:m-TM's findmaschine

Samstag, 29. November 2008

:diplomtagebuch 7 - einen sekt auf diesen moment

liebe freunde.

nach ewiger arbeit habe ich hier im verlassenen moritzburg am vorabend des ersten adventes nun endlich das zweite kapitel fertig gestellt. dabei ist das erste schon ziemlich lange, das dritte und vierte auch schon eine weile fertig.
nur am thema "männer und frauen" hab ich eine weile geknabbert. weil halt jeder dazu seinen senf abgibt, ist es gar nicht so einfach, die spreu vom weizen zu trennen.
darauf werde ich jetzt ein schluck sekt trinken, ich hab ja genug davon rumstehen...

als gewinner des ersten babelfish-rätsels habe ich - entgegen aller richtlinien - beschlossen, laika als gewinner zu betiteln. einfach, weil (ist das nicht der erste hund im all gewesen) dieser hund mir zur zeit am nächsten wohnt.
die auflösung findet sich hier!

allen anderen dennoch vielen dank, vielleicht wird es ja einen babelfish-teilweise-adventskalender geben...

Donnerstag, 27. November 2008

:babelfishrätsel

in einer freien minute (haha) habe ich mal die idee von radio sputnik geklaut und ein bekanntes lied, was zeit grad passt, dreimal durch den yahoo!babelfish online übersetzer gejagt.
deutsch-englisch englisch-deutsch
deutsch-englisch englisch-deutsch
deutsch-englisch englisch-deutsch
na? wer kommt drauf, was es sein könnte... der gewinner, kriegt was nettes. was, weiß ich allerdings noch nicht:

Wenn Sie die Tür fahren, die Formen weit zu einem hohen Maß mit einem Gatter versehen, dem Meister des Ruhmes, im König alles Königreich von, in der Wohlfahrt und gleichzeitig oben kommt, empfangen die Wohlfahrt und das Leben mit sich alle Welt; D-Hälfte jauchzt, singt frohes: Gelobet ist mein Gott, mein Schöpfer, der Rat reich! Eher ist ein Adjutantwert, Sanftmütigkeit seine hochziehende Maschine, sein Königskron ist holyness, sein Sceptre ist Schönheit. Unser komplettes zur Dringlichkeit, zu ihr zum zu beenden empfängt. D-Hälfte jauchzt, singt frohes: Gelobet ist mein Gott, meine Wohlfahrt und, die Tat groß! O vermutlich das Land, O vermutlich die Stadt, hat so diesen König mit sich! Vermutlich alle Herzen König-genommen im Common, dort dieses Innere weg der Quantität! Es ist die rechten Freudensonnen, lautes Freud' empfängt mit sich; und Wonn Gelobet ist mein Gott, mein Tröster und Speicher früh! Fahren Sie die Tür, die Gatterform zu einem weit hohen Maß, Eu' herauf; r Herz zum Tempel zubereit' t, das Adressenflachs der Gottglück-Glückglückseligkeit mit Hingabe wird, Wunsch und Freud angeschalten! So kommt der König auch zu Ihnen, zur Wohlfahrt und zum Leben mit simultanem. Gelobet ist mein Gott, vollständig Rat, abschließen Tat, komplettes Gnad! Gekommen, O meine Wohlfahrt und Jesu Christ, Mein' s der Herztür sind Sie geöffnet! Oh zeuch mit seiner Schönheit, Ihr Heil' Ger-Geist wir führ' und Sie führen die Weise zum ew' in der Richtung der Glückglückglückseligkeit! Der Name ist es, O-Herr, Preis und Ehren ewig!


viel spaß!

Sonntag, 23. November 2008

:zwischenfall

so eine diplomarbeit braucht auch mal eine auszeit, die gleichzeitig wieder neuen schwung für die kommende woche gibt.
daher war ich heute auf einladung der zwischenfall-freundin tina beim zwischenfall-konzert in dresden neuostra.
und weil man zu schönen sachen auch liebe leute mitnehmen sollte, hab ich julia aus ihrem krankenbett gezerrt und ins auto gesteckt.
nun war ich ja lange nicht bei zwischenfall, aber auch nach so langer zeit, habe ich mich schnell wieder an die zeit erinnert, in der wir freunde so viele konzerte dieser band (es waren gefühlt alle, die im raum leipzig stattfanden) besucht hatten. und an machen liedern hängt auch heute noch ein gefühl, eine erinnerung, oder eine gedanke, der mich zum schwelgen brachte...

anja müller hat geburtstag...

außerdem hat es in der nacht zu heute das erste mal geschneit. es ist richtig schön, wieder durch knirschenden schnee zu laufen, noch dazu die vorahnung der adventszeit zu spüren und zu wissen, bald ist wieder weihnachten und ich sehe alte freunde wieder, für die ich letztes jahr keine zeit hatte und die ich in den kommenden jahren auch zu weihnachten nicht mehr sehen werde. aber wer weiß schon, was die kommenden jahre bringen...

