:m-TM's findmaschine

Donnerstag, 26. Februar 2009

:ade

tja, das war sie nun – meine zeit im mitarbeiterkreis der evangelischen jugend um borna. das wurde mir am vergangenen sonnabend bewusst, als unser jugendwart andreas seinen 50. G
geburtstag feierte und alle möglichen leute aus diesen und vergangenen tagen des M
mitarbeiterkreises eingeladen hat und ich fand meine gedanken heute bei luise wieder – und das, obwohl ich seit vielen monaten nicht mehr aktiv dabei bin.
nun ist es so, dass ich auch zu den ehemaligen des mak gehöre. wann ich das letzte mal dabei gewesen bin, weiß ich gar nicht mehr. vermutlich ist es schon einige zeit her.

noch bevor ich mit meinem studium in moritzburg begann, an dem tag, als ich mich das erste mal dort umschaute, sagte mir ein freundlicher herr berthold, den ich später als rektor der fachhochschule kennen werden würde, dass es nicht möglich sein wird, neben dem studium die ehrenamtliche arbeit weiterzuführen.
ich probierte es dennoch, oder vielmehr: ich hörte nicht auf, ehrenamtlich mitzuarbeiten – und es ging gut. der mak und der daran hängende freundeskreis gaben mir abwechslung zu den themen des studiums und der kommilitonInnen, und nach und nach kristallisierten sich einige heute wichtige freundschaften daraus.
man mag mir an dieser stelle vorwerfen, dass ich mein studium ja gar nicht reibungslos gepackt habe, aber zu meiner eigenen verteidigung möchte ich sagen, dass der mak dabei nie als ursache, sondern vielmehr als fangnetz fungierte.

aber nun ist diese zeit endgültig vorbei. Die feier am sonnabend trug noch einmal einen hauch des glanzes aus längst vergangener zeit, gekrönt von einer übernachtung in der pfarrscheune zedtlitz – ein für mich historischer ort.
.... mein heimlicher, stiller Abschied: die Zeit der ehrenamtlichen Jugendarbeit im Kreise dieser so lieb gewordenen Menschen ist für mich nun, nach 10 jahren, endgültig passé. und es war eine schöne zeit, die ich niemals missen möchte.
im april – und das ist bereits übernächsten monat – werde ich selbst die hauptamtliche arbeit eines gemeindepädagogen im markkleeberg-ost aufnehmen:

dazu gehört vor allem die arbeit mit kindern im rahmen der christenlehre, aber auch junge-gemeinde-arbeit, die arbeit mit jungen familien, ausschüssen und letztendlich religionsunterricht.

ein seltsames gefühl, endlich am ende dieses studiums zu sein (mit ausnahme der diplomverteidigung), das ich anfangs geliebt, zwischendurch gehasst, manchmal auch nur fertig kriegen wollte. ein studium, in dessen zeit ich mich völlig verändert habe, neues dazugelernt und neue vorlieben auserkoren habe, einiges gewonnen und vieles verloren habe, gehofft, gedankt und geliebt, aber auch gezweifelt, geweint und geklagt habe.

nun ist es fast geschichte – ein fünfeinhalb jahre währender prozess an dessen ende erfahrungen stehen ,die ich hoffentlich nur einmal in meinem leben erfahren werde.
aber an dessen ende auch eine diplomarbeit steht, für die sich wider erwarten sogar andere interessieren.

bleibt zu hoffen, dass die zukunft bessere, klarere zeiten bringt.
mit meinem umzug nach leipzig oder markkleeberg im april oder mai aber soll für mich ein völlig neuer lebensabschnitt beginnen.

Samstag, 14. Februar 2009

:weiter gehts!

die trüben tage sind vorbei - und das nicht nur, weil die fünfte jahreszeit quasi bereits in der tür steht, sondern weil sich in meinem leben entscheidende dinge geändert haben: allen voran, dass ich ab april meine erste stelle antreten werde, was es mit sich zieht, dass ich dann auch meine erste richtig eigene wohnung beziehen werde.
alles andere behalte ich besser für mich.

einige gedanken aber, die will ich euch, liebe geneigte leser doch gerne erzählen:

das tragische am älter werden ist nicht, dass wir selbst älter werden, sondern, dass unser umfeld älter wird.

diese weise klingende satz bildete sich eben in meinem kopf, während ich mich auf der heimfahrt meiner heutigen freitagabendgestaltung befand.
heute zum beispiel hatte ich mal so richtig lust, wegzugehen, menschen zu treffen, abzutanzen oder sonstwas zu tun.
mein bester freund rené sagte mir allerdings schon gegen neun, dass er heute nicht alt werden würde - und so fuhr ich dann eben zu marcus, der es zumindestens bis kurz vor mitternacht aushielt.

und nun sitz ich wieder hier an meinem vertrauten platz und starre auf die viereckige kiste, die mein freund sein möchte, statt in die tiefbraunen augen eines mädchens, was ich jetzt doch nicht kennen gelernt habe.
schade, dass "älter werden" so oft mit dem verlust von sachen verbunden ist, die an eigentlich gerne gemacht - oder eigentlich noch gerne gemacht hätte.
zur zeit fühle ich mich gerade nicht so, als wenn ich gerne 26 jahre alt bin und ich kann mich noch gut an die zeit erinnern, als ich mich darauf gefreut habe, bald "ich hab 23 jahre mit mir verbracht" von tocotronic singen kann.

