse einzelteile. die anderen zimmer erhalten nocheinmal jeweils 3 kisten, dazu 5 kisten klamotten.
dazu kommen noch einige möbel, vor allem mein großer rot-schwarzer schrank (der leider etwas dran glauben muss, denn meine neue wohnung ist doch um einiges niedriger als die zimmer hier), und das geerbte monstrum küche, was von meine mutter, julia und ich von einem unfreundlichen gulaschkanonen-armeegrün in ein lustiges warnwesten-orange umgefärbt haben.

so! hab gestern schon "unser haus" von den toten hosen gehört, aber die wehmut bleibt. aber das kenne ich von mir ja bereits...

und nun geh ich ins bett... nacht

Montag, 5. Oktober 2009

:...als ich eigentlich was anderes gesucht hab...

... ist mir dieser wahrlich schöne mitschnitt eines ausländischen (?!) tv-senders über unser deutschland (oder das der anderen vor der wende, whatever) in die augen gefallen:




schön, nicht ;)

Dienstag, 29. September 2009

:standing on a rock - falling in a loch

war das ein wochenende. da hab ich mich nun ein jahr lang auf das standing-on-a-rock-festival 2009 gefreut (wo war ich eigentlich voriges jahr?!) - und dann das.
3 lieder der "grine kuzine" hatte ich, bevor ich in dieses @!+#X-'$+#-Loch trete und mir mein sprunggelenk-band zu sehr dene. schmerzen! nachdem ich also auf allen vieren von der tanzfläche gekrabbelt bin und mir zwei liebe menschen unter die arme griffen, wählte ich dann doch den rettungswagen, denn die schmerzen waren trotz des kleinen missgeschicks ziemlich stark.

nach dem kurzen krankenhausabstecher - der mich 2 bands kostete (course death und ... ?!) - meinte die schwester, ich solle nach hause gehen. aber gehen ging keineswegs!

"steh auf, nimm dein bett und geh!"

ging bei mir leider nicht, aber ärzte sind schließlich nur halbgötter in weiß!
mit dallis krücken konnte ich zumindest nach hause und am montag zum arzt, der mich ad hoc 2 wochen krank schrieb, mit dem hinweis, dass ich auch in anderhalb jahren noch was merken werde.

tja, und heute ging es zwar schon besser, aber nach fuß sieht das ganze da unten noch nicht so richtig wieder aus. hoffe nur, dass ich im november wieder rad fahren kann. bzw. morgen wieder die treppen runterlaufen kann.
einzelhaft im alten zimmer. die neue wohnung hingegen bleibt erstmal vakant.

by the way: das war mein erstes mal mitfahren im krankenwagen. wenn man so liegt, merkt man doch, wie schlecht unsere straßen hier sind....

Donnerstag, 2. Juli 2009

:erste erkenntnisse

erste Erkenntnis, als ich wieder zu Hause ankam:
unsere Nachbarin hat unseren Briefkasten nicht richtig geschlossen, Post lag im Regen
zweite Erkenntnis:
der Brief mit meiner neuen SIM Karte ist nicht angekommen
dritte Erkenntnis:
Martin hat seinen Blog entfernt - warum?
vierte Erkenntnis:
ich muss mal in die Wanne
fünfte Erkenntnis:
mein Zimmer ist ordentlich - toll :)

Donnerstag, 14. Mai 2009

:staubig

hab heute mal das legoland entstaubt und trotz aller vorsicht 2 teile mit eingesaugt. also: tüte wieder entleeren und in einem eimer voller staub nach irgendwas suchen, die da drin sein soll. eines davon war sogar noch dunkelgrau..
nun weiß ich, was meine mutter früher immer gehasst hat, als die stadt aufgebaut war.