Donnerstag, 6. November 2008

:diplomtagebuch 7

am meisten liebe ich meine derzeitige arbeit, wenn ich mich gerade mit jenen menschen unterhalten habe, die männerarbeit praktisch machen.
dabei gibt es so viele verschiedene angebote, sodass meine vorstellung vom gruseligen alt-männer-rumsitz-abend beinahe ausgelöscht ist.
ich bin eben aus dresden gekommen, habe mich mit friedemann schwinger getroffen. der macht mit ein paar 'mitstreitern' den ost - den offenen stammtisch treff, der sich regelmäßig in einer gaststätte trifft. dort gibt es nach der ankommphase einen 19-minuten-impluls, bevor sich die männer an den tischen der kneipe (darüber) unterhalten. das ganze funktioniere als niedrigschwelliges angebot, findet in dresden statt und schwinger meinte, es kommen leute auch aus königsbrück, meissen oder gar (und das häufiger) männner aus brandenburg.
eigentlich spektakulär, wenn die wegen einem 19-minuten impuls plus anschließendem quatschen bis nach dresden kommen.
ich selbst war noch nicht dabei, den letzten habe ich verpasst, mich erst danach bei schwinger melden können und dher nicht gewußt, wann der letzte war.
nächste woche aber ist männerwoche, vom o.s.t. initiiert - jeweils 19 uhr im kügelgenhaus (hauptstraße 13 - dresden)
ich selbst werde - nicht an allen tagen, aber... - mal hingehen.
gestern wollte ich zum männermorgengebetskreis, der sich 7 uhr in der blasewitzer kirche trifft. leider hab ich blasewitz mit loschwitz vertauscht, aber zum anschließenden frühstück war ich dann doch noch pünktlich ;)
nichts desto trotz, es ist spannend, die männer zu treffen, die in den einzelnen kreisen mit dabei sind, sich mit ihnen zu unterhalten, und außerdem zu erfahren, was sie bewegt, zb einmal morgens früh, 7 uhr vor der arbeit in der kirche zum morgengebet zusammenzukommen, dann kurz mit den anderen männern zu frühstücken und anschließend gleich zur arbeit zu fahren...

Sonntag, 2. November 2008

:meine midlife crisis oder: selbsttest-selbstversuch

horrende neuigkeiten:
1. ich befinde mich mit großer wahrscheinlichkeit bereits in den männlichen wechseljahren, also in der midlife crisis. das zumindest meint ein test für mich herausbekommen haben.
2. ich trinke zuviel alkohol:
Alkohol nimmt bereits zu viel Raum in Ihrem Leben ein. Vielleicht weil der Konsum von Alkohol für Sie oft die einzige Möglichkeit ist, auf belastende Situationen und schmerzliche Gefühle zu reagieren und wenigstens für Stunden Entlastung und Entspannung zu finden. Doch vermutlich haben Sie bereits auch erfahren, dass Alkohol keines Ihrer Probleme löst, sondern jedes einzelne noch vergrößert. Gesundheitliche, berufliche und finanzielle Probleme, Streit in der Familie, Schuld- und Schamgefühle etc. sind häufig die Folge eines dauerhaft überhöhten Alkoholkonsums. Um weiteren Problemen und einer Abhängigkeit vorzubeugen, sollten Sie deshalb weniger Alkohol trinken. Eine sehr wirkungsvolle Art, alkoholbedingte Probleme zu erkennen, ist die Entscheidung, eine zeitlang alkoholfrei zu leben. Praktische Tipps, die Ihnen helfen können, finden Sie in der Broschüre "Alles klar?"
dabei habe ich fast alle fragen mit "nein" beantwortet, okay, ich hab letztes jahr einmal vor dem autofahren (ein bier!!!) getrunken, ich schäme mich manchmal, nachdem ich was getrunken hab und ich hab noch nie versucht, weniger zu trinken - warum auch - weniger geht kaum noch!

fazit: selbsttests sind komisch!

Samstag, 1. November 2008

:kaffee

ich hab meine "liebe" zum kaffee entdeckt. mehr so aus der not der trüben tage heraus. und mit vanillezucker schmeckt das ganze auch nicht mehr so bitter...

Mittwoch, 29. Oktober 2008

:diplomtagebuch 6

es ist schwer, sich an diesen trüben tagen für die arbeit zu motivieren, die man eigentlich vor hat. wenn es auch tagsüber nur unmerklich heller wird, als es in der nacht ist, dann ist auch mein gemüt eher trübe.
für ein kleines bißchen sonnenschein am tag hat heute mein kurzer "besuch" bei damaris und martin im schuppen gemacht. heute abend wird bandprobe sein und die beiden haben eben alles aufgebaut.
außerdem hab ich mir heute traubenzucker und viel verschiedenes obst gekauft, um bei kräften zu bleiben. so hab ich als obstabstinenzler nun äpfel, orangen, kiwis und eine nashi-birne zu hause, dazu eine rießenladung joghurt.
das sollte doch wohl helfen, die arbeit für die nächsten tage zu sichern.
am montag hab ich nun das erste kapitel - endlich - soweit richtig fertig gemacht und schon mal zum korrigieren geschickt. das dritte ist auch so gut wie fertig und ich denke, dass es heute endgültig fertig wird. bei allen anderen kapiteln hab ich zumindest schon etwas geschrieben, bzw. viel geschrieben, was ich irgendwie noch ordnen muss.
gestern waren wir beiden diplomantInnen - bei den hauseltern zum frühstück eigeladen.
soweit von mir und der männer-front. ich muss weitermachen...

zum schluss noch ein kleines zitat, welches ich in einem buch der österreichischen landeszentrale über männerarbeit gefunden habe, und welches trotz seiner herkunft doch irgendwie für die männliche selbstwahrnehmung treffend ist:

„Alle sensiblen Männer werden gefressen.“ (Ein Faultiermädchen in Ice Age I)

Sonntag, 26. Oktober 2008

diplomtagebuch 5 - und mein freier tag

:mit einem guten essen beginnt ein guter tag. aus diesem grund habe ich letzte woche etwas gemacht, was ich seit fast 5 jahren nicht mehr gemacht habe: ich habe in der großen mensa dresden gegessen. es gab türkisch: schafskäse ozmir mit kartoffelkroketten und salat.
und ich habe mich am donnerstag in der bibiothek der ehs dresden angemeldet. damit hab ich bücher aus vier verschiedenen bibiotheken. es ist dahingehend echt schwierig, weil es zum thema "mann" in jeder bücherei nur eine kleine auswahl gibt - von "männerarbeit" mal ganz zu schweigen.
aber es geht vorwärts und das ist ein gutes gefühl.
vorletzte woche war ich für acht tage zu hause - so lange mehr oder weniger ungewollt - aber ich habe echt eine menge geschafft. habe diese tage durchweggeschrieben, war viel in leipzig und hab das erste kapitel abgeschlossen.
zur zeit hab ich das dritte auch so gut wie fertig und das zweite ist in arbeit. von den anderen existieren zumindest schon fragmente.

gestern habe ich mir meinen freien tag genommen. hab was im haushalt gemacht und etwas gechillt. und dabei ist mit LeoCad folgendes werk entstanden, was ich euch gern vorstellen will:


ein wartezimmer mit cola-automat

öffentliche toilette

Dienstag, 7. Oktober 2008

:vodka richtig trinken

unter dieser überschrift habe ich heute morgen bei einem youtube-streifzug eine reportage über das richtige trinken des russischen wässerchens gefunden. was banal klingt, entpuppt sich als sehr schön gemachte kurzreportage. für alle genieser unbedingt sehenswert:

Donnerstag, 2. Oktober 2008

:sidebar-blogrezept

es gibt eine neue rubrik auf meinem blog: das sidebar-blogrezept.

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hier werde ich euch, liebe geneigte leser, ab und an an meinen kulinarischen ergüssen teilhaben lassen.
zu eurer sicherheit: jedes rezept, was sich hier findet, erfüllt zahlreiche qualitätsstandarts:
- es ist von mir persönlich entworfen wurden!
- es ist mindestens einmal von mir persönlich zubereitet worden!
- es ist von mir persönlich auf bekömmlichkeit, guten geschmack und nährwert getestet!

in diesem sinne wünscht euch das mono-team von www.micha-TM.blogspot.com einen guten appetit.

Mittwoch, 1. Oktober 2008

:diplomtagebuch teil 4

nun ist es bereits die fünfte woche, die ich an meiner diplomarbeit "schreibe". wobei "schreiben" noch übertrieben ist: ich habe am montag endlich meine gliederung abgeben können und heute treffe ich mich mit meinen mentoren, um diese durchzusprechen.
eigentlich war der ablauf der diplomarbeit ja doch etwas anders geplant - vergleich von ansätzen der männersoziologie und deren folgen auf die männerarbeit in der gemeinde - oder so in der art - aber (leider) verfolgen sämtliche autoren der bücher, die ich gelesen habe, irgendwie denselben ansatz. also musste ich meinen schwerpunkt anders setzen.
und aus diesem grund habe ich einen kleinen - nicht ernst zu nehmenden - text geschrieben, der ziemlich salopp meine gliederung zusammenfasst. den möchte ich euch nicht vorenthalten:

Identität von Männern

Wie „ticken“ Männer eigentlich?
Das kann man nicht mit einem Satz beantworten, denn es gibt verschiedene Typen von Männern, die später näher erklärt werden.
Fakt aber ist, dass einige Themen bei Männern generell vorkommen. Darunter zählen der Beruf, Hobbys und andere Mann Themen.
Männer haben allerdings auch das Defizit, dass sie sich nur schwer ausdrücken können, wenn es um Gefühle oder Beziehungen geht.
Männer lassen da keinen ran, außer, sie vertrauen diesem Menschen wirklich sehr. Aber das allein ist kein Kriterium, denn den Männern wurde bereits seit ihrer Kindheit durch die Eltern und vor allem die Gesellschaft eine Norm aufgesetzt, die besagt, dass sie das stärkere Geschlecht seien.
Dazu gehöre es auch, dass man nicht weint, und auch sonst kaum Gefühl zeigt.
Frauen sind da anders. Alles, was Gefühl ist, dürfen sie. Allerdings wurden sie früher dazu erzogen, sich vorrangig um das Haus und die Kinder zu kümmern.
Heute ist das anders. Durch die Frauenbewegung in den 70er Jahren können Frauen heute auch arbeiten gehen und auch sonst alles mögliche tun, was Männer machen.
Dadurch wird die Rolle der Männer abgestuft und die Männer sind nicht mehr so das starke Geschlecht, sondern von ihnen wird im Gegenzug auch erwartet, dass sie auch das tun, was Frauen so machen.
Ob die Männer das machen, hängt davon ab, welcher Typ sie sind. Da gibt es die neuen Männer, die kaum von Frauen zu unterscheiden sind, und es gibt die traditionellen Männer, die noch echte Männer sind und nix mit dem Frauenkram zu tun haben wollen.
Daneben gibt es noch Männer, die beides irgendwie gut finden und solche, die beides irgendwie nicht gut finden.
Jedenfalls merkt man dadurch, dass die Männer so unterschiedlich sind, dass man nicht mehr einfach nur so sagen kann: „Die Männer“, sondern man muss sagen „die unterschiedlichen Männer“.

