:m-TM's findmaschine

Freitag, 27. Juni 2008

:schwermut

nun ist schon wieder ein semester vorbei. auf meinem gang ist es ruhig geworden, die wenigen, die hier in moritzburg wohnen haben sich zur vorbereitung ihrer diplomverteidigung zurückgezogen.
und ich bin immer noch hier. für mich heißt es wiedermal: noch ein semester weiter.
irgendwie bin ich gerade von allen möglichen dingen enttäuscht.
dabei fing der tag heute bei einer andacht über elia unter einem der bäume auf dem hof so gut an. zwar noch ein wenig verkatert von der gestrigen zechnacht mit den amerikanerInnen und den zitauerInnen von der jugendbegegnung, die hier in moritzburg eine nacht verbracht haben, aber dennoch schön.
irgendwie ist im laufe des tages die stimmung gekippt, wann, weiß ich auch nicht mehr.
ich hab grad die neuesten ereignisse von zu hause gelesen und gerade dieses wochenende passiert dort so viel.
es ist schlimm, wenn man zwar irgendwie zu hause sitzt, und dennoch heimweh hat.

...und in kreuzberg war ich auch nicht, weil keiner mitkommen wollte - die feiglinge!

:an dieser stelle würde jetzt gut ein gedicht von marcus passen.

Samstag, 21. Juni 2008

:kreuzberg

und es wird immer besser:
die türkei gewinnt und spielt im halbfinale gegen deutschland. deshalb suche ich für ein projekt am mittwoch noch symptisanten und mitmachende:

ich will nach kreuzberg zum halbfinale

deshalb suche ich noch 4 leute und ein auto, so dass wir zu fünft oder so nach kreuzberg fahren können. mehr könnens ja immer werden.

denn wo werden so viele deutsche fans auf so viele türkische fans treffen, wenn nicht dort?!

das wird ein fest...

Donnerstag, 19. Juni 2008

:...wie geil ist das denn?

habt ihr das spiel gesehen?
deutschland gegen portugal? und wir haben drei zu zwei gewonnen.
so aufregend war es noch nie. die deutsche mannschaft überraschte mit technik und passgenauigkeit, auch wenn zu beginn die pässe noch ab und zu danebengingen.
aber dann klappte es ja prima.
wir haben uns im konvikt des brüderhauses die seele aus dem hals geschrien, gejubelt und die fahnen und rasseln geschwenkt.
morgen wird rené kommen und dann können wir in dresden am elbufer oder so das halbfinale ganz groß gucken...
ich freu mich,

viva l'équipe nationale allemande!

im übrigen soll ich noch hierherschreiben, dass ich meine freundin ganz doll liebe und viel toller finde, als die freundin von bastian schweinsteiger, die wir alle bestaunt haben. :)
meiner julia, die ihr gesicht bei einem portugiesischen torversuch immer mit den worten "böses tor, böses tor" verdeckte...

Sonntag, 15. Juni 2008

:esprit

:ich habe heute in der zeitung einen artikel über den gründer der modemarke esprit gefunden, der zudem der gründer von ‚the north face‘ ist, das outdoor-modelabel.
dieser mensch hat irgendwann ende der achziger jahre den anteil seiner firma verkauft und nach und nach von diesem geld 900.000 hektar land in chile und argentinien gekauft, das er nun einfach so belässt, bzw. so macht, wie es eigentlich sein sollte:
wälder, seen, flüsse, berge, pflanzen, tiere.…
keine häuser, keine kulturpflaanzen, keine zuchttiere, keine straße.
und als erklärung, was ihn bei seinem projekt antreibt, antwortet er schlicht mit: liebe

ich finde es erstaunlich, mit welcher hingabe dieser mensch sein leben lebt, was für ihn wichtig ist. er, der mehrfacher millionär ist – oder wäre, wenn er nicht diese unmengen land gekauft hätte – lebt allein und zurückgezogen im wald und besitzt ländereien, halb so groß wie sachsen, das größte naturschutzgebiet der welt.
und er besitzt es nicht für sich, sondern für alle, wie er sagt, vor allem für die wesen, die keine menschen sind….

