:baumeln lassen
rené ist da.
auf zu neuen taten - und hier sind die berichte...
liebe leser
ich bin seit nunmehr 41 stunden wach und ich bin eigentlich nur "normal müde". hier eine kleine chronik der letzten 41 stunden:
donnerstag 8 uhr: ich stehe auf
donnerstag 12:20 uhr: ich hab seit langem mal wieder eine religion doppelstunde. di erste stunde läuft perfekt, in der zweiten sind wie immer alle (vor allem die beiden ads kinder) unkonzentriert gewesen.
donnerstag 15 uhr: ich bin auf der polizei und will den diebstahl meines portemonaies zu protokoll geben, aber ich brauch noch ne nummer und soll morgen wiederkommen
donnerstag / freitag nacht: ich entdecke udo lindenberg und seitdem geht alles wieder schneller
freitag 8 uhr: ich geh doch nicht zur polizei - mach ich am montag, erst den grossentwurf fertig machen
...
freitag 18 uhr: der grossentwurf ist soweit fertig, brauch noch 2 quellen und fahr daher mit dem zug und dem rad nach leipzig
freitag 22 uhr: ich entscheide mich, den heimweg per rad anzutreten. ich bin zwar schon 38 stunden wach, aber dennoch fahre ich die bestzeit von 45 minuten von der theologischen bibliothek bis nach hause
sonnabend 1:30 uhr: ich hab diesen blogeintrag hier beendet und gehe daher ins bett.
und: nie wieder einen grossentwurf schreiben müssen - ist das ein gefühl!
gute nacht
Labels: fahrrad, fertig, grossentwurf, leipzig, müde
:ich hab letzte nacht das neue album von udo lindenberg entdeckt und muss sagen: super spitze.
Labels: musik
so, nachdem ich nun aufgeräumt hab und mein zimmer (fast) wieder in altem glanz strahlt, kann ich mich an die letzte etappe meines letzten grossentwurfes machen. zugegebenermaßen, die luft ist schon lange raus, aber darum geht es ja bekanntlich nicht.
als ansporn und sozusagen als belohnung hab ich heute von meiner mutter ein kleines lego geschenkt bekommen. und ich muss sagen, in echt sieht sie noch viel toller aus, als aufm bild. übrigens, solltet ihr am freitag und sonnabend zeit haben, da ist internationaler spielemarkt. ich fahr hin...
Labels: fahren, grossentwurf, lego
...
ich hab mir eben alle augenkrebshintergründe runtergeladen und nun tun mir die augen weh. ich hab zwar schon die helligkeit und den kontrast meines rechners gesenkt, aber ich kann kein licht mehr sehen...
Labels: aua
:heute melde ich mich mal von meiner kleinen rundreise durch westsachsen zurück. :und dabei war ich sogar in tschechien und in thüringen.
:unterscheidet sich beides nur kaum...
:eigentlich sollte es ja eine geschäftliche reise werden, damit ich in der ruhe und abgeschiedenheit des vogtlandes kombiniert mit derkompetenz eines fähigen mentors, aber letzteres wurde dann doch durch einen unfall seinerseits etwas minimiert :) :wenn er kindern nicht mal ein spiel erklären kann, ohne sich zu verletzen ... eigentlich ... ein mentor, der auf meiner wellenlänge liegt, oder?
:dennoch war die woche arbeits- und ergebnisreich, so dass ich sie damit krönte, indem ich in tschechien benzin kauft, in grünbach schallplatten verschenkte - in zwickau auch - in zeulenroda lego-ferraris bewunderte, in fröbersgrün einen holzkirchturm bestieg, in zwickau licht tauschte und irgendwo im nichts hinter zwickau in der nacht sinnierte...
:jetzt bin ich wieder hier und hab in den vergangenen 7 tagen viele menschen getroffen, die ich scheinbar ewig - oder noch nie - gesehen hab:
es war schön
simon - emile - frau pecher - julia - gerlinde und volker - almut - philipp
Labels: fahren, freundschaft, glücklich, grossentwurf, julia, lego, philipp
:wußtet ihr, liebe leser, warum es so einfach ist, aus einer mücke einen elefanten zu machen?