Diese Männer also, die nun so verschieden sind, treffen sich ja auch hin und wieder. Das tun sie dann im Wirthaus oder bei Fußball, in der Feuerwehr oder manchmal auch in der Kirche.
Die Kirche will alle Menschen erreichen, egal ob Frauen oder Männer. Denn Jesus Christus hat schon vor 2000 Jahren den Menschen das Evangelium nahe gebracht und die Kirche will den Menschen Jesus Christus nahe bringen. „Den Menschen“ bedeutet dabei allen Menschen, also Männer und Frauen und Kinder und Alten und weniger Alten und Verheirateten und Singles, sowie Vätern und Müttern.
Einige dieser Gruppen sind dabei mit Sicherheit Männer.
Deshalb will die Kirche auch den Männern das Evangelium nahe bringen.
Das Problem dabei ist, dass Männer nicht so gerne über sich selber reden, es sei denn, sie haben was ganz Großes geschafft, oder sie haben was tolles, was sie anderen zeigen wollen.
Wenn es aber darum geht, dass Männer was brauchen, sind sie ganz still.
So auch sagen sie nicht einfach so, dass sie die Kirche und Jesus Christus und Gott brauchen, sondern sie sagen lieber gar nichts.
Das ist auch so, wenn es um Gefühle geht. Gefühle sind Frauensachen, Männer haben so was nicht.
Damit die Kirche den Männern aber trotzdem Jesus Christus nahe bringen kann, muss sie sich was ausdenken, was den Männern gefällt. Wo sie sich so wohlfühlen, dass sie der Kirche auch mal sagen, wie es ihnen wirklich geht.
Also macht die Kirche was, was mit den Hobbys der Männer zu tun hat und manchmal macht die Kirche auch was mit den Männern und ihren Kindern.
Dann sind die Männer – und die Kinder – so froh, dass sie sich wohlfühlen und in dem, was sie machen, auch Jesus Christus finden. Dann werden die Männer froh, denn ihr Leben ist nicht mehr so rau, sondern sie haben auch für ihre Gefühle Platz, die ganz unten unter einer Schale doch lauern.

Montag, 29. September 2008

:neulich im icq

wer auf das bild klickt, vergrößert es und kann es lesen!




ein lieber dank geht an karsta, die ganz ahnungslos den "klein gaga" part übernommen hat.
so, karsta, hiermit hab ich die quelle des ganzen angegeben...

Sonntag, 14. September 2008

:alltag?!

:heute sind die neuen erstsemestler angekommen. und ab sofort ist damit wieder trubel auf dem hof. irgendwie ist es aber auch schön, nach fast 2 wochen einsamkeit wieder andere menschen zu sehen.
dass die neuen einziehen heißt unter anderem auch, dass wir verlbliebenen Übersommererstudenten nicht mehr nur eine einzige küche auf dem hof benutzen müssen und so verkürzt sich mein weg von meinem zimmer von etwa 50 metern auf fünf.
das habe ich dann erstmal mit einer erdbeermilch gefeiert.

claudia (die andere übersommerin) und ich waren heute radfahren. eigentlich wollten wir fallobst sammeln, ähnlich so wie ich das vergangenes jahr im praktikum gemacht hab. aber erstens gibt es um moritzburg kaum landstraßen mit obstbäumen und zweitens tragen die wenigen obstler, die wir getroffen haben, kaum früchte.
das fazit hiermit war, dass wir nach zweieinhalb stunden mit leeren taschen und kalten händen wieder heimgekehrt sind.

wahnsinn eigentlich, wie kalt es geworden ist. dabei war ich mittwoch noch ärmellos radfahren und hab gestern noch in der sonne gelegen und gelesen...

gut!

Samstag, 13. September 2008

:telefon feat. kfw bank

ich hab heute meine telefonrechnung bekommen und darauf eine ziemlich kostenintensvie 01801-nummer entdeckt. nach meinen nachforschungen kam heraus, dass es sich dabei um die nummer der kfw - bank handelt, von der ich nach ende meines regulären baföGs mein geld erhalte - regulär als sogenannter studienkredit.
die hab ich gegen anfang august angerufen, um die konditionen für meine rückzahlung zu klären. laut homepage der kfw bank kostet ein anruf aus dem deutschen festnetz 3,6 cent/minunte. preise aus anderen netzen können abweichen, klar.
also hab ich aus meiner homezone aus angerufen, dachte mir, ein o2-festnetz wird nicht viel anders kosten, als ein telecom festnetz, vielleicht ein paar cent mehr...
falsch gedacht
denn so bezahlte ich 63 cent/minute.