Montag, 27. April 2009

:ein festival der sinne

heute war ich auf dem leipzger flohmarkt auf dem agragelände, nachdem ich, pflichtbewusst wie ich bin, dem gottesdienst meiner (neuen gemeinde) beigewohnt habe.
von dort haben ich einen ganzen eimer voller steine einer bekannten dänischen spielzeugfirma mitgebracht, wo eben auch jener dabei war, der neuerdings oben rechts meinen blog ziert.
außerdem war ich endlich mal bei meinem bruder, der sei einigen wochen in oschatz lebt und sogar richtig wohnt. und da habe ich von ihm endlich die bilder unserer lego®stadt bekommen, die seit weihnachten in meinem schlafzimmer aufgebaut steht - ursprünglich, um sie endlich mal in matthias' und meinen anteil zu teilen, aber das ist bis heute nicht passiert, sodass sie auch jetzt noch für besucher bespielbar ist ^^ zwei Bilder dieser stadt findet ihr hier im blog, vielleicht werde ich die anderen irgendwo - und sei es im studivz - noch ausstellen. aber euch, liebe geneigte leser, sei gesagt: das original ist immer besser, zumindest können das alle meine besucher (außer rené) bestätigen, die sich schon ins zimmer gehockt und zwischen den autos, eisenbahnen, rittern und formel-1-piloten ... ihre zeit vergessen haben.

außerdem kam heute im tv auf mdr eine schöne sonntag-abend-show: das festival der sinne. zirkus, tanz, gesang, kunst und poesie vom feinsten und noch dazu ohne lästige moderation und interviews. alles in allem eine gelungene sache und wirklich ein festival aller sinne.

Donnerstag, 26. Februar 2009

:ade

tja, das war sie nun – meine zeit im mitarbeiterkreis der evangelischen jugend um borna. das wurde mir am vergangenen sonnabend bewusst, als unser jugendwart andreas seinen 50. G
geburtstag feierte und alle möglichen leute aus diesen und vergangenen tagen des M
mitarbeiterkreises eingeladen hat und ich fand meine gedanken heute bei luise wieder – und das, obwohl ich seit vielen monaten nicht mehr aktiv dabei bin.
nun ist es so, dass ich auch zu den ehemaligen des mak gehöre. wann ich das letzte mal dabei gewesen bin, weiß ich gar nicht mehr. vermutlich ist es schon einige zeit her.

noch bevor ich mit meinem studium in moritzburg begann, an dem tag, als ich mich das erste mal dort umschaute, sagte mir ein freundlicher herr berthold, den ich später als rektor der fachhochschule kennen werden würde, dass es nicht möglich sein wird, neben dem studium die ehrenamtliche arbeit weiterzuführen.
ich probierte es dennoch, oder vielmehr: ich hörte nicht auf, ehrenamtlich mitzuarbeiten – und es ging gut. der mak und der daran hängende freundeskreis gaben mir abwechslung zu den themen des studiums und der kommilitonInnen, und nach und nach kristallisierten sich einige heute wichtige freundschaften daraus.
man mag mir an dieser stelle vorwerfen, dass ich mein studium ja gar nicht reibungslos gepackt habe, aber zu meiner eigenen verteidigung möchte ich sagen, dass der mak dabei nie als ursache, sondern vielmehr als fangnetz fungierte.

aber nun ist diese zeit endgültig vorbei. Die feier am sonnabend trug noch einmal einen hauch des glanzes aus längst vergangener zeit, gekrönt von einer übernachtung in der pfarrscheune zedtlitz – ein für mich historischer ort.
.... mein heimlicher, stiller Abschied: die Zeit der ehrenamtlichen Jugendarbeit im Kreise dieser so lieb gewordenen Menschen ist für mich nun, nach 10 jahren, endgültig passé. und es war eine schöne zeit, die ich niemals missen möchte.
im april – und das ist bereits übernächsten monat – werde ich selbst die hauptamtliche arbeit eines gemeindepädagogen im markkleeberg-ost aufnehmen:

dazu gehört vor allem die arbeit mit kindern im rahmen der christenlehre, aber auch junge-gemeinde-arbeit, die arbeit mit jungen familien, ausschüssen und letztendlich religionsunterricht.

ein seltsames gefühl, endlich am ende dieses studiums zu sein (mit ausnahme der diplomverteidigung), das ich anfangs geliebt, zwischendurch gehasst, manchmal auch nur fertig kriegen wollte. ein studium, in dessen zeit ich mich völlig verändert habe, neues dazugelernt und neue vorlieben auserkoren habe, einiges gewonnen und vieles verloren habe, gehofft, gedankt und geliebt, aber auch gezweifelt, geweint und geklagt habe.

nun ist es fast geschichte – ein fünfeinhalb jahre währender prozess an dessen ende erfahrungen stehen ,die ich hoffentlich nur einmal in meinem leben erfahren werde.
aber an dessen ende auch eine diplomarbeit steht, für die sich wider erwarten sogar andere interessieren.

bleibt zu hoffen, dass die zukunft bessere, klarere zeiten bringt.
mit meinem umzug nach leipzig oder markkleeberg im april oder mai aber soll für mich ein völlig neuer lebensabschnitt beginnen.