Dienstag, 10. Juni 2008

:fair trade - verdreht

heute war das seminar "globales lernen" an der reihe. um ehrlich zu sein, hatte ich mich im vorfeld nicht wirklich darauf vorbereitet, denn sonst wäre ich sicherlich zu hause im bett geblieben.
thema der einheit war die welternährungssituation und, wie sollte es anders sein, lief es darauf hinaus, dass jeder mensch doch bitte "bio" zu kaufen habe.
als ich vor etwa 10 tagen mit julia hier angekommen bin, das auto voll mit lebensmitteln und getränken, die mir meine eltern mitgegeben haben, weil mein konto dereit seeeehr leer aussieht. (ich bin froh, wenn ich ab september wieder baföG habe!).
in moritzburg also angekommen, treffe ich auf f., der mir sofort ein gespräch, oder besser, einen monolog über fair trade und bio saft ans knie nagelt, garniert mit der unterschwelligen behauptung, dass ich nicht die wahrheit sage, wenn ich meine, dass mir meine cola durchaus sehr gut schmeckt.

wißt ihr, liebe leser, ich bin nicht gegen bio oder fair trade, aber ich stelle mich gegen jene militanten befürworter, die unbelehrbar von mir behaupten, dass mir bio auch besser schmecken würde.
heute musste ich also erfahren, dass mir milka schokolade eigentlich nicht schmeckt, ebensowenig wie fleisch im allgemeinen, dass ich sicher von einer roster und einem steak satt werde und dass ich mit einem t-shirt viel glücklicher sei, als mit wechselklamotten.
ganz davon abgesehen, dass einige meiner kommilitonInnen, vornehmlich die, die von ihren eltern subventioniert werden, oder einen berufstätigen und somit verdienenden (ehe)partner haben, selbstverständlich davon ausgehen, dass wir als deutsche so reich sind, dass wir uns alle bio problemlos leisten können...
und dann fahren diesem menschen jeden tag mit dem auto von dresden nach moritzburg, weil sie sich fürs fahrrad oder eine wohnung in moritzburg zu fein sind:
schönes bio-leben!
vorangegangenes mag für die betreffenden personen mit sicherheit zustimmen, es mag sogar für die welt im allgemeinen die bessere wahl sein, aber ich verbitte mir ausdrücklich, dass einer dieser weltverbessere sich meine eigene meinung, meinen geschmackssinn oder meine tradition zu eigen macht.

meine frage lautet viel mehr:
wenn wir bio kaufen, heißt das, wir kaufen regionale produkte, die unsere bauern stärken. was ist dann aber mit den bauern in anderen ländern, die auf export angewiesen sind.

:mama africa....

vor einigen wochen waren wir mit unserem hausvater bernd bei afrikaner in dresden essen.
es war sozusagen die danke-schön-aktion für unsere mithilfe beim gemeinschaftstag. um ehrlich zu sein, ist der gemeinschaftstag selbst für mich immer schon eine dankeschön. und dieses jahr war er zwar stressig, weil ich meinen letzten grossentwurf - die dritte pl religionsunterricht - erst die woche davor absolviert hatte, nicht so recht froh über das ergebnis war und mich infolge dessen in arbeit gestürzt hatte. dennoch war der gemeinschaftstag eine schöne zeit, dankend, dass ich es doch noch in moritzburg erleben durfte und wissend, dass ich einige liebe kontakte wieder treffen werde.

ich habe mich entschieden, dieses jahr für die gemeinschaft der moritzburger diakone und diakoninnen zu kandidieren. gemeinsam mit vier weiteren kandidaten werde ich mich also im kommenden jahr auf die einsegnung zum diakon vorbereiten.

zurück zu bernds dankeschön:
nachdem wir vergangenes jahr in dresden im pulverturm sehr gut gespeist hatten, sind wir dieses jahr nach dresden zu "mama africa" gefahren:
echt afrikanisch essen.
ich muss zugeben, die speisekarte überforderte mich im ersten moment, aber gemeinsam mit oliver, der neben mir saß, entschied ich mich für einen abend mit typisch afrikanischen speisen - wenn man schon mal hier ist.
krokodil trauten wir uns beide nicht, also entschied ich mich für folgendes:

vorsuppe: haifischsuppe (das leckerste, was ich seit langem gegessen habe)
hauptgang: straußenpfanne in rotwein (auch sehr zu empfehlen, allerdings sehrrrr scharrrf!
getränke: ein dju dju starkbier (auf der flasche stand irgendwas, das es aus dem voodookult entstanden sei...)
kokosnussaft

danach waren wir ziemlich pappsatt. es war ein sehr gelungener abend. danke bernd, danke, liebe diakone und diakoninnen für die möglichkeit.

übrigens: die toiletten sind im tigerlook mit urwaldgeräuschen....

Mittwoch, 21. Mai 2008

:yugotrip

ich hab heute mehr oder weniger zufällig "yugotrip im tv gefunden. ein deutscher film, der irgendwo zwischen realität und wirklichkeit, deutschland und jugoslawien spielt. mit stipe erceg.
ich muss zugeben, ich hab die handlung des filmes nicht lückenlos mitbekommen, weil ich zwischendurch ein teufel für familie engel - mit der familie aus den neuen 10-gebote-filmen - geguckt habe, oder vielmehr ersteres in den langen werbepausen des zweiten filmes.
aber dennoch blieb ich schlußendlich an "yugotrip" hängen. ein seltsamer film, der irgendwie in braun- und schwarz/weiß-bildern das verkrachte leben denjans zeigt.
ich finde bei solchen filmen á la fatih akin immer interessant, dass einerseits die menschen wirklich aus dem leben genommen worden scheinen, und dass die handlingsorte meistens alte unschöne orte sind.
so passt der film auch zum ende: er macht unzufrieden...