Donnerstag, 22. Januar 2009

:der messias

wahrlich, ich sage euch: morgen werdet ihr mit mir im paradiese sein! denn gott, der herr ist Mensch geworden und auf die erde gekommen, um nun sein irdisches reich aufzubauen. er wird grenzen einreißen, das elend bekämpfen und den frieden über die erde kommen lassen. und sein name ist: barack obama!
halleluja!


---

Natürlich habe ich gestern seine Amtseinführung im radio gehört. und natürlich hatte ich dabei das gefühl, bei etwas ganz großem dabei zu sein. etwas, auf das die welt schon immer gewartet hat: der erste schwarze präsident zieht ins weiße haus - was für ein oxymoron!
ich mein, die medien überschlagen sich und knüpfen große erwartungen an obama. in unserer lokalen zeitung fand sich heute eine kollumne gleich auf der ersten seite: "barack obama verkörpert den traum von einem gerechteren amerika" und "die menschen in den usa vereint die sehnsucht nach einer führung, die den weg aus der misere weist" - nicht nur die menschen in den usa, die ganze welt wartet auf diesen mann, der noch dieses jahr alle glücklich machen wird, die ganze welt wartet auf ihn, der da kommt, um die hoffnung all der enttäuschten menschen in freude zu verwandeln, er eint die nation (und die welt) und setzt dabei auf dialog statt auf waffen. er ist charismatisch, ein guter redner und er erkennt die probleme dieser zeit; er ruft die menschen auf, sich zu vereinigen und sich aufzumachen, um ihre zukunft auf eine bessere welt selbst in die hand zu nehmen.
all das erinnert mich doch ein wenig an die geschichte um jesus.
bleibt nur noch, dass sich auch hirten und sterndeuter zu ihm auf den weg machen.
zu meinem erstaunen fand ich aber diese begebenheiten auf seite drei der zeitung:

"obdachlose müssen quartier räumen" und "orakel von delitzsch - sterne stehen gut"

also lasst uns in diesem sinne unserem messias, barack obama, huldigen und mit ihm ziehen.

ps: ich hab seine antrittsrede gestern abend simultan übersetzt im deuschlandfunk gehört und fand sie, ehrlich gesagt, nicht so sensationell historisch toll.
okay, er mag ein guter redner sein, aber was er gesagt hat, hat mich jetzt nicht vom hocker gehauen: er hat immer wieder davon gesprochen, dass zur zeit dies und jenes da ist, und dass "wir dies und jenes schaffen müssen."
und die amerikaner jubelten an stellen, in denen er sagte, dass die usa die hand ausstrecken werde, solange sie keine faust entgegengebracht bekäme und dass amerika wieder eine wichtigere rolle in der welt spielen müsse.
als er meinte, dass die welt sich geändert habe und dass "wir" uns nun mitändern müssten - da jubelte keiner.

armes amerika!

Dienstag, 20. Januar 2009

"smells like urin" - spirit

heute mal was besonders ekliges: ich erzähl euch von meinem zweitätigen nebenjob:

ich hab das glück, für zwei tage beim messeabbau der messe "partner pferd" auf der leipziger messe mithelfen zu können.
im prinzip arbeiten wir vier studenten in einem 11000m²-stall, der übers wochenende herberge für hunderte pferde war.
dieser stall / die messehalle ist mit teppich ausgelegt, auf dem sich eine heu-hobelspäne-mischung befindet. dies gilt es wegzuräumen und zu entsorgen.
das problem: das heu ist ziemlich schwer, aber bevor es aufgeladen werden kann, muss der teppich darunter weg. und warum ist das heu schwer? unser polnischer (?!) vorarbeiter beschrieb es folgendermaßen:

"da haben die ganze wochenende die pferde lulu gemacht und ... äh ... scheissen"

soviel dazu. ich nehme an, ihr könnt euch vorstellen, wie wir selbst danach riechen:
genauso, oder eben wie ein eine-woche-alter-schlüpper <-- danke steffen.

jedenfalls saß heute im globusrestaurant keiner an den tischen um uns herum, warum wohl?!

Donnerstag, 15. Januar 2009

:style your garage

da in meinem freundeskreis nun doch vermehrt die menschen aus den wgs ausziehen, hab ich mir gedacht, dass ich ihnen an dieser stelle einmal einen kleinen einrichtungstipp gebe.
http://www.style-your-garage.com
macht aus einer normalen garage mit einem mittelmäßigen auto darin doch gleich einen blickfang, oder welcher eurer nachbarn hat einen kampfjet oder ein schlachthaus in seiner garage? bleibt nur noch der preis von schlappen 199,- euro...

TIPP!