Freitag, 22. August 2008

:ich hasse es

in etwas mehr als einer woche ziehe ich wieder nach moritzburg. darf nun endlich mein diplom schreiben. die entscheidung, das in moritzburg zu tun, ist, denke ich, rein fachlich gesehen, die beste entscheidung. allgemein organisatorisch gesehen ist es die denkbar schlechteste. ich freu mich schon richtig auf die zeit nach dem studium. dann hat vor allem dieses ständige umziehen, aus-Kisten-Leben ein ende. ich hab gerade in den letzten tagen meine zimmer zu hause mal so richtig auf den kopf gestellt und wieder eingeräumt, zeug sortiert und dem müll übergeben.
das schlimmste daran ist, dass das, was die meiste arbeit gemacht hat, sachen waren, die ich im juli aus moritzburg mitgebracht hab und was erstmal in den kisten blieb...
dort ein eingeräumtes zimmer, hier eine halbe wohnung. in beiden soviel zeug, wie man zum leben braucht - und dann löst man einen der beiden wohnsitze auf - und steht mit einer kompletten einrichtung (zum glück ohne möbel) in der heimatlichen, ebenfalls ordentlich eingerichteten wohnung. und dann versucht man, alles so zu wegzupacken, dass es normal eingeräumt bleibt. alles wegpacken geht nicht, weil man mindestens manches aus den kisten auch hier zu hause braucht.
ich hab es satt, dass überall küchenzeug (mixer, olivenöl, besteck, geschirr), schreibtischinhalte, sowie Unmengen von Büchern in Kisten rumstehen. Und wenn man endlich alles weggepackt hat, sieht man den nächsten umzug auch schon wieder am horizont - und das alle par monate.
langsam reicht es echt!

Mittwoch, 2. Juli 2008

:ein bus sagt mehr als tausend worte

heute ist es nun soweit: ich verlasse moritzburg und werde erst wieder hier wohnen, wenn die wirklich letzte etappe begonnen hat: meine diplomarbeit. es wurde ja nun auch endlich mal zeit.
für julia und mich bedeutet das nun, wieder eine fernbeziehung zu führen und aus diesem grund hat sie mir ein auto geschenkt, was die entfernung zwischen uns überbrücken wird: dieser ist in rohform, meiner ist nun noch etwas verziert.
heute waren auch die diplomkolloquien und meine komilitonInnen haben ihr studium damit beendet. ein seltsames gefühl, wieder hier bleiben zu müssen, ähnlich wie vergangenes jahr... auch mein bruder matthias hatte heute seine abschlussprüfung - klavier - und ich bin deswegen mit dem fahrrad nach dresden gefahren, um dort dabei zu sein.
im nachhinein stellte sich das als komplette fehlentscheidung heraus. nicht, dass die prüfung nicht schön und gut gewesen sei, sondern eher weil das wetter ebenfalls sehr gut war, oder besser gesagt: sehr heiß!
nun bin ich wieder in meinem zimmer in moritzburg und nun werde ich die letzten vorbereitungen für meinen auszug treffen... schade, dass ich nicht mit meinem bus nach hause fahren kann, denn da würde ich alles reinkriegen - außer meinen corsa :)
so, das nächste mal melde ich mich wieder aus rötha...