Dienstag, 13. Mai 2008

:stuke, bratze und eva

ich tu es wieder. ab mittwoch werde ich wieder regelmäßiger im studentenkeller hinter dem tresen bzw. der musikanlage anzutreffen sein. jetzt, wo ich meine prüfungen bestanden habe, gibt es erstmal keinen grund mehr, nicht im stuketeam zu sein.
ab mittwoch wird hier in moritzburg der gemeinschaftstag der moritzburger diakone sein und die kandidaten aus meinen "alten" - ursprünglichen - semester werden eingesegnet. schon im vergangenen jahr zum exmatrikulationsgottesdienst war es für ich ein seltsames gefühl, die bekannten gesichter gehen zu sehen, wobei ich selbst noch weiter in moritzburg blieb. nun werden diese freunde, zumindest zum teil, eingesegnet und eigentlich wollte ich auch neben ihnen stehen.
nun ja, aber ich freu mich für die "betroffenen" und ich denke, die gemeinschaftstage werden deshalb trotzdem eine party. ich hab heute schon mal meine playlist zusammengebastelt, da ich am mittwoch und donnerstag auch mal hinter dem mischpult stehen werde.
___

dieses we war ich zum eva rockt! - festival in dresden. ich war zwar irgendwie außerhalb der main-zielgruppe, aber ich habe einige kontakte treffen können.
sonnabend abend war dann 2raumwohnung auf der bühne mit, meiner meinung nach, einer super show. am besten waren da die (männlichen) spontantänzer. die gingen aber wirklich ab...
andere meinungen kritisierten die aufführung als zu sexistisch, aber da kann man wirklich drüber streiten. ich fand's gut - und die vielen zuschauer, von jugendlich über familie bis senior offensichtlich auch...

übrigens gibt es wieder ein musiktipp, diesmal für indie-elekro-freunde, zu denen ich mich neuerdings zähle...
bratze: mit dem titel "lundgren"

Donnerstag, 8. Mai 2008

:ich hab es gerockt!

danke, katja. ich hab es geschafft, ich bin durch. nun bin ich richtig im achten semester. ...das ich das nochmal erleben darf....!
nie wieder grossentwurf. diese ära ist vorbei.

zukunft...

es ist soweit: morgen ist der große tag, auf den ich schon ein halbes jahr warte. die theorie meines grossentwurfes habe ich bestanden, morgen werde ich mit dieser stunde vor der klasse stehen. leider hab ich in all der anspannung vergessen, meinem mentor bescheid zu sagen, dass prof. kahrs und ich morgen zur prüfung kommen... ich bin wirklich froh, wenn dieser spuk ein ende hat. seit monaten bin ich nicht mehr richtig zurechnungsfähig und der innere druck steigt und steigt. ich hab angst, große angst. aber in 12 stunden ist ja alles vorbei - endlich.

Sonntag, 27. April 2008

Samstag, 26. April 2008

:nie wieder grossentwurf

liebe leser
ich bin seit nunmehr 41 stunden wach und ich bin eigentlich nur "normal müde". hier eine kleine chronik der letzten 41 stunden:

donnerstag 8 uhr: ich stehe auf
donnerstag 12:20 uhr: ich hab seit langem mal wieder eine religion doppelstunde. di erste stunde läuft perfekt, in der zweiten sind wie immer alle (vor allem die beiden ads kinder) unkonzentriert gewesen.
donnerstag 15 uhr: ich bin auf der polizei und will den diebstahl meines portemonaies zu protokoll geben, aber ich brauch noch ne nummer und soll morgen wiederkommen
donnerstag / freitag nacht: ich entdecke udo lindenberg und seitdem geht alles wieder schneller
freitag 8 uhr: ich geh doch nicht zur polizei - mach ich am montag, erst den grossentwurf fertig machen
...
freitag 18 uhr: der grossentwurf ist soweit fertig, brauch noch 2 quellen und fahr daher mit dem zug und dem rad nach leipzig
freitag 22 uhr: ich entscheide mich, den heimweg per rad anzutreten. ich bin zwar schon 38 stunden wach, aber dennoch fahre ich die bestzeit von 45 minuten von der theologischen bibliothek bis nach hause
sonnabend 1:30 uhr: ich hab diesen blogeintrag hier beendet und gehe daher ins bett.

und: nie wieder einen grossentwurf schreiben müssen - ist das ein gefühl!

gute nacht

Freitag, 25. April 2008

:letzte nacht

:ich hab letzte nacht das neue album von udo lindenberg entdeckt und muss sagen: super spitze.