:nach einem besonders angenehmen Tag habe ich mich heute abend etwas vor den fernseher gesetzt, um einen joghurt zu essen und auf die spülmaschine zu warten.
:bei zappen erwischte ich - nach einigen sinnlosigkeiten, wie den ewig lächelnden und ihr langweiliges leben aufregend findenden playboygirls um den alternden hugh hefner, einer dokumentation über das alte babel und die erkenntnis, dass der turm von eben diesem laut satelitenbild nie rund war - dittsche.
:ditsche hatte ich schon eine ewigkeit nicht mehr gesehen, aber dennoch war es heute ziemlich witzig. :so entstanden erkenntnisse aus ditsches gefährlichen 5%-wissen über den kuhmenschen, den man in der letzten woche genetisch geschaffen hatte, über den eselcodex und schließlich über die neue bedrohung des sommers: die riesenstechmücke - genau wie der elefant ein rüsseltier! :)
:so, aber jetzt geh ich ins bett. :mir ist schlecht, ich hab zu viele kieselsteine gegessen..
:kennt ihr die neue renault grand modus werbung, in der die frau auf dem beifahrersitz ihrem hund einen keks zuwirft, der ewig braucht, um beim hund hinten anzukommen? :und ist euch da schon mal aufgefallen, daß das nummernschild "K-EX ****" lautet.
:dabei klingt K-EX doch ausgesprochen wie keks, und um den gehts ja auch.
:ob sich die werbemacher sowas denken, oder ist das zufall?
:übrigens habe ich die deutsche version nicht im internet gefunden, bei der französischen ist es derselbe clip, aber ein anderes nummerschild...
Labels: ideen
:ich habe ein neues hobby. :wer mich kennt, weiß, dass meine hobbys sich gern und schnell auch mal ändern, dass sie nach einer kurzen zeit der begeisterung wieder in die anonymität verschwinden.
:aber zur zeit mache ich was kreatives: ich nähe. :angefangen hat alles doch schon vor anderthalb jahren, als ich zu susi zur "merienkäfer- und müsli party gefahren bin, und dafür ein kostüm brauchte, und meine mutter wollte mir dabei nicht helfen. :wahrscheinlich war es zu kurzfristig. :es wurde ein umhang. :ein jahr später, weihnachten vor einem viertel jahr habe ich ein kissen für jule, letztens einen einen carcassonnesäckchen genäht. :und derzeit bin ich an meinem großen projekt, was ich schon seit einem jahr machen wollte: zwei falt- oder raffrollos, da meine fenster für gekaufte rollos viel zu groß sind.
:außerdem hab ich zahnschmerzen, weil ich heute ein weisheitszahn-op hatte.
:heute hat es geschneit und es ist sogar liegen geblieben. :eigentlich hat es schon gestern angefangen und ich hab Tina, René und Renés Vater dafür verantwortlich gemacht, weil die pulsnitzer lebkuchen gegessen haben...
:und heute hat es geschneit und gehagelt gleichzeitig.
:und ich hab wieder mal zahnschmerzen, also hab ich eine tablette gegessen, die fünfte dieses jahr, die ich verbraucht hab - einzig und allein wegen zahnschmerzen :im vergleich ist das sehr viel, letztes jahr hab ich nur drei gegessen, als ich mir den fuß gebrochen hatte, das jahr davor gar keine und davor auch keine, glaub ich.
:also hab ich mal den netten inder gefragt, was der zum thema zahnschmerzen für hilfetipps anbietet...
.
:was soll das mit der nelke? :und wieso darf man sich nicht auf ein federbett legen?
:und: ich hab heute das erste mal einen beitrag bei wikipedia editiert, toll, nicht ?
:ich war am sonnabend mit julia "die welle" gucken. :sehr zu empfehlen, auch wenn man im grunde genommen schon weiß was in dem film passiert. :das war übrigens sehr seltsam für mich zu beginn, im kino in einem film zu sitzen, den ich quasi schon kenne. :aber die neuverfilmung ist ziemlich gut - und realistisch - erschreckend realistisch - geraten, so dass man schnell vergisst, dass man das ende ja schon aus dem buch - oder dem ersten "welle"-film kennt.