Montag, 12. Januar 2009

2009 und Lndks in LE

das neue jahr kam diesmal auf besonders leisen sohlen: keiner schien silvester feiern zu wollen, oder wenn, dann allein in der großen stadt (lr.) oder zu hause in der wanne (mh.). ich selbst entschied erst einen tag vorher, wohin die reise über den jahreswechsel hingehen sollte - und genauso wie das alte jahr ging, kam das neue - nur ganz anders als jemals zuvor:
kein innehalten
kein traurig-sein
kein zähnezusammenbeissen und kein gefühl des alleinseins, während man frierend mit einem sekt und einer wunderkerze in der hand in die weite, schweigende nacht hinausblickt
kein fester vorsatz um mitternacht, dass das kommende jahr unbedingt besser werden wird, als das letzte.

und so kam nach und nach das zweite wochenende dieses 2009:
es war das wochenende der "langen nacht der krippenspiele" im "theater der jungen welt" in leipzig:

während man 2008 vor allem für die letztgezeigten krippen- und weihnachtsspiele viel idealismus, einen dicken pullover, lange unterhosen und durchhaltevermögen brauchte - denn die kirche in dresden war unbeheizt und der abend war lang - war die "Lndks" dieses jahr eher etwas für die normale masse. klar, es war angenehmer und gewisse körperliche beschwerden meldeten sich nicht zu wort, außerdem waren die spieler in einer akzeptablen nähe zu den zuschauern und vor allem für nicht-langzeitstudenten, sprich, "bis-mitternacht-ins-bett-geher" waren die zeiten sehr angenehm.
mir allerdings nahm das einen gewissen reiz der veranstaltung. so kristallisierten sich 2008 zu den letzten beiden vorstellungen die idealisten aus der grauen masse hervor, die unbedingt alle neun sehen wollten. und idealist sollte man schon sein, wenn man sich nach weihnachten noch einmal neun krippenspiele hintereinander anschaut, neun zum teil sehr lange und inhaltlich sehr verdichtete. das kommt einer herr-der-ringe-extendet-nacht ziemlich nahe, wenn auch am ende kein ring ins feuer, sondern immer wieder der sohn gottes geboren wird. neun jahre weihnachten an einem abend...
aber dies jahr waren es ja nur sechs, sowie ein kinderstück, sodass dies jahr bereits mitternacht schluss und die preise verteilt waren - wenn auch irgendwie eigenartig prämiert; und die "lange nacht" unabhängig der krippenspiele woanders weitergeführt werden musste. schade


bleibt nur eine frage offen:
warum hat der große saal des theaters der jungen welt die kleinsten sitze überhaupt?

Mittwoch, 24. Dezember 2008

:frohes fest

:das micha-TM-team wünscht seinen lesern und leserinnen ein gesegnetes weihnachtsfest!

Donnerstag, 11. Dezember 2008

:rainald-grebe-brickfilm

:hab ich eben gefunden ;)

Samstag, 6. Dezember 2008

:diplomtagebuch 8

es ist nikolaustag 2008, 5:30 uhr in der früh und ich habe soeben meine diplomarbeit fertiggestellt. nun sind nur noch ein paar kleinigkeiten, wie 3 bücher in die literaturliste eintragen, etc. zu tun. alles in allem vielleicht noch eine halbe stunde arbeit. wenn nicht mein lieber korrektor schon wieder alles über den haufen wirft.
ich darf gespannt sein...

Donnerstag, 4. Dezember 2008

:dieser satz sagt was (?!) aus!

diesen satz hab ich heute in meiner diplomarbeit gefunden. warum ich ihn so aufgeschrieben hab, weiß ich nicht. was er bedeutet, auch nicht.
daher:

Männer sind innerhalb der Ortskirchen in verschiedentlich statt.

viel spaß damit!

:gestern im männermorgengebetskreis...

... haben wir nachgedacht, warum es eigentlich noch einen segen-to-go gibt?! Eigentlich ist das doch der Sinn des Segens, oder nicht?!

Mittwoch, 3. Dezember 2008

:gefunden

das hier habe ich eben als statement im netz gefunden:

"es ist gelogen, dass videospiele kinder beeinflussen!
hätte pacman das getan, würden wir heute noch durch dunkle räume irren, pillen fressen und dabei elektronische Musik hören!" > von christian wilson<

und wenn wir gerade dabei sind:
heute ist ein großer tag: der 3. dezember 2008
nicht nur, dass heute mein eigentlicher diplomabgabetermin ist, nein, heute kommt auch gta IV für pc in die läden!
wer eins hat, kann mich ja mal einladen...

Samstag, 29. November 2008

:diplomtagebuch 7 - einen sekt auf diesen moment

liebe freunde.

nach ewiger arbeit habe ich hier im verlassenen moritzburg am vorabend des ersten adventes nun endlich das zweite kapitel fertig gestellt. dabei ist das erste schon ziemlich lange, das dritte und vierte auch schon eine weile fertig.
nur am thema "männer und frauen" hab ich eine weile geknabbert. weil halt jeder dazu seinen senf abgibt, ist es gar nicht so einfach, die spreu vom weizen zu trennen.
darauf werde ich jetzt ein schluck sekt trinken, ich hab ja genug davon rumstehen...

als gewinner des ersten babelfish-rätsels habe ich - entgegen aller richtlinien - beschlossen, laika als gewinner zu betiteln. einfach, weil (ist das nicht der erste hund im all gewesen) dieser hund mir zur zeit am nächsten wohnt.
die auflösung findet sich hier!

allen anderen dennoch vielen dank, vielleicht wird es ja einen babelfish-teilweise-adventskalender geben...