Dienstag, 22. April 2008

:lego

so, nachdem ich nun aufgeräumt hab und mein zimmer (fast) wieder in altem glanz strahlt, kann ich mich an die letzte etappe meines letzten grossentwurfes machen. zugegebenermaßen, die luft ist schon lange raus, aber darum geht es ja bekanntlich nicht.
als ansporn und sozusagen als belohnung hab ich heute von meiner mutter ein kleines lego geschenkt bekommen. und ich muss sagen, in echt sieht sie noch viel toller aus, als aufm bild. übrigens, solltet ihr am freitag und sonnabend zeit haben, da ist internationaler spielemarkt. ich fahr hin...

:augenkrebs

...
ich hab mir eben alle augenkrebshintergründe runtergeladen und nun tun mir die augen weh. ich hab zwar schon die helligkeit und den kontrast meines rechners gesenkt, aber ich kann kein licht mehr sehen...

Montag, 14. April 2008

:falkenstein und tschechien, fröbersgrün und zwickau

:heute melde ich mich mal von meiner kleinen rundreise durch westsachsen zurück. :und dabei war ich sogar in tschechien und in thüringen.
:unterscheidet sich beides nur kaum...
:eigentlich sollte es ja eine geschäftliche reise werden, damit ich in der ruhe und abgeschiedenheit des vogtlandes kombiniert mit derkompetenz eines fähigen mentors, aber letzteres wurde dann doch durch einen unfall seinerseits etwas minimiert :) :wenn er kindern nicht mal ein spiel erklären kann, ohne sich zu verletzen ... eigentlich ... ein mentor, der auf meiner wellenlänge liegt, oder?
:dennoch war die woche arbeits- und ergebnisreich, so dass ich sie damit krönte, indem ich in tschechien benzin kauft, in grünbach schallplatten verschenkte - in zwickau auch - in zeulenroda lego-ferraris bewunderte, in fröbersgrün einen holzkirchturm bestieg, in zwickau licht tauschte und irgendwo im nichts hinter zwickau in der nacht sinnierte...
:jetzt bin ich wieder hier und hab in den vergangenen 7 tagen viele menschen getroffen, die ich scheinbar ewig - oder noch nie - gesehen hab:

es war schön

simon - emile - frau pecher - julia - gerlinde und volker - almut - philipp

Montag, 7. April 2008

:dittsche

:wußtet ihr, liebe leser, warum es so einfach ist, aus einer mücke einen elefanten zu machen?
:nach einem besonders angenehmen Tag habe ich mich heute abend etwas vor den fernseher gesetzt, um einen joghurt zu essen und auf die spülmaschine zu warten.
:bei zappen erwischte ich - nach einigen sinnlosigkeiten, wie den ewig lächelnden und ihr langweiliges leben aufregend findenden playboygirls um den alternden hugh hefner, einer dokumentation über das alte babel und die erkenntnis, dass der turm von eben diesem laut satelitenbild nie rund war - dittsche.
:ditsche hatte ich schon eine ewigkeit nicht mehr gesehen, aber dennoch war es heute ziemlich witzig. :so entstanden erkenntnisse aus ditsches gefährlichen 5%-wissen über den kuhmenschen, den man in der letzten woche genetisch geschaffen hatte, über den eselcodex und schließlich über die neue bedrohung des sommers: die riesenstechmücke - genau wie der elefant ein rüsseltier! :)

:so, aber jetzt geh ich ins bett. :mir ist schlecht, ich hab zu viele kieselsteine gegessen..

Sonntag, 30. März 2008

:renault

:kennt ihr die neue renault grand modus werbung, in der die frau auf dem beifahrersitz ihrem hund einen keks zuwirft, der ewig braucht, um beim hund hinten anzukommen? :und ist euch da schon mal aufgefallen, daß das nummernschild "K-EX ****" lautet.
:dabei klingt K-EX doch ausgesprochen wie keks, und um den gehts ja auch.
:ob sich die werbemacher sowas denken, oder ist das zufall?

:übrigens habe ich die deutsche version nicht im internet gefunden, bei der französischen ist es derselbe clip, aber ein anderes nummerschild...

Freitag, 28. März 2008

:nähe(R)


:ich habe ein neues hobby. :wer mich kennt, weiß, dass meine hobbys sich gern und schnell auch mal ändern, dass sie nach einer kurzen zeit der begeisterung wieder in die anonymität verschwinden.