***********, finde ich!

Donnerstag, 11. September 2008

:diplomtagebuch teil 3

nun ist bereits die zweite Woche meiner diplomarbeitszeit. in der zwischenzeit ist nicht wirklich viel passiert, außer dass ich mich in meine bücher zurückgezogen hab. zur zeit beisse ich mich durch das innenleben der männlichen welt. es ist einerseits unabhängig davon, dass ich selbst der männlichen riege angehöre, unglaublich spannend, auf der anderen seite aber auch sehr undurchsichtig. sämtliches scheint auf sexualität und die "männliche angst vor der innenwelt" (schwanitz: männer - eine spezies wird besichtigt, 2001,
seite 99) hinauszulaufen.
"bester satz" aus diesem buch übrigens:

'eine kuh kann man viel schärfer wahrnehmen als ein gefühl'

soviel dazu!
ansonsten ist es noch interessant, zu nennen, dass es in ostdeutschland (also die neuen bundesländer) mit 46% mehr als doppelt "neue frauen" gibt, als "neue männer".
"neu" bedeutet dabei, dass die alten rollenverteilungen in haushalt, beruf und kinderziehung aufgebrochen werden, bzw. dies zumindest akzeptiert wird.
die meisten männer, vor allem die mit leitungsfunktion und in der höheren führungsriege sind den "unsicheren männern" zuzuordnen, also die sich weder für das neue, noch für das traditionelle männerbild entschließen können. neue männer hingegen sind vor allem männer in einfacheren arbeiterberufen und arbeitslose.

so könnte man ja deuten, dass menschen, die eine hohe (aus)bildung genossen haben, immer unsicherer werden und dass männer mit wenig(er) ausbildung sich eher mit dem neuen männerbild identifizieren können.
hindert bildung also die entwicklung des neuen männerbildes? eine frage, die es noch zu klären gibt...

Donnerstag, 4. September 2008

:riesig

wenn es um große autos geht, haben die amerikaner bekanntlich die nase vorn. nun aber hab ich den ford f650 extreme gefunden und nun sag mir mal einer, wer sowas braucht, wenn er nicht gerade mitten im tagebau wohnt. aber wer macht das schon...



und weils so schön war, gleich noch eines, vielleicht für die nächste pro-christ-aktion:

:diplomtagebuch teil 2

s regnet.
Und es ist dunkel.
Und schon das allein macht die Sache hier ganz schön einsam.
Dazu kommt, das wusste ich aber schon vorher, dass hier außer einer Mitstudentin und meinen Hauseltern, die sich aber nicht blicken lassen, keiner weiter vor Ort ist.
Die ersten Tage meiner Diplomarbeit sind nun schon wieder passé und eigentlich wollte ich auch schon weiter sein.
Höchstwahrscheinlich wird sich dieser Satz durch die Diplomarbeitszeit wie ein rotes Band durchziehen.
Fakt ist aber, dass das Thema an sich sehr spannend ist.
Zur Zeit nur befinde ich mich an einem Literatur-Engpass, weil ich mir noch nicht im Klaren drüber bin, in welche Richtung die Arbeit genau gehen soll.
Also hab ich mich erst mal in der Soziologie umgeschaut. Wie ticken Männer, was wollen sie, was brauchen sie. Gar nicht so einfach.
Die Verbindung Theologie und Mann, bzw. Gemeindearbeit und Männer hingegen ist da nicht so einfach zu betrachten. Aus irgendeinem Grund hat sich da bisher kaum jemand Gedanken drüber gemacht.
Zumindest niemand, der sein Buch in die Bibliothek Dresden stellt.
Nun sitze ich hier in der Dunkelheit in der Moritzburger Bibliothek. Sie ist viel entspannter, weil viel kleiner als die Dresdner und vor allem: nicht so stickig.

Gestern bin ich mit dem Rad nach Dresden gefahren und auf dem Rückweg hab ich noch mal kurz im Alaunpark Halt gemacht, um etwas Diabolo zu spielen.
Dort habe ich dann Oskar Fischer kennengelernt:
Oskar ist vielleicht elf und hat nach eigenen Angaben auch ein Diabolo zu Hause, nur kann er damit nur antreiben, hochwerfen und fangen. Ich ließ es ihn vorführen und war erstaunt:
Er kann zwar wirklich nur antreiben, hochwerfen und auffangen, aber mit welcher Gleichmäßigkeit: Jeder Wurf gleicht dem vorherigen. Er selbst meinte, er habe mal 100 Würfe und Fänge hintereinander gemacht.
Ich war erstaunt.
Und ich hab ihm dann noch ein paar andere Tricks gezeigt, die er nach ein- / zweimal probieren auch gleich irgendwie hinkriegte.
Und als ich mich dann Richtung Moritzburg aufmachte, frage er mich doch gleich, wann ich wieder hier im Alaunpark spielen würde.

Donnerstag, 28. August 2008

:diplomtagebuch teil 1

:liebe geneigte leser.
gestern bin ich nun wieder in moritzburg angekommen und ins schumannhaus eingezogen. dort, wo alles begann, soll nun, eine etage höher auch alles enden. damit ihr daran teilhaben könnt, findet ihr hier in unregelmäßigen abständen den jeweils neuen teil des "diplomtagebuchs" vor.

das thema meiner diplomarbeit lautet wie folgt:


ARBEIT MIT MÄNNERN IN DER GEMEINDE


als erstes will ich euch dazu zwei ausschnitte aus dem buch "hauptsache arbeit" von dieter schnack und thomas gesterkamp zum thema 'spielende jungen' vorstellen:

„Maxens Rollenspiele unterscheiden sich grundlegend von denen der Mädchen. Die spielen (bäh, langweilig) von morgens bis abends „Vater, Mutter, Kind“ oder „ich und mein Hündchen“. Mädchenspiele sind eher realitätsnah und Jungenspiele eher realitätsfern. Jungen wechseln für ihre Spielwelten gerne die Galaxie oder treiben sich im Weltraum herum. Oder sie spielen in anderen Jahrhunderten, dann leben sie auf einer Ritterburg, unter Dinosauriern oder in dreiundzwanzigsten Jahrhundert. Als Cowboy, Eskimo, Indianer oder Afrikaforscher erleben sie ihre Abenteuer am anderen Ende der Welt.
So einfach daheim scheint es für die meisten Jungen nichts Rechtes zum Spielen zu geben.“

„Alle Kinder sammeln gerne. Eher jungentypisch ist die Vorstellung, eine Sammlung vollständig zu machen: „Von Gladbach hab ich alle, bis auf Uwe Kamps.“ Wenn Kinder zanken, dann fällt auf, dass Mädchen eher über die gerechte Gestaltungen von Beziehungen, Jungen eher über die exakte Einhaltung von Regelwerken streiten.
Viele Hobbys von Jungen hänge mit dem Wunsch zusammen, Ordnung herzustellen. Man muss die Dinge miteinander vergleichen können. Ganze Zeitungsredaktionen leben von dieser männlichen Sehnsucht nach berechenbaren Welten. Jungen und Männer, die beispielsweise in der Welt des Sports zu Hause sind, haben den ganzen Kopf voller an sich nutzloser Zahlen: Wieviel Tore hat Jürgen Klinsmann 1995 mit dem Kopf gemacht? Wieviel Ballkontakte hatte Bernd Schuster im Spiel gegen Eintracht Frankfurt? Wer hat den härtesten Bums in der Liga? Auf welchem Platz steht Bilbao in der ersten spanischen Division?"

aus:
Dieter Schnack / Thomas Gesterkamp: Hauptsache Arbeit – Männer zwischen Beruf und Familie, 1. Auflage März 1996, Rowohlt Verlag GmbH

Freitag, 22. August 2008

:ich hasse es

in etwas mehr als einer woche ziehe ich wieder nach moritzburg. darf nun endlich mein diplom schreiben. die entscheidung, das in moritzburg zu tun, ist, denke ich, rein fachlich gesehen, die beste entscheidung. allgemein organisatorisch gesehen ist es die denkbar schlechteste. ich freu mich schon richtig auf die zeit nach dem studium. dann hat vor allem dieses ständige umziehen, aus-Kisten-Leben ein ende. ich hab gerade in den letzten tagen meine zimmer zu hause mal so richtig auf den kopf gestellt und wieder eingeräumt, zeug sortiert und dem müll übergeben.
das schlimmste daran ist, dass das, was die meiste arbeit gemacht hat, sachen waren, die ich im juli aus moritzburg mitgebracht hab und was erstmal in den kisten blieb...
dort ein eingeräumtes zimmer, hier eine halbe wohnung. in beiden soviel zeug, wie man zum leben braucht - und dann löst man einen der beiden wohnsitze auf - und steht mit einer kompletten einrichtung (zum glück ohne möbel) in der heimatlichen, ebenfalls ordentlich eingerichteten wohnung. und dann versucht man, alles so zu wegzupacken, dass es normal eingeräumt bleibt. alles wegpacken geht nicht, weil man mindestens manches aus den kisten auch hier zu hause braucht.
ich hab es satt, dass überall küchenzeug (mixer, olivenöl, besteck, geschirr), schreibtischinhalte, sowie Unmengen von Büchern in Kisten rumstehen. Und wenn man endlich alles weggepackt hat, sieht man den nächsten umzug auch schon wieder am horizont - und das alle par monate.
langsam reicht es echt!

Dienstag, 19. August 2008

:c64

schon mal was von chiptune gehört? nicht das im motor des autos, sondern bald im innenraum meines eigenen wagens: chiptune = micromusic.
musik aus dem gameboy, dem c64, amiga oder ähnlichem. im netz gibt es eine richtige plattform von leuten, die statt dolby surround lieber 8-bit-mucke hören. ich selbst gehör auch mit dazu, seit eben. und damit ihr mal einen kleinen vorgeschmack bekommt, was in kommender zeit bei mir im auto laufen wird:


Micawber's Moan by random

vielleicht werd ich doch nochmal im stuke auflegen. obwohl: außer hannes und mir hört das wieder keine sau...

www.micromusic.net

Sonntag, 17. August 2008

:besitzübernahme

ich habe eben bei windows die besitzübernahme eines ordners, der sich auf meinem rechner befindet, angemeldet. seitdem rechnet windows irgendwas:



nachdem ich also windows neu installiert habe, meinte mein rechner, dass ich, obwohl ich immer noch als "micha" angemeldet bin, den ordner "micha" nicht mehr öffnen darf.
zugriff verweigert.
aber alles, was ich gedownloadet hab, landet trotzdem noch dort. seltsam, dieses windows!