Donnerstag, 27. November 2008

:babelfishrätsel

in einer freien minute (haha) habe ich mal die idee von radio sputnik geklaut und ein bekanntes lied, was zeit grad passt, dreimal durch den yahoo!babelfish online übersetzer gejagt.
deutsch-englisch englisch-deutsch
deutsch-englisch englisch-deutsch
deutsch-englisch englisch-deutsch
na? wer kommt drauf, was es sein könnte... der gewinner, kriegt was nettes. was, weiß ich allerdings noch nicht:

Wenn Sie die Tür fahren, die Formen weit zu einem hohen Maß mit einem Gatter versehen, dem Meister des Ruhmes, im König alles Königreich von, in der Wohlfahrt und gleichzeitig oben kommt, empfangen die Wohlfahrt und das Leben mit sich alle Welt; D-Hälfte jauchzt, singt frohes: Gelobet ist mein Gott, mein Schöpfer, der Rat reich! Eher ist ein Adjutantwert, Sanftmütigkeit seine hochziehende Maschine, sein Königskron ist holyness, sein Sceptre ist Schönheit. Unser komplettes zur Dringlichkeit, zu ihr zum zu beenden empfängt. D-Hälfte jauchzt, singt frohes: Gelobet ist mein Gott, meine Wohlfahrt und, die Tat groß! O vermutlich das Land, O vermutlich die Stadt, hat so diesen König mit sich! Vermutlich alle Herzen König-genommen im Common, dort dieses Innere weg der Quantität! Es ist die rechten Freudensonnen, lautes Freud' empfängt mit sich; und Wonn Gelobet ist mein Gott, mein Tröster und Speicher früh! Fahren Sie die Tür, die Gatterform zu einem weit hohen Maß, Eu' herauf; r Herz zum Tempel zubereit' t, das Adressenflachs der Gottglück-Glückglückseligkeit mit Hingabe wird, Wunsch und Freud angeschalten! So kommt der König auch zu Ihnen, zur Wohlfahrt und zum Leben mit simultanem. Gelobet ist mein Gott, vollständig Rat, abschließen Tat, komplettes Gnad! Gekommen, O meine Wohlfahrt und Jesu Christ, Mein' s der Herztür sind Sie geöffnet! Oh zeuch mit seiner Schönheit, Ihr Heil' Ger-Geist wir führ' und Sie führen die Weise zum ew' in der Richtung der Glückglückglückseligkeit! Der Name ist es, O-Herr, Preis und Ehren ewig!


viel spaß!

Sonntag, 23. November 2008

:zwischenfall

so eine diplomarbeit braucht auch mal eine auszeit, die gleichzeitig wieder neuen schwung für die kommende woche gibt.
daher war ich heute auf einladung der zwischenfall-freundin tina beim zwischenfall-konzert in dresden neuostra.
und weil man zu schönen sachen auch liebe leute mitnehmen sollte, hab ich julia aus ihrem krankenbett gezerrt und ins auto gesteckt.
nun war ich ja lange nicht bei zwischenfall, aber auch nach so langer zeit, habe ich mich schnell wieder an die zeit erinnert, in der wir freunde so viele konzerte dieser band (es waren gefühlt alle, die im raum leipzig stattfanden) besucht hatten. und an machen liedern hängt auch heute noch ein gefühl, eine erinnerung, oder eine gedanke, der mich zum schwelgen brachte...

anja müller hat geburtstag...

außerdem hat es in der nacht zu heute das erste mal geschneit. es ist richtig schön, wieder durch knirschenden schnee zu laufen, noch dazu die vorahnung der adventszeit zu spüren und zu wissen, bald ist wieder weihnachten und ich sehe alte freunde wieder, für die ich letztes jahr keine zeit hatte und die ich in den kommenden jahren auch zu weihnachten nicht mehr sehen werde. aber wer weiß schon, was die kommenden jahre bringen...