:aber zur zeit mache ich was kreatives: ich nähe. :angefangen hat alles doch schon vor anderthalb jahren, als ich zu susi zur "merienkäfer- und müsli party gefahren bin, und dafür ein kostüm brauchte, und meine mutter wollte mir dabei nicht helfen. :wahrscheinlich war es zu kurzfristig. :es wurde ein umhang. :ein jahr später, weihnachten vor einem viertel jahr habe ich ein kissen für jule, letztens einen einen carcassonnesäckchen genäht. :und derzeit bin ich an meinem großen projekt, was ich schon seit einem jahr machen wollte: zwei falt- oder raffrollos, da meine fenster für gekaufte rollos viel zu groß sind.

:außerdem hab ich zahnschmerzen, weil ich heute ein weisheitszahn-op hatte.

Dienstag, 18. März 2008

:zahnschmerzen und schnee und wikipedia

:heute hat es geschneit und es ist sogar liegen geblieben. :eigentlich hat es schon gestern angefangen und ich hab Tina, René und Renés Vater dafür verantwortlich gemacht, weil die pulsnitzer lebkuchen gegessen haben...
:und heute hat es geschneit und gehagelt gleichzeitig.
:und ich hab wieder mal zahnschmerzen, also hab ich eine tablette gegessen, die fünfte dieses jahr, die ich verbraucht hab - einzig und allein wegen zahnschmerzen :im vergleich ist das sehr viel, letztes jahr hab ich nur drei gegessen, als ich mir den fuß gebrochen hatte, das jahr davor gar keine und davor auch keine, glaub ich.
:also hab ich mal den netten inder gefragt, was der zum thema zahnschmerzen für hilfetipps anbietet...
.
:was soll das mit der nelke? :und wieso darf man sich nicht auf ein federbett legen?

:und: ich hab heute das erste mal einen beitrag bei wikipedia editiert, toll, nicht ?

....jürgen vogel

:ich war am sonnabend mit julia "die welle" gucken. :sehr zu empfehlen, auch wenn man im grunde genommen schon weiß was in dem film passiert. :das war übrigens sehr seltsam für mich zu beginn, im kino in einem film zu sitzen, den ich quasi schon kenne. :aber die neuverfilmung ist ziemlich gut - und realistisch - erschreckend realistisch - geraten, so dass man schnell vergisst, dass man das ende ja schon aus dem buch - oder dem ersten "welle"-film kennt.
:ich hab vorher in der lvz von donnerstag oder freitag eine kritik gelesen, die vom film nichts mehr übrig läßt, von wegen, dass ein lehrer, der auf nem hausboot wohnt und bandshirts an hat zu unrealisitsch seien. :meiner meinung aber spielt das doch gar keine rolle. :klar ist es ein film, ein kinofilm, der auch schön zu gucken sein soll.



:klar ist auch, dass das thema uns heute auch noch betreffen kann - und dass eine "welle" überall und immer wieder geschaffen werden kann, was ich aber vor allem interessant fand, war, WIE sich das entwickelt - und dass das ende ganz anders als im buchwar. :denn wer bitte schön ist heute noch geschockt, wenn ein lehrer - wie im buch - hitler auf den polylux legt und meint: "...das ist euer führer..."
:also, meine meinung, super umsetzung, tolle schauspieler, realistisches geschehen, dennoch guter, kurzweiliger spielfilm.:
ich gebe 5 sputniks für diesen film...

Freitag, 14. März 2008

online spielen

:also :online spielen und zu hause wohnen ist eine nicht vereinbare mischung!

Mittwoch, 12. März 2008

weitermachen!

liebe geneigte leser,

nachdem ich nun endlich diesen leidigen fehler mit dem kopf dieses blogs beseitigt habe, kann das muntere bloggen weitergehen.
:blogspot hat nämlich einen fehler in seinen vorlagen, der das teil, welches bei mir das rote mtm-teil ist nicht, richtig anzeigt, dadurch verzieht sich alles andere und der beige hintergrund kommt durch.
:ich habe es nun geschafft, mit den alten datensatz vom februar 2007 alles wieder zum guten zu richten, ein glück, dass ein dorschel nie was wegwirft.

:was ebenfalls zum weitermachen gedacht ist, ist mein studium. :während es einige schon wissen, wissen es andere noch nicht:
:ich habe eine weitere chance bekommen, mich im religionsunterricht zu beweisen, wobei hier nicht die praxis sondern die theorie das problem war.
:während sowohl mentor, also auch schulleitung, schüler und eltern vo meine unerrichtsentwürfen / bzw. gehaltenen u-stunden für bis zu sehr gut hielten, wurde meine vorarbeit, auch grossentwurf für nicht bestanden gehalten.
:dieser entscheidung muss ich mich nun fügen, auch wenn die reaktionen von außerhalb stirnrunzelnd waren.
:nach einigen wochen abstinenz, letargie und grübeln geht es nun also für die nächsten monate weiter. :der neue termin wird nicht verraten, aber das ergebnis danach schon. :in diesem sinne ist es ein doppeltes comeback: für meinen blog und - viel wichtiger: für mein studium.
:und, bevor die frage kommt: ich wohne wieder / immer noch / noch in rötha, ihr könnt also dort vorbeikommen...