:ich hab vorher in der lvz von donnerstag oder freitag eine kritik gelesen, die vom film nichts mehr übrig läßt, von wegen, dass ein lehrer, der auf nem hausboot wohnt und bandshirts an hat zu unrealisitsch seien. :meiner meinung aber spielt das doch gar keine rolle. :klar ist es ein film, ein kinofilm, der auch schön zu gucken sein soll.
:klar ist auch, dass das thema uns heute auch noch betreffen kann - und dass eine "welle" überall und immer wieder geschaffen werden kann, was ich aber vor allem interessant fand, war, WIE sich das entwickelt - und dass das ende ganz anders als im buchwar. :denn wer bitte schön ist heute noch geschockt, wenn ein lehrer - wie im buch - hitler auf den polylux legt und meint: "...das ist euer führer..."
:also, meine meinung, super umsetzung, tolle schauspieler, realistisches geschehen, dennoch guter, kurzweiliger spielfilm.:
ich gebe 5 sputniks für diesen film...
Labels: film, julia, jürgen vogel, realität, unterricht
liebe geneigte leser,
nachdem ich nun endlich diesen leidigen fehler mit dem kopf dieses blogs beseitigt habe, kann das muntere bloggen weitergehen.
:blogspot hat nämlich einen fehler in seinen vorlagen, der das teil, welches bei mir das rote mtm-teil ist nicht, richtig anzeigt, dadurch verzieht sich alles andere und der beige hintergrund kommt durch.
:ich habe es nun geschafft, mit den alten datensatz vom februar 2007 alles wieder zum guten zu richten, ein glück, dass ein dorschel nie was wegwirft.
:was ebenfalls zum weitermachen gedacht ist, ist mein studium. :während es einige schon wissen, wissen es andere noch nicht:
:ich habe eine weitere chance bekommen, mich im religionsunterricht zu beweisen, wobei hier nicht die praxis sondern die theorie das problem war.
:während sowohl mentor, also auch schulleitung, schüler und eltern vo meine unerrichtsentwürfen / bzw. gehaltenen u-stunden für bis zu sehr gut hielten, wurde meine vorarbeit, auch grossentwurf für nicht bestanden gehalten.
:dieser entscheidung muss ich mich nun fügen, auch wenn die reaktionen von außerhalb stirnrunzelnd waren.
:nach einigen wochen abstinenz, letargie und grübeln geht es nun also für die nächsten monate weiter. :der neue termin wird nicht verraten, aber das ergebnis danach schon. :in diesem sinne ist es ein doppeltes comeback: für meinen blog und - viel wichtiger: für mein studium.
:und, bevor die frage kommt: ich wohne wieder / immer noch / noch in rötha, ihr könnt also dort vorbeikommen...
Labels: comeback, grossentwurf, realität
:hab ich eigentlich schon mal erzählt, dass ich letztens eine entscheidung treffen wollte auf die es drei antworten gab: :in etwa zweimal nein und einmal "ja ich mache es". :aber so richtig lust, es zu machen hatte ich nicht. (:um was es ging, weiss ich nicht mehr, ist aber auch egal) : also beschloss ich, eine münze zu werfen. :kopf ist "nein, weil erstens....", zahl ist "nein, weil zweitens..." und die kante wäre "ja" gewesen. :dann war ich die münze und, was soll ich sagen, sie fiel auf den teller, von dessen kante runter und blieb auf der kante der münze stehen.
:so'n mist aber auch...
Labels: gott
:nun, denn. :ich habe es geschafft. :nun hab ich meinen mittlerweile zehnten grossentwurf abgegeben. :ichwar gestern deswegen noch nach moritzbug zbd zurück gefahren. :der tag, der sich nun heute auftut, wird vom aufräumen geprägt sein - un von obigem spruch. :wer nicht versteht, möge, wie immer drauf klicken und erhält antwort.