Donnerstag, 6. November 2008

:diplomtagebuch 7

am meisten liebe ich meine derzeitige arbeit, wenn ich mich gerade mit jenen menschen unterhalten habe, die männerarbeit praktisch machen.
dabei gibt es so viele verschiedene angebote, sodass meine vorstellung vom gruseligen alt-männer-rumsitz-abend beinahe ausgelöscht ist.
ich bin eben aus dresden gekommen, habe mich mit friedemann schwinger getroffen. der macht mit ein paar 'mitstreitern' den ost - den offenen stammtisch treff, der sich regelmäßig in einer gaststätte trifft. dort gibt es nach der ankommphase einen 19-minuten-impluls, bevor sich die männer an den tischen der kneipe (darüber) unterhalten. das ganze funktioniere als niedrigschwelliges angebot, findet in dresden statt und schwinger meinte, es kommen leute auch aus königsbrück, meissen oder gar (und das häufiger) männner aus brandenburg.
eigentlich spektakulär, wenn die wegen einem 19-minuten impuls plus anschließendem quatschen bis nach dresden kommen.
ich selbst war noch nicht dabei, den letzten habe ich verpasst, mich erst danach bei schwinger melden können und dher nicht gewußt, wann der letzte war.
nächste woche aber ist männerwoche, vom o.s.t. initiiert - jeweils 19 uhr im kügelgenhaus (hauptstraße 13 - dresden)
ich selbst werde - nicht an allen tagen, aber... - mal hingehen.
gestern wollte ich zum männermorgengebetskreis, der sich 7 uhr in der blasewitzer kirche trifft. leider hab ich blasewitz mit loschwitz vertauscht, aber zum anschließenden frühstück war ich dann doch noch pünktlich ;)
nichts desto trotz, es ist spannend, die männer zu treffen, die in den einzelnen kreisen mit dabei sind, sich mit ihnen zu unterhalten, und außerdem zu erfahren, was sie bewegt, zb einmal morgens früh, 7 uhr vor der arbeit in der kirche zum morgengebet zusammenzukommen, dann kurz mit den anderen männern zu frühstücken und anschließend gleich zur arbeit zu fahren...

Sonntag, 2. November 2008

:meine midlife crisis oder: selbsttest-selbstversuch

horrende neuigkeiten:
1. ich befinde mich mit großer wahrscheinlichkeit bereits in den männlichen wechseljahren, also in der midlife crisis. das zumindest meint ein test für mich herausbekommen haben.
2. ich trinke zuviel alkohol:
Alkohol nimmt bereits zu viel Raum in Ihrem Leben ein. Vielleicht weil der Konsum von Alkohol für Sie oft die einzige Möglichkeit ist, auf belastende Situationen und schmerzliche Gefühle zu reagieren und wenigstens für Stunden Entlastung und Entspannung zu finden. Doch vermutlich haben Sie bereits auch erfahren, dass Alkohol keines Ihrer Probleme löst, sondern jedes einzelne noch vergrößert. Gesundheitliche, berufliche und finanzielle Probleme, Streit in der Familie, Schuld- und Schamgefühle etc. sind häufig die Folge eines dauerhaft überhöhten Alkoholkonsums. Um weiteren Problemen und einer Abhängigkeit vorzubeugen, sollten Sie deshalb weniger Alkohol trinken. Eine sehr wirkungsvolle Art, alkoholbedingte Probleme zu erkennen, ist die Entscheidung, eine zeitlang alkoholfrei zu leben. Praktische Tipps, die Ihnen helfen können, finden Sie in der Broschüre "Alles klar?"
dabei habe ich fast alle fragen mit "nein" beantwortet, okay, ich hab letztes jahr einmal vor dem autofahren (ein bier!!!) getrunken, ich schäme mich manchmal, nachdem ich was getrunken hab und ich hab noch nie versucht, weniger zu trinken - warum auch - weniger geht kaum noch!

fazit: selbsttests sind komisch!

Samstag, 1. November 2008

:kaffee

ich hab meine "liebe" zum kaffee entdeckt. mehr so aus der not der trüben tage heraus. und mit vanillezucker schmeckt das ganze auch nicht mehr so bitter...

Mittwoch, 29. Oktober 2008

:diplomtagebuch 6

es ist schwer, sich an diesen trüben tagen für die arbeit zu motivieren, die man eigentlich vor hat. wenn es auch tagsüber nur unmerklich heller wird, als es in der nacht ist, dann ist auch mein gemüt eher trübe.
für ein kleines bißchen sonnenschein am tag hat heute mein kurzer "besuch" bei damaris und martin im schuppen gemacht. heute abend wird bandprobe sein und die beiden haben eben alles aufgebaut.
außerdem hab ich mir heute traubenzucker und viel verschiedenes obst gekauft, um bei kräften zu bleiben. so hab ich als obstabstinenzler nun äpfel, orangen, kiwis und eine nashi-birne zu hause, dazu eine rießenladung joghurt.
das sollte doch wohl helfen, die arbeit für die nächsten tage zu sichern.
am montag hab ich nun das erste kapitel - endlich - soweit richtig fertig gemacht und schon mal zum korrigieren geschickt. das dritte ist auch so gut wie fertig und ich denke, dass es heute endgültig fertig wird. bei allen anderen kapiteln hab ich zumindest schon etwas geschrieben, bzw. viel geschrieben, was ich irgendwie noch ordnen muss.
gestern waren wir beiden diplomantInnen - bei den hauseltern zum frühstück eigeladen.
soweit von mir und der männer-front. ich muss weitermachen...

zum schluss noch ein kleines zitat, welches ich in einem buch der österreichischen landeszentrale über männerarbeit gefunden habe, und welches trotz seiner herkunft doch irgendwie für die männliche selbstwahrnehmung treffend ist:

„Alle sensiblen Männer werden gefressen.“ (Ein Faultiermädchen in Ice Age I)

Sonntag, 26. Oktober 2008

diplomtagebuch 5 - und mein freier tag

:mit einem guten essen beginnt ein guter tag. aus diesem grund habe ich letzte woche etwas gemacht, was ich seit fast 5 jahren nicht mehr gemacht habe: ich habe in der großen mensa dresden gegessen. es gab türkisch: schafskäse ozmir mit kartoffelkroketten und salat.
und ich habe mich am donnerstag in der bibiothek der ehs dresden angemeldet. damit hab ich bücher aus vier verschiedenen bibiotheken. es ist dahingehend echt schwierig, weil es zum thema "mann" in jeder bücherei nur eine kleine auswahl gibt - von "männerarbeit" mal ganz zu schweigen.
aber es geht vorwärts und das ist ein gutes gefühl.
vorletzte woche war ich für acht tage zu hause - so lange mehr oder weniger ungewollt - aber ich habe echt eine menge geschafft. habe diese tage durchweggeschrieben, war viel in leipzig und hab das erste kapitel abgeschlossen.
zur zeit hab ich das dritte auch so gut wie fertig und das zweite ist in arbeit. von den anderen existieren zumindest schon fragmente.

gestern habe ich mir meinen freien tag genommen. hab was im haushalt gemacht und etwas gechillt. und dabei ist mit LeoCad folgendes werk entstanden, was ich euch gern vorstellen will:


ein wartezimmer mit cola-automat

öffentliche toilette

Dienstag, 7. Oktober 2008

:vodka richtig trinken

unter dieser überschrift habe ich heute morgen bei einem youtube-streifzug eine reportage über das richtige trinken des russischen wässerchens gefunden. was banal klingt, entpuppt sich als sehr schön gemachte kurzreportage. für alle genieser unbedingt sehenswert:

Donnerstag, 2. Oktober 2008

:sidebar-blogrezept

es gibt eine neue rubrik auf meinem blog: das sidebar-blogrezept.

--------------------------------------------------------------------------->

hier werde ich euch, liebe geneigte leser, ab und an an meinen kulinarischen ergüssen teilhaben lassen.
zu eurer sicherheit: jedes rezept, was sich hier findet, erfüllt zahlreiche qualitätsstandarts:
- es ist von mir persönlich entworfen wurden!
- es ist mindestens einmal von mir persönlich zubereitet worden!
- es ist von mir persönlich auf bekömmlichkeit, guten geschmack und nährwert getestet!

in diesem sinne wünscht euch das mono-team von www.micha-TM.blogspot.com einen guten appetit.

Mittwoch, 1. Oktober 2008

:diplomtagebuch teil 4

nun ist es bereits die fünfte woche, die ich an meiner diplomarbeit "schreibe". wobei "schreiben" noch übertrieben ist: ich habe am montag endlich meine gliederung abgeben können und heute treffe ich mich mit meinen mentoren, um diese durchzusprechen.
eigentlich war der ablauf der diplomarbeit ja doch etwas anders geplant - vergleich von ansätzen der männersoziologie und deren folgen auf die männerarbeit in der gemeinde - oder so in der art - aber (leider) verfolgen sämtliche autoren der bücher, die ich gelesen habe, irgendwie denselben ansatz. also musste ich meinen schwerpunkt anders setzen.
und aus diesem grund habe ich einen kleinen - nicht ernst zu nehmenden - text geschrieben, der ziemlich salopp meine gliederung zusammenfasst. den möchte ich euch nicht vorenthalten:

Identität von Männern

Wie „ticken“ Männer eigentlich?
Das kann man nicht mit einem Satz beantworten, denn es gibt verschiedene Typen von Männern, die später näher erklärt werden.
Fakt aber ist, dass einige Themen bei Männern generell vorkommen. Darunter zählen der Beruf, Hobbys und andere Mann Themen.
Männer haben allerdings auch das Defizit, dass sie sich nur schwer ausdrücken können, wenn es um Gefühle oder Beziehungen geht.
Männer lassen da keinen ran, außer, sie vertrauen diesem Menschen wirklich sehr. Aber das allein ist kein Kriterium, denn den Männern wurde bereits seit ihrer Kindheit durch die Eltern und vor allem die Gesellschaft eine Norm aufgesetzt, die besagt, dass sie das stärkere Geschlecht seien.
Dazu gehöre es auch, dass man nicht weint, und auch sonst kaum Gefühl zeigt.
Frauen sind da anders. Alles, was Gefühl ist, dürfen sie. Allerdings wurden sie früher dazu erzogen, sich vorrangig um das Haus und die Kinder zu kümmern.
Heute ist das anders. Durch die Frauenbewegung in den 70er Jahren können Frauen heute auch arbeiten gehen und auch sonst alles mögliche tun, was Männer machen.
Dadurch wird die Rolle der Männer abgestuft und die Männer sind nicht mehr so das starke Geschlecht, sondern von ihnen wird im Gegenzug auch erwartet, dass sie auch das tun, was Frauen so machen.
Ob die Männer das machen, hängt davon ab, welcher Typ sie sind. Da gibt es die neuen Männer, die kaum von Frauen zu unterscheiden sind, und es gibt die traditionellen Männer, die noch echte Männer sind und nix mit dem Frauenkram zu tun haben wollen.
Daneben gibt es noch Männer, die beides irgendwie gut finden und solche, die beides irgendwie nicht gut finden.
Jedenfalls merkt man dadurch, dass die Männer so unterschiedlich sind, dass man nicht mehr einfach nur so sagen kann: „Die Männer“, sondern man muss sagen „die unterschiedlichen Männer“.