Samstag, 16. Februar 2008

:als wenn wahrscheinlichkeit nicht gereicht hätte

:hab ich eigentlich schon mal erzählt, dass ich letztens eine entscheidung treffen wollte auf die es drei antworten gab: :in etwa zweimal nein und einmal "ja ich mache es". :aber so richtig lust, es zu machen hatte ich nicht. (:um was es ging, weiss ich nicht mehr, ist aber auch egal) : also beschloss ich, eine münze zu werfen. :kopf ist "nein, weil erstens....", zahl ist "nein, weil zweitens..." und die kante wäre "ja" gewesen. :dann war ich die münze und, was soll ich sagen, sie fiel auf den teller, von dessen kante runter und blieb auf der kante der münze stehen.
:so'n mist aber auch...

Sonntag, 10. Februar 2008

Ergo bibamus

:nun, denn. :ich habe es geschafft. :nun hab ich meinen mittlerweile zehnten grossentwurf abgegeben. :ichwar gestern deswegen noch nach moritzbug zbd zurück gefahren. :der tag, der sich nun heute auftut, wird vom aufräumen geprägt sein - un von obigem spruch. :wer nicht versteht, möge, wie immer drauf klicken und erhält antwort.

Mittwoch, 6. Februar 2008

gemeindeleben

:gestern bin war ich beim zahnarzt und danach hab ich die kirchenblättchen, für andere eher als gemeindebrief bekannt, ausgeteilt. :ich mache diese arbeit seit etwa zehn jahren, vielleicht auch schon länger. :am anfang, als ich das für meine mutter übernommen habe, verteilte ich die blättchen fünfmal im jahr, aber das sechste mal, das übernahm meine mutter noch, weil man im januar / februar immer die druckkosten fürs jahr einsammeln muss. :und so zog meine mutter los und machte diese eine tour immer selber. :mir hätten manche bestimmt sowieso ihr geld nicht gegeben.
:mittlerweile mache ich selbstverständlich seit vielen jahren alle sechs touren im jahr. :und die „kassierrunde“ ist immer das highlight. :da treffe ich viele menschen, die ich nur dieses eine mal im jahr treffe wieder. :eine spannende Sache, zu sehen, was sich in einem Jahr alles verändert – oder hoffentlich nicht verändert. :traurig ist es immer, zu sehen, wenn alte menschen im neuen jahr nicht mehr leben oder ins altersheim gekommen sind, dort, wo ich sie nicht erreiche. :denn einfach hingehen und „hallo“ sagen, geht auch nicht. :so eine beziehung habe ich zu den meisten meiner abonennten nicht, denn wie gesagt, sehe ich die meisten lediglich dieses eine mal im jahr.
:das kann daran liegen, dass ich selbst nicht so regelmäßig beim gottesdienst in rötha anwesend bin – und die anderen auch nicht – und daran, dass ich mir die jeweiligen gesichter irgendwie nicht merken kann. :immer wieder denke ich mir, wenn sich eine tür vor mir öffnet: :“ach, so sieht er / sie also aus...“ :meistens ist es eine sie, eine ältere sie. :der anteil der männer in meinem gebiet ist schwindend gering, zu mindest der der sich zeigenden männer.
:gestern hatte ich also wieder eine kassiertour. :ich hatte mir eine stunde vorgenommen und es sind zwei geworden – und dabei bin ich noch nicht einmal die hälfte der kirchenblättchen losgeworden, weil so viele leute gar nicht zu hause waren oder nicht geöffnet haben. :gut, es war ja auch mittagsschlafzeit.
:aber ich habe mit herrn m. gesprochen. :herr m. ist 92 jahre alt und mit der rüstigste der gesamten rentnerschaft meiner tour. :es fing eigentlich ganz normal an, ich klinge, er kommt in den hausflur des mehrfamilienhauses, lächelt mich an, bittet mich in den hausflur und geht in die wohnung, um sein geld zu holen. :ich kenne ihn, er kennt mich, meine cousins und patenkinder wohnen über ihm...