Labels: fertig, grossentwurf
:gestern bin war ich beim zahnarzt und danach hab ich die kirchenblättchen, für andere eher als gemeindebrief bekannt, ausgeteilt. :ich mache diese arbeit seit etwa zehn jahren, vielleicht auch schon länger. :am anfang, als ich das für meine mutter übernommen habe, verteilte ich die blättchen fünfmal im jahr, aber das sechste mal, das übernahm meine mutter noch, weil man im januar / februar immer die druckkosten fürs jahr einsammeln muss. :und so zog meine mutter los und machte diese eine tour immer selber. :mir hätten manche bestimmt sowieso ihr geld nicht gegeben.
:mittlerweile mache ich selbstverständlich seit vielen jahren alle sechs touren im jahr. :und die „kassierrunde“ ist immer das highlight. :da treffe ich viele menschen, die ich nur dieses eine mal im jahr treffe wieder. :eine spannende Sache, zu sehen, was sich in einem Jahr alles verändert – oder hoffentlich nicht verändert. :traurig ist es immer, zu sehen, wenn alte menschen im neuen jahr nicht mehr leben oder ins altersheim gekommen sind, dort, wo ich sie nicht erreiche. :denn einfach hingehen und „hallo“ sagen, geht auch nicht. :so eine beziehung habe ich zu den meisten meiner abonennten nicht, denn wie gesagt, sehe ich die meisten lediglich dieses eine mal im jahr.
:das kann daran liegen, dass ich selbst nicht so regelmäßig beim gottesdienst in rötha anwesend bin – und die anderen auch nicht – und daran, dass ich mir die jeweiligen gesichter irgendwie nicht merken kann. :immer wieder denke ich mir, wenn sich eine tür vor mir öffnet: :“ach, so sieht er / sie also aus...“ :meistens ist es eine sie, eine ältere sie. :der anteil der männer in meinem gebiet ist schwindend gering, zu mindest der der sich zeigenden männer.
:gestern hatte ich also wieder eine kassiertour. :ich hatte mir eine stunde vorgenommen und es sind zwei geworden – und dabei bin ich noch nicht einmal die hälfte der kirchenblättchen losgeworden, weil so viele leute gar nicht zu hause waren oder nicht geöffnet haben. :gut, es war ja auch mittagsschlafzeit.
:aber ich habe mit herrn m. gesprochen. :herr m. ist 92 jahre alt und mit der rüstigste der gesamten rentnerschaft meiner tour. :es fing eigentlich ganz normal an, ich klinge, er kommt in den hausflur des mehrfamilienhauses, lächelt mich an, bittet mich in den hausflur und geht in die wohnung, um sein geld zu holen. :ich kenne ihn, er kennt mich, meine cousins und patenkinder wohnen über ihm...
:doch dann, als ich ihn fragte, wie es ihm gehe, bat er mich mit der frage, ob ich mal sehen wolle, wie er wohne, in die wohnung. :ich nahm dankend an und es begann eine lange führung durch seine kleine wohnung, seine riesige familie mit gefühlten hundert cousins, onkels, cousinen und tanten – und zweit- und drittehepartner der jeweiligen verwandten. :ich war nach wenigen minuten völlig verwirrt, aber er weiß trotz seines hohen alters genau, wer zu wem gehört und gehörte. :er zeigte mir die vielen alten bilder, die er in seiner wohnung hängen hatte, einige müssen schon an die siebzig jahre alt gewesen sein. :eine interessante reise in die vergangenheit und durch die zeit, die sich weiter über flugzeuge, briefmarken, österreich und brünn, satellitenfernsehen, zimmerpflanzen und – nubiskarten erstreckte. :ich wußte bisher gar nicht, was nubiskarten sind. :irgendwann war eine stunde um. :die zeit verging wie im fluge. :vielleicht mögt ihr, liebe leser, mir das nicht glauben, aber ich habe die zeit mit diesem alten herrn, der viel jünger scheint, sehr genossen. :wenn ein fremder ihn und seinen tag beobachten würde, würde er ihn auf vielleicht ende sechzig schätzen, mit der bemerkung: was der in dem alter noch alles kann... :fahrrad fahren zum beispiel, aber mit einem tempo, das ein ottonormalradler maximal an den tag legt, autofahren auch, ohne defizite. :also keine hutfahrer mit schrittgeschwindigkeit auf der autobahn...