Diese Männer also, die nun so verschieden sind, treffen sich ja auch hin und wieder. Das tun sie dann im Wirthaus oder bei Fußball, in der Feuerwehr oder manchmal auch in der Kirche.
Die Kirche will alle Menschen erreichen, egal ob Frauen oder Männer. Denn Jesus Christus hat schon vor 2000 Jahren den Menschen das Evangelium nahe gebracht und die Kirche will den Menschen Jesus Christus nahe bringen. „Den Menschen“ bedeutet dabei allen Menschen, also Männer und Frauen und Kinder und Alten und weniger Alten und Verheirateten und Singles, sowie Vätern und Müttern.
Einige dieser Gruppen sind dabei mit Sicherheit Männer.
Deshalb will die Kirche auch den Männern das Evangelium nahe bringen.
Das Problem dabei ist, dass Männer nicht so gerne über sich selber reden, es sei denn, sie haben was ganz Großes geschafft, oder sie haben was tolles, was sie anderen zeigen wollen.
Wenn es aber darum geht, dass Männer was brauchen, sind sie ganz still.
So auch sagen sie nicht einfach so, dass sie die Kirche und Jesus Christus und Gott brauchen, sondern sie sagen lieber gar nichts.
Das ist auch so, wenn es um Gefühle geht. Gefühle sind Frauensachen, Männer haben so was nicht.
Damit die Kirche den Männern aber trotzdem Jesus Christus nahe bringen kann, muss sie sich was ausdenken, was den Männern gefällt. Wo sie sich so wohlfühlen, dass sie der Kirche auch mal sagen, wie es ihnen wirklich geht.
Also macht die Kirche was, was mit den Hobbys der Männer zu tun hat und manchmal macht die Kirche auch was mit den Männern und ihren Kindern.
Dann sind die Männer – und die Kinder – so froh, dass sie sich wohlfühlen und in dem, was sie machen, auch Jesus Christus finden. Dann werden die Männer froh, denn ihr Leben ist nicht mehr so rau, sondern sie haben auch für ihre Gefühle Platz, die ganz unten unter einer Schale doch lauern.

Montag, 29. September 2008

:neulich im icq

wer auf das bild klickt, vergrößert es und kann es lesen!




ein lieber dank geht an karsta, die ganz ahnungslos den "klein gaga" part übernommen hat.
so, karsta, hiermit hab ich die quelle des ganzen angegeben...

Sonntag, 14. September 2008

:alltag?!

:heute sind die neuen erstsemestler angekommen. und ab sofort ist damit wieder trubel auf dem hof. irgendwie ist es aber auch schön, nach fast 2 wochen einsamkeit wieder andere menschen zu sehen.
dass die neuen einziehen heißt unter anderem auch, dass wir verlbliebenen Übersommererstudenten nicht mehr nur eine einzige küche auf dem hof benutzen müssen und so verkürzt sich mein weg von meinem zimmer von etwa 50 metern auf fünf.
das habe ich dann erstmal mit einer erdbeermilch gefeiert.

claudia (die andere übersommerin) und ich waren heute radfahren. eigentlich wollten wir fallobst sammeln, ähnlich so wie ich das vergangenes jahr im praktikum gemacht hab. aber erstens gibt es um moritzburg kaum landstraßen mit obstbäumen und zweitens tragen die wenigen obstler, die wir getroffen haben, kaum früchte.
das fazit hiermit war, dass wir nach zweieinhalb stunden mit leeren taschen und kalten händen wieder heimgekehrt sind.

wahnsinn eigentlich, wie kalt es geworden ist. dabei war ich mittwoch noch ärmellos radfahren und hab gestern noch in der sonne gelegen und gelesen...

gut!

Samstag, 13. September 2008

:telefon feat. kfw bank

ich hab heute meine telefonrechnung bekommen und darauf eine ziemlich kostenintensvie 01801-nummer entdeckt. nach meinen nachforschungen kam heraus, dass es sich dabei um die nummer der kfw - bank handelt, von der ich nach ende meines regulären baföGs mein geld erhalte - regulär als sogenannter studienkredit.
die hab ich gegen anfang august angerufen, um die konditionen für meine rückzahlung zu klären. laut homepage der kfw bank kostet ein anruf aus dem deutschen festnetz 3,6 cent/minunte. preise aus anderen netzen können abweichen, klar.
also hab ich aus meiner homezone aus angerufen, dachte mir, ein o2-festnetz wird nicht viel anders kosten, als ein telecom festnetz, vielleicht ein paar cent mehr...
falsch gedacht
denn so bezahlte ich 63 cent/minute.