:doch dann, als ich ihn fragte, wie es ihm gehe, bat er mich mit der frage, ob ich mal sehen wolle, wie er wohne, in die wohnung. :ich nahm dankend an und es begann eine lange führung durch seine kleine wohnung, seine riesige familie mit gefühlten hundert cousins, onkels, cousinen und tanten – und zweit- und drittehepartner der jeweiligen verwandten. :ich war nach wenigen minuten völlig verwirrt, aber er weiß trotz seines hohen alters genau, wer zu wem gehört und gehörte. :er zeigte mir die vielen alten bilder, die er in seiner wohnung hängen hatte, einige müssen schon an die siebzig jahre alt gewesen sein. :eine interessante reise in die vergangenheit und durch die zeit, die sich weiter über flugzeuge, briefmarken, österreich und brünn, satellitenfernsehen, zimmerpflanzen und – nubiskarten erstreckte. :ich wußte bisher gar nicht, was nubiskarten sind. :irgendwann war eine stunde um. :die zeit verging wie im fluge. :vielleicht mögt ihr, liebe leser, mir das nicht glauben, aber ich habe die zeit mit diesem alten herrn, der viel jünger scheint, sehr genossen. :wenn ein fremder ihn und seinen tag beobachten würde, würde er ihn auf vielleicht ende sechzig schätzen, mit der bemerkung: was der in dem alter noch alles kann... :fahrrad fahren zum beispiel, aber mit einem tempo, das ein ottonormalradler maximal an den tag legt, autofahren auch, ohne defizite. :also keine hutfahrer mit schrittgeschwindigkeit auf der autobahn...
:wenn ich einmal alt werden sollte, dann lieber gott, wenn du das hier liest, lass mich so alt werde, wie es herr m. ist. :ein bewundernswerter mann.
:als ich (endlich – nur zeitlich gesehen) wieder aus der wohnung von herrn m heraus war, setzte ich meine tour wenig erfolgreich wieder fort. :die nächste, die ich antrief, war frau m. :sie klagte übers alter, ebenso wie frau k. anschließend, obwohl frau m auch noch rüstig ist. :sie hat ihr eigenes einfamilienhaus mit garten, hört, sieht und läuft gut, und hat scheinbar immer eine lilafarbene kittelschürze über dem modischen pullover und stoffhose. :anfangs dachte ich noch, ich treffe sie gerade beim kochen oder bei der hausarbeit an, aber mittlerweile bin ich mir nicht so sicher, wie viel dreck eine einzelne alte frau mit 84 jahren und einer scheinbar ebenso alten katze im haus hinterlassen kann, bzw. wie viel die beiden essen – und kochen – können.
:die letzte der tour war für gestern ersteinmal frau l., die ich wie immer antraf, als sie irgendwohin wollte. : auch das ist typisch. :frau l. ist die oma eines klassenkameraden, den ich seit dem abi nur noch sporadisch sehe. :frau l. hingegen sehe ich regelmäßig im januar / februar zur kassiertour, zu ostern, zum gemeindefest und auch sonst relativ häufig. :in den zeiten zwischen unserer treffen muss sie scheinbar pausenlos auf reisen sein. :sie ist die hauptkoordinatorin eines frauenkreises, der mit dem pfarrer aus den nachbardörfern gern ausflüge in alle himmelsrichtungen unternimmt. :so hat sie mir in den vergangenen jahren von mexico, jordanien, israel usw. erzählt. :dieses jahr wollte ich mit taize auftrumpfen, weil ich ja auch mal wo war, aber das kannte sie schon. :da war sie vergangenes jahr. :unglaublich!
:wir schwatzen etwa eine halbe stunde am gartentor, wechselten die themen vom reisen auf ostern, freundinnen und beziehungen, bindungen überhaupt im leben, diplom und das erzgebirge. :letzteres in bezug auf meine mögliche zukunft, wobei ich meinte, dass ich auf keinen fall ins erzgebirge will. :ihre antwort war zustimmend und tiefblickend: „die haben ja auch ein bisschen nen riss, da unten.“ :soviel die meinung einer älteren dame zum erzgebirge. :das folgende will ich in beachtung meiner leser aus selbiger gegend nicht weiter äußern. 

--- gedankensprung ---

:in meiner praktikumsauswertung vergangenen donnerstag hat mich mein professor c.w. gefragt, ob ich mir mit blick auf das eben zu ende gegangene praktikum die gemeindearbeit nicht anders vorgestellt habe. :ich hatte mit nein geantwortet, aber im laufe der heutigen tour ist mir aufgefallen, was mir gefehlt hat, und was ich im beruf aber nicht missen will: :das direkte gespräch und die besuche bei gemeindegliedern. :für gestern habe ich von den alten so viel gelernt, wie im gesamten praktikum nicht...

Montag, 28. Januar 2008

drei Tage und 50 jahre

:so, nun ist die letzte woche meines praktikums angebrochen. :genauer gesagt, sind es noch drei tage. :heute werde ich mich von meiner jungen gemeinde verabschieden und für die prüfung bedanken - mit einer sahnetorte. :)
:die sind mir irgendwie doch ziemlich ans herz gewachsen...