:wenn ich einmal alt werden sollte, dann lieber gott, wenn du das hier liest, lass mich so alt werde, wie es herr m. ist. :ein bewundernswerter mann.
:als ich (endlich – nur zeitlich gesehen) wieder aus der wohnung von herrn m heraus war, setzte ich meine tour wenig erfolgreich wieder fort. :die nächste, die ich antrief, war frau m. :sie klagte übers alter, ebenso wie frau k. anschließend, obwohl frau m auch noch rüstig ist. :sie hat ihr eigenes einfamilienhaus mit garten, hört, sieht und läuft gut, und hat scheinbar immer eine lilafarbene kittelschürze über dem modischen pullover und stoffhose. :anfangs dachte ich noch, ich treffe sie gerade beim kochen oder bei der hausarbeit an, aber mittlerweile bin ich mir nicht so sicher, wie viel dreck eine einzelne alte frau mit 84 jahren und einer scheinbar ebenso alten katze im haus hinterlassen kann, bzw. wie viel die beiden essen – und kochen – können.
:die letzte der tour war für gestern ersteinmal frau l., die ich wie immer antraf, als sie irgendwohin wollte. : auch das ist typisch. :frau l. ist die oma eines klassenkameraden, den ich seit dem abi nur noch sporadisch sehe. :frau l. hingegen sehe ich regelmäßig im januar / februar zur kassiertour, zu ostern, zum gemeindefest und auch sonst relativ häufig. :in den zeiten zwischen unserer treffen muss sie scheinbar pausenlos auf reisen sein. :sie ist die hauptkoordinatorin eines frauenkreises, der mit dem pfarrer aus den nachbardörfern gern ausflüge in alle himmelsrichtungen unternimmt. :so hat sie mir in den vergangenen jahren von mexico, jordanien, israel usw. erzählt. :dieses jahr wollte ich mit taize auftrumpfen, weil ich ja auch mal wo war, aber das kannte sie schon. :da war sie vergangenes jahr. :unglaublich!
:wir schwatzen etwa eine halbe stunde am gartentor, wechselten die themen vom reisen auf ostern, freundinnen und beziehungen, bindungen überhaupt im leben, diplom und das erzgebirge. :letzteres in bezug auf meine mögliche zukunft, wobei ich meinte, dass ich auf keinen fall ins erzgebirge will. :ihre antwort war zustimmend und tiefblickend: „die haben ja auch ein bisschen nen riss, da unten.“ :soviel die meinung einer älteren dame zum erzgebirge. :das folgende will ich in beachtung meiner leser aus selbiger gegend nicht weiter äußern.
--- gedankensprung ---
:in meiner praktikumsauswertung vergangenen donnerstag hat mich mein professor c.w. gefragt, ob ich mir mit blick auf das eben zu ende gegangene praktikum die gemeindearbeit nicht anders vorgestellt habe. :ich hatte mit nein geantwortet, aber im laufe der heutigen tour ist mir aufgefallen, was mir gefehlt hat, und was ich im beruf aber nicht missen will: :das direkte gespräch und die besuche bei gemeindegliedern. :für gestern habe ich von den alten so viel gelernt, wie im gesamten praktikum nicht...
:so, nun ist die letzte woche meines praktikums angebrochen. :genauer gesagt, sind es noch drei tage. :heute werde ich mich von meiner jungen gemeinde verabschieden und für die prüfung bedanken - mit einer sahnetorte. :)
:die sind mir irgendwie doch ziemlich ans herz gewachsen...
:tja und heute ist ein weiterer denkwürdiger tag:
:heute vor 50 jahren wurden die ersten legosteine hergestellt, so, wie man sie heute noch kennt. ist das nicht toll?
:zum thema lego wird, denke ich, hier an dieser stelle in nächster zeit noch etwas folgen. :ich werde mich jetzt bei klängen von foo fighters pretender erst einmal verabschieden....