***********, finde ich!

Donnerstag, 11. September 2008

:diplomtagebuch teil 3

nun ist bereits die zweite Woche meiner diplomarbeitszeit. in der zwischenzeit ist nicht wirklich viel passiert, außer dass ich mich in meine bücher zurückgezogen hab. zur zeit beisse ich mich durch das innenleben der männlichen welt. es ist einerseits unabhängig davon, dass ich selbst der männlichen riege angehöre, unglaublich spannend, auf der anderen seite aber auch sehr undurchsichtig. sämtliches scheint auf sexualität und die "männliche angst vor der innenwelt" (schwanitz: männer - eine spezies wird besichtigt, 2001,
seite 99) hinauszulaufen.
"bester satz" aus diesem buch übrigens:

'eine kuh kann man viel schärfer wahrnehmen als ein gefühl'

soviel dazu!
ansonsten ist es noch interessant, zu nennen, dass es in ostdeutschland (also die neuen bundesländer) mit 46% mehr als doppelt "neue frauen" gibt, als "neue männer".
"neu" bedeutet dabei, dass die alten rollenverteilungen in haushalt, beruf und kinderziehung aufgebrochen werden, bzw. dies zumindest akzeptiert wird.
die meisten männer, vor allem die mit leitungsfunktion und in der höheren führungsriege sind den "unsicheren männern" zuzuordnen, also die sich weder für das neue, noch für das traditionelle männerbild entschließen können. neue männer hingegen sind vor allem männer in einfacheren arbeiterberufen und arbeitslose.

so könnte man ja deuten, dass menschen, die eine hohe (aus)bildung genossen haben, immer unsicherer werden und dass männer mit wenig(er) ausbildung sich eher mit dem neuen männerbild identifizieren können.
hindert bildung also die entwicklung des neuen männerbildes? eine frage, die es noch zu klären gibt...

Donnerstag, 4. September 2008

:riesig

wenn es um große autos geht, haben die amerikaner bekanntlich die nase vorn. nun aber hab ich den ford f650 extreme gefunden und nun sag mir mal einer, wer sowas braucht, wenn er nicht gerade mitten im tagebau wohnt. aber wer macht das schon...



und weils so schön war, gleich noch eines, vielleicht für die nächste pro-christ-aktion:

:diplomtagebuch teil 2

s regnet.
Und es ist dunkel.
Und schon das allein macht die Sache hier ganz schön einsam.
Dazu kommt, das wusste ich aber schon vorher, dass hier außer einer Mitstudentin und meinen Hauseltern, die sich aber nicht blicken lassen, keiner weiter vor Ort ist.
Die ersten Tage meiner Diplomarbeit sind nun schon wieder passé und eigentlich wollte ich auch schon weiter sein.
Höchstwahrscheinlich wird sich dieser Satz durch die Diplomarbeitszeit wie ein rotes Band durchziehen.
Fakt ist aber, dass das Thema an sich sehr spannend ist.
Zur Zeit nur befinde ich mich an einem Literatur-Engpass, weil ich mir noch nicht im Klaren drüber bin, in welche Richtung die Arbeit genau gehen soll.
Also hab ich mich erst mal in der Soziologie umgeschaut. Wie ticken Männer, was wollen sie, was brauchen sie. Gar nicht so einfach.
Die Verbindung Theologie und Mann, bzw. Gemeindearbeit und Männer hingegen ist da nicht so einfach zu betrachten. Aus irgendeinem Grund hat sich da bisher kaum jemand Gedanken drüber gemacht.
Zumindest niemand, der sein Buch in die Bibliothek Dresden stellt.
Nun sitze ich hier in der Dunkelheit in der Moritzburger Bibliothek. Sie ist viel entspannter, weil viel kleiner als die Dresdner und vor allem: nicht so stickig.

Gestern bin ich mit dem Rad nach Dresden gefahren und auf dem Rückweg hab ich noch mal kurz im Alaunpark Halt gemacht, um etwas Diabolo zu spielen.
Dort habe ich dann Oskar Fischer kennengelernt:
Oskar ist vielleicht elf und hat nach eigenen Angaben auch ein Diabolo zu Hause, nur kann er damit nur antreiben, hochwerfen und fangen. Ich ließ es ihn vorführen und war erstaunt:
Er kann zwar wirklich nur antreiben, hochwerfen und auffangen, aber mit welcher Gleichmäßigkeit: Jeder Wurf gleicht dem vorherigen. Er selbst meinte, er habe mal 100 Würfe und Fänge hintereinander gemacht.
Ich war erstaunt.
Und ich hab ihm dann noch ein paar andere Tricks gezeigt, die er nach ein- / zweimal probieren auch gleich irgendwie hinkriegte.
Und als ich mich dann Richtung Moritzburg aufmachte, frage er mich doch gleich, wann ich wieder hier im Alaunpark spielen würde.