Freitag, 27. Juni 2008

:schwermut

nun ist schon wieder ein semester vorbei. auf meinem gang ist es ruhig geworden, die wenigen, die hier in moritzburg wohnen haben sich zur vorbereitung ihrer diplomverteidigung zurückgezogen.
und ich bin immer noch hier. für mich heißt es wiedermal: noch ein semester weiter.
irgendwie bin ich gerade von allen möglichen dingen enttäuscht.
dabei fing der tag heute bei einer andacht über elia unter einem der bäume auf dem hof so gut an. zwar noch ein wenig verkatert von der gestrigen zechnacht mit den amerikanerInnen und den zitauerInnen von der jugendbegegnung, die hier in moritzburg eine nacht verbracht haben, aber dennoch schön.
irgendwie ist im laufe des tages die stimmung gekippt, wann, weiß ich auch nicht mehr.
ich hab grad die neuesten ereignisse von zu hause gelesen und gerade dieses wochenende passiert dort so viel.
es ist schlimm, wenn man zwar irgendwie zu hause sitzt, und dennoch heimweh hat.

...und in kreuzberg war ich auch nicht, weil keiner mitkommen wollte - die feiglinge!

:an dieser stelle würde jetzt gut ein gedicht von marcus passen.

Sonntag, 30. Dezember 2007

the day after

:das war er also, mein vierteljahrhundert-geburtstag. :dabei habe ich diesen ausdruck gar nicht am abend gebraucht(jule meinte eben, einmal - okay, aber...) :es war sowieso ein recht improvisierter geburtstag. :es begann damit, dass lego (=christian) schon da war, als wir noch einkaufen waren. :und so saß er eben eine dreiviertel stunde vor dem fernseher (oder wo auch immer) meiner eltern und wartete.

:der weitere verlauf war eigentlich sehr gut, mal von der sprengung des deutsche-post-briefkastens vor unserer haustür und der anschließenden polizeiverhörung (ich als zeuge) mal abgesehen. :war schon aufregend, aber was ist eine feier ohne polizei? ^^
:ich hatte gar nicht gewusst, dass es einen böller gibt, der einen dieser gelben postbriefkästen so dermaßen auseinandernehmen kann. :laut polizei kam der briefkasten nach der sprengung das erste mal nach 15 metern !!! auf der straße auf. :teile waren in bis zu 25 metern auf der gesamten kreuzung verteilt. :der briefkasten selbst glich eher einem überraschungsei, bei dem man es mal wieder nicht geschafft hatte, es an der naht aufzudrücken.
:einfach nur krass.

:aber gut, julia meint, die feier sollte auch beachtet werden, deshalb will ich das jetzt tun.
:es war sehr schön.
:die leute waren sehr nett.
:man hat sich gut unterhalten.

:hier vielleicht noch ein kleiner dialog am rande:
katrin: vielleicht sollen wir noch ein paar spiele mitnehmen...
andré: ne, brauchen wir nicht, bei micha spielen wir doch lego ^^
:nun, lego haben wir nicht gespielt, das heißt, nicht alle. :die mädels schon, anja war begeistert von einem kleinen roten feuerwehrauto. :luise und lena konzentrierten sich eher auf die figuren und pferde.
:es war eine schöne feier. :ich hab einige menschen wiedergesehen, die ich lange nicht gesehen habe. :wir haben gut und sehr vielfältig gegessen.
:und diska ist böse, so julia, weil er zu zeitig zu gemacht hat. :recht hat sie!

:hier vielleicht für die nicht-anwesenden eine kleine aprés-speisekarte:
pizza, herzkuchen, salzstangen, obstsalat ohne Hackfleisch, grüne limo, kartoffelsalat, erdbeerperlwein, gummibärchen, karlsbader schnitten (mit salami-badewanne und auf hawaii), flipse, weißwein, butterkekse mit nutella, nudelsalat, gebäckstangen, ein kopfmassagegerät (aber nicht zu essen!), o-, a-, t- und ananassaft, rotwein, grüner salat, marzipanwürste und marzipansenf, normaler ketchup mit fischgeschmack, chips, glühwein, pflaumenkuchen, würstchen ...

.. und es war sogar der weihnachtsmann da! :und er hatte pizza mitgebracht und tina geküsst - und danach hat der weihnachtsmann rené geküsst!
PS: :es war mit fast 30°C sehr angenehm warm!