Samstag, 16. August 2008

:songs an einem sommerabend

aus irgendeinem grund, den ich vergessen habe, haben wir zu hause zur zeit keine fernbedienung. und das macht das fernsehen ungemein schwieriger, weil man so die sender am fernsehgerät selbst umschalten muss, heißt: man muss vom gemütlichen sessel aufstehen. allerdings kann man, wenn man so nah dann am gerät steht nicht genau erkennen, was eigentlich auf dem eben umgeschalteten sender eigentlich kommt, und so muss man wieder zum fernsehsessel zurück.
mir war das heute zu mühsam und auch meine idee, mit dem großen zeh umzuschalten, wollte nicht so recht funktionieren.
also zappte ich nur sehr langsam umher und blieb dadurch beim br - bayrischen rundfunk - hängen.
dort gab es eine große wiese mit einer flachen bühne vor einem kloster, davor saßen sehr viele menschen aud kissen und eigenen isomatten. alles war her schlicht gehalten und auf der bühne stand reinhard mey.
das ganze nennt sich "songs an einem sommerabend" und verzauberte mich auf der stelle. wöllte man diese "songs..." eine musikshow nennen, wäre das wahrlich übertrieben; es schien eher ein gemütliches treffen unter freunden zu sein, zudem mit irgendwie ein paar hundert freunde zuviel gekommen waren.
irgendwie schön!

übrigens war auch das glasblassing quintett anwesend <-- ein tipp von mir!
sehnsucht nach irgendwas

ich arbeite ja seit weniger zeit in der druckerei - am fließband. ein lausiger job, liebe freunde.
aber heute hab ich mir ein buch von zu hause mitgenommen und es nebenbei an der maschine gelesen: vladimir kaminer: russendisko
und das machte diesen job schon wieder erträglich. vorgestern noch stand ich an der maschine und wußte in den pausen, die so eine maschine hin und wieder macht, nix mit mir anzufangen, und heite hab ich selbst in den 7-sekunden-pausen, die ich hatte, bevor ein neuer stoß bücher zu mir kam, gelesen. so vergeht die zeit viel schneller, viel schneller jedenfalls als am ende, als ich mit - mit verlaub - zwei so dermaßenen flachpfeifen bücher verpacken musste.

Dienstag, 12. August 2008

:tagebaurundfahrt

so, gestern (sonntag) hab ich eine kleine radtour gemacht. eigentlich wollte ich nur zum "kopf-frei-kriegen" eine runde fahren, aber dann ist es doch eine runde um den tagebau "vereinigtes schleenhain" geworden:

start in rötha
--> stausee rötha, feldweg nach
--> neukieritzsch, bis zum mibrag-aussichtspunkt
--> deutzen
--> heuersdorf
--> richtung ramsdorf, 1km davor rechts auf feldweg
--> an lucka vorbei
--> hohendorf
--> oelschütz / neuer geyersberg
--> droßkau / neben groitzsch
--> großstolpen
--> pödelwitz
--> dorf kieritzsch
--> lippendorf / werk böhlen
--> gaulis und durch den stauseewald
--> rötha

round about the loch

ich hab für die tour etwa 2.5 stunden gebraucht plus eine halbe stunde pause. laut google.maps sind das in etwa 44 km. eine genaue angabe kann ich nicht machen, da es im netz keine online-karte gibt, die alle rad- und feldwege drin hat.
absolut empfehlenswert!

Sonntag, 10. August 2008

Sonntag, 3. August 2008

:geht wieder

mein pc geht wieder. keine ahnung, wieso jetzt alles geht und tage zuvor nicht, aber hauptsache, das ergebnis stimmt.

Donnerstag, 31. Juli 2008

..on the road


nach etwa zwei wochen überlandreise bin ich nun wieder in heimatlichen gefilden.
meine erste der beiden reisen ging richtung zittau, nach großhennersdorf zur kinderzirkusrüstzeit des kinder- und jugendzirkus applaudino.
mit 45 kindern und 8 „erwachsenen“ sind wir 10 tage lang der frage nachgegangen, welche farbe die welt denn nun hat. herausgekommen ist eine bunte zirkusvorstellung, die allen erdenklichen farben ihren Tribut gab. mein part dabei war nicht nur zusammen mit den anderen die thematischen einheiten, sondern mir gebührte der platz zwischen den mischpulten und technikkästchen, aus denen licht und ton sprudelten.
außerdem, und da bin ich selbst dann doch ein bisschen stolz, habe ich eine pantomime-nummer und zusammen mit swen die tellerjonglage angeleitet.

daneben gab es aber noch eine vielzahl von anderen zirzensischen darbietungen, wie einradfahren und einrad-trial, ball- und keulenjonglage, poischwingen, clowns, seilakrobatik, bodenakrobatik und akrobat zwischen, auf, unter und neben leitern, diabolos und devilsticks, ...

ihr seht also: ein buntes pottpoure aller möglicher zirzensischen künste.
anschließend habe ich einmal ein paar bilder eingestellt, die vielleicht ein wenig das flair vermitteln, was eine kinderzirkusrüstzeit so interessant und spannend macht.


meine zweite reise war dann nicht mehr so weit, und eigentlich auch ungeplant: nach eisleben – die heimatstadt meiner freundin julia.
der anlass war nicht so fröhlich wie der meiner ersten reise, denn julia war / ist krank – wer weiß das bei frauen schon.
nun aber bin ich wieder hier im schön-schaurigen rötha, versuche, meinen pc wieder zusammenzubauen, aber wie technik eben so ist.