:liebe freunde. :ich habe bei einem bekannten auktionshaus ein wirklich unwiderstehliches angebot gefunden:
DAS Angebot
:und wenn ihr schon mal dort seid, guckt mal nach, wie lange die beiden genutzt worden. :muss eine gute beziehung gewesen sein ;)
:euer micha
:es ist schon seltsam, wenn dinge, an die man schon gar nicht mehr geglaubt hat, doch noch passieren:
:ich habe heute den brief mit der "einladung" zur praktikumauswertung bekommen. :im grunde genommen nur eine pro forma einladung, sagt sie ja nichts über die chancen aus, die ich für das bestehen meiner restlichen beiden grossentwürfe habe, bzw. über meine kompetenz, wirklich diakon werden zu können. :aber es ist ein seltsames gefühl, dort zu stehen, wo ich mich noch vor einem jahr, ach was sage ich, vor einigen monaten niemals gesehen habe: am beginn des achten semesters..
:gut, bevor ich so richtig ins achte, und damit in die diplomarbeit einsteigen kann, bedarf es noch zweier anderer leistungen, aber dieses gefühl, endlich weitergekommen zu sein, spornt mich zu neuen, großen taten förmlich an.
:also: let's got and finish your way, cowboy!
Labels: diplom, grossentwurf, moritzburg, praktikum, zukunft
:wir waren gestern im film keinohrhasen. :und es war der beste film, den ich in den letzten jahren gesehen hab. :nicht nur, dass der film vor witz nur so überquellte, man konnte darin auch sämtliche deutsche schauspieler entdecken, die irgendwie wichtig für den deutschen film sind.
:und die story, die szenen, hintergründe, situationen, bildeinstellungen und kameraführungen sind einfach richtig gut.
:also mein tipp: schaut euch den an, denn ansonsten habt ihr echt was verpasst!
uiuiuiui! ^^
Labels: film, julia, keinohrhasen, kinder, schön
:das war er also, mein vierteljahrhundert-geburtstag. :dabei habe ich diesen ausdruck gar nicht am abend gebraucht(jule meinte eben, einmal - okay, aber...) :es war sowieso ein recht improvisierter geburtstag. :es begann damit, dass lego (=christian) schon da war, als wir noch einkaufen waren. :und so saß er eben eine dreiviertel stunde vor dem fernseher (oder wo auch immer) meiner eltern und wartete.
:der weitere verlauf war eigentlich sehr gut, mal von der sprengung des deutsche-post-briefkastens vor unserer haustür und der anschließenden polizeiverhörung (ich als zeuge) mal abgesehen. :war schon aufregend, aber was ist eine feier ohne polizei? ^^
:ich hatte gar nicht gewusst, dass es einen böller gibt, der einen dieser gelben postbriefkästen so dermaßen auseinandernehmen kann. :laut polizei kam der briefkasten nach der sprengung das erste mal nach 15 metern !!! auf der straße auf. :teile waren in bis zu 25 metern auf der gesamten kreuzung verteilt. :der briefkasten selbst glich eher einem überraschungsei, bei dem man es mal wieder nicht geschafft hatte, es an der naht aufzudrücken.
:einfach nur krass.
:aber gut, julia meint, die feier sollte auch beachtet werden, deshalb will ich das jetzt tun.
:es war sehr schön.
:die leute waren sehr nett.
:man hat sich gut unterhalten.
:hier vielleicht noch ein kleiner dialog am rande:
katrin: vielleicht sollen wir noch ein paar spiele mitnehmen...
andré: ne, brauchen wir nicht, bei micha spielen wir doch lego ^^
:nun, lego haben wir nicht gespielt, das heißt, nicht alle. :die mädels schon, anja war begeistert von einem kleinen roten feuerwehrauto. :luise und lena konzentrierten sich eher auf die figuren und pferde.
:es war eine schöne feier. :ich hab einige menschen wiedergesehen, die ich lange nicht gesehen habe. :wir haben gut und sehr vielfältig gegessen.
:und diska ist böse, so julia, weil er zu zeitig zu gemacht hat. :recht hat sie!