Donnerstag, 27. Dezember 2007

die Feier

:liebe Freunde,

:wie einige von euch schon per mail oder telefon erfahren haben, findet sich hier die liste, wer was zu essen zur feier mitbringen will. :die idee dazu kam indirekt von winfried, danke.

michael dorschel ---> GETRÄNKE, KARLSBADER SCHNITTEN
winfried bauer ---> NUDELSALAT
julia herbst ---> BACKMISCHUNGSKUCHEN
katrin strassburger,
andré wüste ---> OBSTSALAT MIT PEPPERONI UND HACKFLEISCH
. (was auch immer das ist)
christian geuther --> KARTOFFELSALAT
luise veit ---> OBST


:wer was weiß, schreibt mir bitte per kommentar oder sms...

micha



.

Donnerstag, 6. Dezember 2007

der weihnachtsstern

:liebe freunde und anverwandten..

:ich habe heute etwas gemacht, was ich noch nie in meinem leben gemacht habe: :ich habe einen herrnhuter weihnachtsstern zusammengebaut - und habe dabei eine menge neues gelernt. :ich muss zugeben, die jahre zuvor hat das immer meine mutter gemacht, die kann das irgendwie.



:ab heute aber glaube ich, daß die herrnhuter menschen mit ganz langen, ganz dünnen armen und winzig kleinen händen sind. :ohne diese voraussetzung kann man einen solchen stern nicht zusammenbauen. :das beginnt ja schon, dass man irgendwie die kleinen klammern (ich mit meinen grossen händen) zwischen den zacken in irgendwelche kleinen löcher spießen muss, ohne das dünne und reißfreudige papier zu beschädigen. :das kann man dann irgendwann und die spitzen flach auf dem boden liegend zusammenzubauen, geht dann auch bald irgendwie.
:kniffelig wird es wieder, wenn man dem stern die ersten rundungen gibt. :die langen arme der herrnhuter ermöglichen es denen, den stern dabei so weit vom körper weg zu halten, dass keine der spitzen den eigenen körper berührt und knicken könnte.
:mit ihren auch zitterfreien händen können sie dann eine klammer nach der anderen in den passgenauen löchern versenken. :als mein stern dann fast fertig war, war das chaos perfekt. :irgendwann sieht der stern ja schon fast fertig aus, nur sind oben und unten noch je ein viereckiges loch. :in das eine muss noch eine spitze rein, in das andere die hand, um die spitze festzuklammern.
:wie bitte soll ich mit meiner hand in ein 6 x 6 cm kleines quadratisches loch kommen, ohne den stern vollends zu zerstören. :eine spitze musste ja schon an meiner grobmotorik leiden.
:ich entschied mich, auf der handlochseite wieder ein / zwei spitzen zu demontieren, damit meine hand in das innere des sterns gelangen konnte. :nun hatte ich anstatt einer hand und meinem unterarm einen stern auf meinem Oberarm stecken. :bewegen war irgendwie nicht möglich, klammern aufnehmen und in die passgenauen löcher einführen ein kunststück.
:aber ich hatte es irgendwann doch noch geschafft, nur, damit ich am ende feststellen musste, dass zwei klammern fehlen. :gut, eine hatte ich abgebrochen, daher fehlte nur eine, aber dennoch. :versucht mal, mit einem stern statt einer hand, durch eine tür, oder gar durchs treppenhaus zu kommen. :ich hab es gar nicht erst versucht. :ich hab dann eher meinen wanderstock genommen und ihn waagerecht in mein bücerregal gesteckt; sozusagen als aufhängemöglichkeit meines sterns. :und dann bin ich in die tiefen des erdgeschosses hinabgestiegen, um in hause dorschel nach klammern zu suchen. :ich fand sie schließlich ganz hinten im bastelfach meiner mutter, nahm eine handvoll heraus (man braucht ja auch ersatz), warf die beiden silbernen wieder in den kasten und stieg mit einer handvoll goldenen wieder in meine etage. :oben angekommen merkte ich, dass ich die silbernen brauchte. :das sah auch mit 2 goldenen nicht gut aus, wie ich feststellte. :also die goldenen wieder raus, ins erdgeschoß, bastelfach ausräumen, klammern tauschen, bastelfach wieder einräumen und wieder hoch. :hoffentlich war der stern in der zwischenzeit nicht vom regalarm gestürzt. - :ist er nicht. :glück gehabt.
:beim aufhängen wäre ich fast noch von der sofaarmlehne gefallen...
:aber nun hängt dieser tolle stern in meinem zimmer - meine erste weihnachtsdekoration dieses jahr.