:tja und heute ist ein weiterer denkwürdiger tag:
:heute vor 50 jahren wurden die ersten legosteine hergestellt, so, wie man sie heute noch kennt. ist das nicht toll?
:zum thema lego wird, denke ich, hier an dieser stelle in nächster zeit noch etwas folgen. :ich werde mich jetzt bei klängen von foo fighters pretender erst einmal verabschieden....

Samstag, 26. Januar 2008

was man alles gebraucht kaufen kann...

:liebe freunde. :ich habe bei einem bekannten auktionshaus ein wirklich unwiderstehliches angebot gefunden:

DAS Angebot

:und wenn ihr schon mal dort seid, guckt mal nach, wie lange die beiden genutzt worden. :muss eine gute beziehung gewesen sein ;)

:euer micha

Donnerstag, 17. Januar 2008

:one step forward

:es ist schon seltsam, wenn dinge, an die man schon gar nicht mehr geglaubt hat, doch noch passieren:

:ich habe heute den brief mit der "einladung" zur praktikumauswertung bekommen. :im grunde genommen nur eine pro forma einladung, sagt sie ja nichts über die chancen aus, die ich für das bestehen meiner restlichen beiden grossentwürfe habe, bzw. über meine kompetenz, wirklich diakon werden zu können. :aber es ist ein seltsames gefühl, dort zu stehen, wo ich mich noch vor einem jahr, ach was sage ich, vor einigen monaten niemals gesehen habe: am beginn des achten semesters..

:gut, bevor ich so richtig ins achte, und damit in die diplomarbeit einsteigen kann, bedarf es noch zweier anderer leistungen, aber dieses gefühl, endlich weitergekommen zu sein, spornt mich zu neuen, großen taten förmlich an.

:also: let's got and finish your way, cowboy!

Sonntag, 13. Januar 2008

Impressum

Angaben gemäß § 5 TMG

Michael Jensq Dorschel Ludwigstraße 55 04315 Leipzig

Kontakt

Telefon: 0176-20415244 E-Mail: Michael.Dorschel@gmx.de

Verantwortlich für den Inhalt nach § 55 Abs. 2 RStV

Michael Jens Dorschel Ludwigstraße 55 04315 Leipzig

Haftung für Inhalte

Als Diensteanbieter sind wir gemäß § 7 Abs.1 TMG für eigene Inhalte auf diesen Seiten nach den allgemeinen Gesetzen verantwortlich. Nach §§ 8 bis 10 TMG sind wir als Diensteanbieter jedoch nicht verpflichtet, übermittelte oder gespeicherte fremde Informationen zu überwachen oder nach Umständen zu forschen, die auf eine rechtswidrige Tätigkeit hinweisen. Verpflichtungen zur Entfernung oder Sperrung der Nutzung von Informationen nach den allgemeinen Gesetzen bleiben hiervon unberührt. Eine diesbezügliche Haftung ist jedoch erst ab dem Zeitpunkt der Kenntnis einer konkreten Rechtsverletzung möglich. Bei Bekanntwerden von entsprechenden Rechtsverletzungen werden wir diese Inhalte umgehend entfernen.

Haftung für Links

Unser Angebot enthält Links zu externen Websites Dritter, auf deren Inhalte wir keinen Einfluss haben. Deshalb können wir für diese fremden Inhalte auch keine Gewähr übernehmen. Für die Inhalte der verlinkten Seiten ist stets der jeweilige Anbieter oder Betreiber der Seiten verantwortlich. Die verlinkten Seiten wurden zum Zeitpunkt der Verlinkung auf mögliche Rechtsverstöße überprüft. Rechtswidrige Inhalte waren zum Zeitpunkt der Verlinkung nicht erkennbar. Eine permanente inhaltliche Kontrolle der verlinkten Seiten ist jedoch ohne konkrete Anhaltspunkte einer Rechtsverletzung nicht zumutbar. Bei Bekanntwerden von Rechtsverletzungen werden wir derartige Links umgehend entfernen.

Urheberrecht

Die durch die Seitenbetreiber erstellten Inhalte und Werke auf diesen Seiten unterliegen dem deutschen Urheberrecht. Die Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung und jede Art der Verwertung außerhalb der Grenzen des Urheberrechtes bedürfen der schriftlichen Zustimmung des jeweiligen Autors bzw. Erstellers. Downloads und Kopien dieser Seite sind nur für den privaten, nicht kommerziellen Gebrauch gestattet. Soweit die Inhalte auf dieser Seite nicht vom Betreiber erstellt wurden, werden die Urheberrechte Dritter beachtet. Insbesondere werden Inhalte Dritter als solche gekennzeichnet. Sollten Sie trotzdem auf eine Urheberrechtsverletzung aufmerksam werden, bitten wir um einen entsprechenden Hinweis. Bei Bekanntwerden von Rechtsverletzungen werden wir derartige Inhalte umgehend entfernen. Quelle: e-recht24.de