:hier vielleicht für die nicht-anwesenden eine kleine aprés-speisekarte:
pizza, herzkuchen, salzstangen, obstsalat ohne Hackfleisch, grüne limo, kartoffelsalat, erdbeerperlwein, gummibärchen, karlsbader schnitten (mit salami-badewanne und auf hawaii), flipse, weißwein, butterkekse mit nutella, nudelsalat, gebäckstangen, ein kopfmassagegerät (aber nicht zu essen!), o-, a-, t- und ananassaft, rotwein, grüner salat, marzipanwürste und marzipansenf, normaler ketchup mit fischgeschmack, chips, glühwein, pflaumenkuchen, würstchen ...
.. und es war sogar der weihnachtsmann da! :und er hatte pizza mitgebracht und tina geküsst - und danach hat der weihnachtsmann rené geküsst!
PS: :es war mit fast 30°C sehr angenehm warm!
Labels: essen, feiern, freundschaft, geburtstag, julia, lego, schön, warm, zu hause
:liebe Freunde,
:wie einige von euch schon per mail oder telefon erfahren haben, findet sich hier die liste, wer was zu essen zur feier mitbringen will. :die idee dazu kam indirekt von winfried, danke.
michael dorschel ---> GETRÄNKE, KARLSBADER SCHNITTEN
winfried bauer ---> NUDELSALAT
julia herbst ---> BACKMISCHUNGSKUCHEN
katrin strassburger,
andré wüste ---> OBSTSALAT MIT PEPPERONI UND HACKFLEISCH
. (was auch immer das ist)
christian geuther --> KARTOFFELSALAT
luise veit ---> OBST
:wer was weiß, schreibt mir bitte per kommentar oder sms...
micha
.
Labels: feiern, freundschaft, geburtstag, klaus-jürgen wussow, rötha, zu hause
:liebe freunde und anverwandten..
:ich habe heute etwas gemacht, was ich noch nie in meinem leben gemacht habe: :ich habe einen herrnhuter weihnachtsstern zusammengebaut - und habe dabei eine menge neues gelernt. :ich muss zugeben, die jahre zuvor hat das immer meine mutter gemacht, die kann das irgendwie.
:ab heute aber glaube ich, daß die herrnhuter menschen mit ganz langen, ganz dünnen armen und winzig kleinen händen sind. :ohne diese voraussetzung kann man einen solchen stern nicht zusammenbauen. :das beginnt ja schon, dass man irgendwie die kleinen klammern (ich mit meinen grossen händen) zwischen den zacken in irgendwelche kleinen löcher spießen muss, ohne das dünne und reißfreudige papier zu beschädigen. :das kann man dann irgendwann und die spitzen flach auf dem boden liegend zusammenzubauen, geht dann auch bald irgendwie.
:kniffelig wird es wieder, wenn man dem stern die ersten rundungen gibt. :die langen arme der herrnhuter ermöglichen es denen, den stern dabei so weit vom körper weg zu halten, dass keine der spitzen den eigenen körper berührt und knicken könnte.
:mit ihren auch zitterfreien händen können sie dann eine klammer nach der anderen in den passgenauen löchern versenken. :als mein stern dann fast fertig war, war das chaos perfekt. :irgendwann sieht der stern ja schon fast fertig aus, nur sind oben und unten noch je ein viereckiges loch. :in das eine muss noch eine spitze rein, in das andere die hand, um die spitze festzuklammern.
:wie bitte soll ich mit meiner hand in ein 6 x 6 cm kleines quadratisches loch kommen, ohne den stern vollends zu zerstören. :eine spitze musste ja schon an meiner grobmotorik leiden.
:ich entschied mich, auf der handlochseite wieder ein / zwei spitzen zu demontieren, damit meine hand in das innere des sterns gelangen konnte. :nun hatte ich anstatt einer hand und meinem unterarm einen stern auf meinem Oberarm stecken. :bewegen war irgendwie nicht möglich, klammern aufnehmen und in die passgenauen löcher einführen ein kunststück.