Dienstag, 4. Dezember 2007

wieder mal fertig

:liebe geneigte leser:

:ich kann hiermit also verkünden, dass ich meinen großentwurf fertig habe. :ich hab ihn am sonnabend in leipzig abgegeben und hab mich dann zur entspannung auf mein fahrrad gesetzt und bin mi christian zum sbf gefahren. :das war echt gut - und mal wieder nötig. :und sonntag hatte ich (sturm)frei und bin erstmal am morgen erstmal zum gottesdienst gefahren. :ich war spät dran und so hab ich meine bestzeit "rötha - rathendorf" auf 26 minuten minimiert. :)
:dann war ich bei meiner Oma essen und dann hab ich mal meinen schreibtisch und meine zimmer aufgeräumt.
:so ein grossentwurf entwickelt die eigenart, dass sich im zimmer ganz viel wiederfindet, wo man sich gar nicht mehr erinnern kann, dass man das in der zeit des schreiben überhaupt genutzt hat.
:ich habe mir mal die mühe gemacht und alles - neben eine menge krims - notiert, was sich auf meinem schreibtisch fand - und dort nicht zwingend hingehört. :es ist eine illustre mischung:

- ein fotoapperat
- vier spindeln mit cds
- die fotos vom letzten sommer
- ein weltbildkatalog
- mein alter großentwurf
- ein LEGO-skelett
- ein LEGO auto
- kopfhörer
- brausepulver
- ein zettelblock
- ein mauspad
- ein skatspiel
- ein geodreieck
- ein schirm
- ein adapter kleine klinke auf große klinke
- ein bild von julia
- ein bleistift
- ein teddybär
- eine flasche wasser und
- eine flasche saft
- ein kleinerer teddybär
- ein kugelschreiber
- ein liederbuch
- eine stern
- eine tüte erdnussflips
- ein fahrschein
- eine versicherungswerbung
- eine mundharmonika
- ein karton mit adaptern für scheibenwischer
- ein LEGO männlein
- ein memory mit kirchlichen motiven
- ein buch über weltreligionen
- ein weckradio

...um nur das wichtigste zu nennen. :pc und zubehör steht ja immer dort drauf.

Donnerstag, 29. November 2007

:sputnik und pasta

:es ist Mittwoch abend, halb zwölf.
:ich sitze gerade in der küche und esse abendbrot. :rechts vor mir steht mein teller mit mikrogewellten makkaroni. :gut, es ist zum abendbroten schon etwas spät, aber ich bin vor einer guten dreiviertel stunde erst aus der universitätsbibliothek leipzig gekommen. :und nun hatte ich eben hunger,
:links vor mir, also nebem dem pastateller, der gar keiner ist, weil er viel zu klein dafür ist, steht mein laptop. :auf dem schreibe ich gerade.
:in meinem zimmer ist es sicherlich richtig kalt, ich hab heute vergessen, feuer zu machen. :deshalb sitze ich jetzt eben in der küche. :im radio läuft gerade eine super sendung. :sputnik will wissen, wer denn ihre hörer sind und da kann jeder kostenlos anrufen und seine geschichte erzählen. :es sind urste typen dabei, aber es ist spannend. :ich hab überlegt, ob ich nicht selbst einmal anrufe und eine spannende vw-bus-geschichte erzähle. :das wäre sicherlich witzig :micha im radio.
:gerade habe ich überlegt, was ich denn noch von mir erzählen könnte. :der moderator meinte, im radio kann man sachen weglassen, die nicht so schön sind, weil die sieht ja auch keiner. :man solle viel lieber was positives erzählen, das macht das bild von sich selbst viel besser.
:darüber hab ich nachgedacht. :und mir ist eingefallen, dass ich nicht einmal drei monaten beginnen werde, mein diplom zu schreiben. :der gedanke verzaubert. :das hätte ich nie gedacht, dass ich mal so weit sein würde, dass ich das behaupten kann.
:sicher, in diesen zeiten macht ein grosser teil meines freundeskreises sein diplom oder magister oder so und für die meisten ist meine erkenntnis eher der alltag.
:aber mich macht es glücklich. :ich freue mich drauf. :in gedanken überlege ich mir die ganze zeit, ob ich wirklich in moritzburg wohnen sollte, oder lieber nach dresden ziehen sollte.
:ganz neue töne von mir, aber ich denke, ich werde bei meinem urspünglichen plan á la moritzburg bleiben, wlan sei dank 