Samstag, 12. Juli 2008

:alle weg

:so, das war es nun, das studium in moritzburg an sich. bei mir selbst fehlt noch (wie bei 4 weiteren) die diplomarbeit, aber die semesterkollegen sind weg.
das achte semester verabschiedet sich aus glasklarem wasser
die verabschiedung war vorgestern im stil der 20er jahre: "eine englische landpartie"

Dienstag, 8. Juli 2008

:der himmel ist eine scheibe

wißt ihr, wo nebra liegt?
laut google earth gerade einmal 74 km von rötha entfernt. und laut wikipedia ist es auch ein ort wie tausend andere. in eben erwähnter enzyklopädie erhält, das was ich heute vorstellen will, nur einen einzelnen anderthalbzeiligen satz:

die himmelscheibe von nebra.

gestern kam auf phönix eine dokumentation über eben jene scheibe, die aus der bornzezeit stammt und eben aus diesem material gefertigt ist.
wußtet ihr, dass die bronzezeit eine insgesamt sehr friedliche zeit war? denn die gebeine, die man gefunden hat, hatten keinerlei verletzungen. und: erst in der bronzezeit entwickelten die menschen hirarische gesellschaften. davor gab es nur die großfamilie und andere großfamilie.
dadurch aber, dass es die schmiede geschafft haben, 2 elemente, nämlich kupfer und zinn, zu einem neuen material - eben bronze - zu verbinden. da das etwas magisches an sich hatte, wurden sie zu fürsten erhoben.
der erste fürst der menschheitsgeschichte war der fürst von leubingen. leubingen liegt etwa 116 km von rötha entfernt.

zurück zur himmelscheibe.
die forscher haben lange gerätselt, wozu die himmelscheibe verwendet worden ist. laut phönix soll das rätsel nun gelöst sein: sie zeigt eine bestimmte himmelskonstellation, die dem 4. tag nach der sonnenwende zeigt. die menschen damals, die fast ausschließlich vom ackerbau lebten, konnten so den zeitpunkt der aussaat bestimmen.
außerdem zeige sie zwei jeweils 82°-bögen, die den sonnenauf- und den sonnenuntergang aufzeigen, sowie einen weiteren bogen, die "himmelsbarke".
was letzteres bedeutet, ist den forschern noch nicht genau bekannt, aber fakt ist, dass die himmelsbarke auch in den pyramiden in ägypten und in einer ausgrabung in schweden zu finden ist.

was ich neben der himmelsscheibe und dem friedlichen zusammenleben aller mitteleuropäischen menschen noch interessant fand, war, dass zur bronzezeit die kreuzung zwischen der nord-süd- und der ost-west-handelsstraße in nebra, also in sachsen-anhalt, war.

wen es weiter interessiert, der kann ja mal danach googlen oder auf oben erwähnter laien-enzyklopädie (hier) nachschauen.

Mittwoch, 2. Juli 2008

:ein bus sagt mehr als tausend worte

heute ist es nun soweit: ich verlasse moritzburg und werde erst wieder hier wohnen, wenn die wirklich letzte etappe begonnen hat: meine diplomarbeit. es wurde ja nun auch endlich mal zeit.
für julia und mich bedeutet das nun, wieder eine fernbeziehung zu führen und aus diesem grund hat sie mir ein auto geschenkt, was die entfernung zwischen uns überbrücken wird: dieser ist in rohform, meiner ist nun noch etwas verziert.
heute waren auch die diplomkolloquien und meine komilitonInnen haben ihr studium damit beendet. ein seltsames gefühl, wieder hier bleiben zu müssen, ähnlich wie vergangenes jahr... auch mein bruder matthias hatte heute seine abschlussprüfung - klavier - und ich bin deswegen mit dem fahrrad nach dresden gefahren, um dort dabei zu sein.
im nachhinein stellte sich das als komplette fehlentscheidung heraus. nicht, dass die prüfung nicht schön und gut gewesen sei, sondern eher weil das wetter ebenfalls sehr gut war, oder besser gesagt: sehr heiß!
nun bin ich wieder in meinem zimmer in moritzburg und nun werde ich die letzten vorbereitungen für meinen auszug treffen... schade, dass ich nicht mit meinem bus nach hause fahren kann, denn da würde ich alles reinkriegen - außer meinen corsa :)
so, das nächste mal melde ich mich wieder aus rötha...

Dienstag, 1. Juli 2008

:weltraum

mir geht es wieder besser!
nach einem langen gespräch über den weltraum und seine planeten und eigenschaften, bleiben uns doch einige fragen offen:

zum beispiel:
wenn sich etwas mit lichtgeschwindigkeiten auf uns zu bewegen würde und uns überfahren würde, würde es uns doch überfahren und wir würden es nicht sehen können. und erst wenn wir auf dem boden liegen würden, würden wir das auf uns zurasen sehen, was uns eben überfahren hat, oder?

was würde passieren, wenn die sonne (mit ihrer anziehungskraft) auf einmal nicht mehr da sein würde, was würde mit den planeten passieren. julia meint, sie würden runterfallen, ich meine, es gibt kein unten, vielleicht würden sie sich gegenseitig anziehen...

wenn sich das weltall immer weiter ausdehnt, was war dann vorher dort, wo es sich hin ausdehnt.

gibt es vielleicht noch ein zweites weltall, was sich auch ausdehnt? was passiert, wenn es auf unseres trifft.

wie kann sich ein weltall, in dem es nichts gibt, (keine luft uns so) ausdehnen.

war unser sonnensystem das erste nach dem urknall?

so, genug der fragen, ich muss nun zu julia, die mich genau heute vor einem jahr begonnen hat, zu lieben...
bloggen macht echt süchtig und verhindert vieles anderes...!