:aber ich hatte es irgendwann doch noch geschafft, nur, damit ich am ende feststellen musste, dass zwei klammern fehlen. :gut, eine hatte ich abgebrochen, daher fehlte nur eine, aber dennoch. :versucht mal, mit einem stern statt einer hand, durch eine tür, oder gar durchs treppenhaus zu kommen. :ich hab es gar nicht erst versucht. :ich hab dann eher meinen wanderstock genommen und ihn waagerecht in mein bücerregal gesteckt; sozusagen als aufhängemöglichkeit meines sterns. :und dann bin ich in die tiefen des erdgeschosses hinabgestiegen, um in hause dorschel nach klammern zu suchen. :ich fand sie schließlich ganz hinten im bastelfach meiner mutter, nahm eine handvoll heraus (man braucht ja auch ersatz), warf die beiden silbernen wieder in den kasten und stieg mit einer handvoll goldenen wieder in meine etage. :oben angekommen merkte ich, dass ich die silbernen brauchte. :das sah auch mit 2 goldenen nicht gut aus, wie ich feststellte. :also die goldenen wieder raus, ins erdgeschoß, bastelfach ausräumen, klammern tauschen, bastelfach wieder einräumen und wieder hoch. :hoffentlich war der stern in der zwischenzeit nicht vom regalarm gestürzt. - :ist er nicht. :glück gehabt.
:beim aufhängen wäre ich fast noch von der sofaarmlehne gefallen...
:aber nun hängt dieser tolle stern in meinem zimmer - meine erste weihnachtsdekoration dieses jahr.
Labels: basteln, rötha, stern, weihnachten, zu hause
:da kann man mal sehen, wozu übermäßiger obst- und gemüseverzehr führt.
:ein glück, dass ich mich dessen fast gänzlich verwehre
:liebe geneigte leser:
:ich kann hiermit also verkünden, dass ich meinen großentwurf fertig habe. :ich hab ihn am sonnabend in leipzig abgegeben und hab mich dann zur entspannung auf mein fahrrad gesetzt und bin mi christian zum sbf gefahren. :das war echt gut - und mal wieder nötig. :und sonntag hatte ich (sturm)frei und bin erstmal am morgen erstmal zum gottesdienst gefahren. :ich war spät dran und so hab ich meine bestzeit "rötha - rathendorf" auf 26 minuten minimiert. :)
:dann war ich bei meiner Oma essen und dann hab ich mal meinen schreibtisch und meine zimmer aufgeräumt.
:so ein grossentwurf entwickelt die eigenart, dass sich im zimmer ganz viel wiederfindet, wo man sich gar nicht mehr erinnern kann, dass man das in der zeit des schreiben überhaupt genutzt hat.
:ich habe mir mal die mühe gemacht und alles - neben eine menge krims - notiert, was sich auf meinem schreibtisch fand - und dort nicht zwingend hingehört. :es ist eine illustre mischung:
- ein fotoapperat
- vier spindeln mit cds
- die fotos vom letzten sommer
- ein weltbildkatalog
- mein alter großentwurf
- ein LEGO-skelett
- ein LEGO auto
- kopfhörer
- brausepulver
- ein zettelblock
- ein mauspad
- ein skatspiel
- ein geodreieck
- ein schirm
- ein adapter kleine klinke auf große klinke
- ein bild von julia
- ein bleistift
- ein teddybär
- eine flasche wasser und
- eine flasche saft
- ein kleinerer teddybär
- ein kugelschreiber
- ein liederbuch
- eine stern
- eine tüte erdnussflips
- ein fahrschein
- eine versicherungswerbung
- eine mundharmonika
- ein karton mit adaptern für scheibenwischer
- ein LEGO männlein
- ein memory mit kirchlichen motiven
- ein buch über weltreligionen
- ein weckradio
...um nur das wichtigste zu nennen. :pc und zubehör steht ja immer dort drauf.
mein name ist micha, ich wohne in leipzig-connewitz und ich habe schon lange nichts mehr gebloggt. das soll sich jetzt wieder ändern.
anlass dafür ist, dass ich endlich mit meinem zweiten teil meines blogs on air bin, nämlich ein blog über das hobby mit den legosteinen.
hier gibt es allerdings alles mögliche.