Dienstag, 27. November 2007

:it's großentwurf - time

:mein blog leidet unter qualität und quantität gleichermaßen.
:ich habe mir eben meine "alten" beiträge durchgelesen und fand sie durchweg interessanter als die neuen. :woran das liegt, habe ich noch nicht erkannt, aber um darüber nachzudenken, hab ich derzeit auch keine zeit.


:ich schreibe - mal wieder - an einem großentwurf. :eigentlich sollte das der letzte meines lebens sein, aber wie das schicksal so spielt, ist es erst der vorletzte; wenn alles gut geht.
:das erstaunliche an einem großentwurf ist, dass er eine große macht der ablenkung besitzt. :also ich muss sagen, ich war bis donnerstag hoch motiviert und, was wirklich ungewöhnlich ist, sogar im vorlauf, hab also mehr geschafft, als geplant. :ich hätte ihn also am wochenende durchaus beenden können.

:dann wurde ich bettlägerig (ist das die vergangenheitsform zu bettlegerig?), sprich krank. :hab mich irgendwo unterkühlt, kam nicht aus dem bett oder bad, und konnte demnach auch nicht schreiben. :katastrophal. :ich fiel beinahe 2 tage aus.

:das schlimmste aber daran ist, nach den beiden "freien tagen" wieder ins schreiben reinzukommen. :meine motivation ist längst bei null angekommen und die tage bis zur abgabe werden immer weniger. :meinem ursprünglichen ziel, den entwurf am freitag schon fertig zu haben, hab ich mittlerweile aufgegeben.
:meine frage also an euch_ :ist das bei euch auch so, dass ihr manchmal einfach nicht schreiben könnte, weil ... es, ja einfach nicht geht?
:ist doch seltsam_ :eigentlich mache ich gerne religionsunterricht - und auch die vorbereitung, aber jetzt, wo ich es muss, ist es eine qual...

:gut, um diesem post noch etwas positives zu geben_ :in meinem zimmer ist es schön mollig warm. :ich geniese die vorteile zweier unterschiedlicher öfen, da ist eine heizung nix dagegen....

:nun, bis irgendwann...

Montag, 29. Oktober 2007

eine rauchen...

:heute ist so ein tag gewesen, da würde ich gerne eine rauchen - wenn ich rauchen würde, aber das tu ich ja nicht.
:ja, ich war vor zwei guten stunden in leipzig, habe meinen großentwurf abgegeben. :diesmal war es jona, der mich eine gute woche lang beschäftigte - jona und die christenlehre. :und nun bin ich fertig damit. :überhaupt, fertig mit allem, und besonders mit mir selbst: :ich bin mittlerweile 36 stunden wach, habe in den letzten tagen literweise limo und wasser getrunken, 4 yoghurts gegessen, 4 tüten chips, 2 tüten gummizeugs, 5 tafeln schokolade und kaum etwas ehrenwerte nahrung.
:das schlaucht und umso mehr bin ich dankbar für den einen feiertag in der mitte der woche und...

...aber das ist ja noch geheim...

micha

Sonntag, 21. Oktober 2007

der fall eva herman...

:nun gut, hier wieder der alte titel zum grossentwurf "der fall eva hermann... ...und die eigene meinung":

:es ist vollbracht! :ich konnte eben meinen grossentwurf in jugendarbeit mit dem fabelhaften thema: "der falleva herman... ...und die eigene meinung" fertigstellen.
:ich hab mich also mit der berichterstattung über eva herman und ihr neues buch "das arche-noah-prinzip" befasst und hab daraus eine junge-gemeinde-stunde gebaut, die ich als prüfungsleistung ablegen werde. :es sind insgesamt 7.500 wörter geworden. :es war ein kniffeliges thema und das nicht frei von kontroversen und problemen, aber auch interessanten gesprächen mit mitnutzern der unibibliothek leipzig