:m-TM's findmaschine

Donnerstag, 29. November 2007

:sputnik und pasta

:es ist Mittwoch abend, halb zwölf.
:ich sitze gerade in der küche und esse abendbrot. :rechts vor mir steht mein teller mit mikrogewellten makkaroni. :gut, es ist zum abendbroten schon etwas spät, aber ich bin vor einer guten dreiviertel stunde erst aus der universitätsbibliothek leipzig gekommen. :und nun hatte ich eben hunger,
:links vor mir, also nebem dem pastateller, der gar keiner ist, weil er viel zu klein dafür ist, steht mein laptop. :auf dem schreibe ich gerade.
:in meinem zimmer ist es sicherlich richtig kalt, ich hab heute vergessen, feuer zu machen. :deshalb sitze ich jetzt eben in der küche. :im radio läuft gerade eine super sendung. :sputnik will wissen, wer denn ihre hörer sind und da kann jeder kostenlos anrufen und seine geschichte erzählen. :es sind urste typen dabei, aber es ist spannend. :ich hab überlegt, ob ich nicht selbst einmal anrufe und eine spannende vw-bus-geschichte erzähle. :das wäre sicherlich witzig :micha im radio.
:gerade habe ich überlegt, was ich denn noch von mir erzählen könnte. :der moderator meinte, im radio kann man sachen weglassen, die nicht so schön sind, weil die sieht ja auch keiner. :man solle viel lieber was positives erzählen, das macht das bild von sich selbst viel besser.
:darüber hab ich nachgedacht. :und mir ist eingefallen, dass ich nicht einmal drei monaten beginnen werde, mein diplom zu schreiben. :der gedanke verzaubert. :das hätte ich nie gedacht, dass ich mal so weit sein würde, dass ich das behaupten kann.
:sicher, in diesen zeiten macht ein grosser teil meines freundeskreises sein diplom oder magister oder so und für die meisten ist meine erkenntnis eher der alltag.
:aber mich macht es glücklich. :ich freue mich drauf. :in gedanken überlege ich mir die ganze zeit, ob ich wirklich in moritzburg wohnen sollte, oder lieber nach dresden ziehen sollte.
:ganz neue töne von mir, aber ich denke, ich werde bei meinem urspünglichen plan á la moritzburg bleiben, wlan sei dank 

Dienstag, 27. November 2007

:it's großentwurf - time

:mein blog leidet unter qualität und quantität gleichermaßen.
:ich habe mir eben meine "alten" beiträge durchgelesen und fand sie durchweg interessanter als die neuen. :woran das liegt, habe ich noch nicht erkannt, aber um darüber nachzudenken, hab ich derzeit auch keine zeit.


:ich schreibe - mal wieder - an einem großentwurf. :eigentlich sollte das der letzte meines lebens sein, aber wie das schicksal so spielt, ist es erst der vorletzte; wenn alles gut geht.
:das erstaunliche an einem großentwurf ist, dass er eine große macht der ablenkung besitzt. :also ich muss sagen, ich war bis donnerstag hoch motiviert und, was wirklich ungewöhnlich ist, sogar im vorlauf, hab also mehr geschafft, als geplant. :ich hätte ihn also am wochenende durchaus beenden können.

:dann wurde ich bettlägerig (ist das die vergangenheitsform zu bettlegerig?), sprich krank. :hab mich irgendwo unterkühlt, kam nicht aus dem bett oder bad, und konnte demnach auch nicht schreiben. :katastrophal. :ich fiel beinahe 2 tage aus.

:das schlimmste aber daran ist, nach den beiden "freien tagen" wieder ins schreiben reinzukommen. :meine motivation ist längst bei null angekommen und die tage bis zur abgabe werden immer weniger. :meinem ursprünglichen ziel, den entwurf am freitag schon fertig zu haben, hab ich mittlerweile aufgegeben.
:meine frage also an euch_ :ist das bei euch auch so, dass ihr manchmal einfach nicht schreiben könnte, weil ... es, ja einfach nicht geht?
:ist doch seltsam_ :eigentlich mache ich gerne religionsunterricht - und auch die vorbereitung, aber jetzt, wo ich es muss, ist es eine qual...

:gut, um diesem post noch etwas positives zu geben_ :in meinem zimmer ist es schön mollig warm. :ich geniese die vorteile zweier unterschiedlicher öfen, da ist eine heizung nix dagegen....

:nun, bis irgendwann...

Dienstag, 6. November 2007

the boss hoss - stallion battalion

NEUER MUSIKTIPP ------------------------------------------------------------>
ziemlich geil ***

hört euch mal
- stallion battalion und
- goodbye mary an!

Sonntag, 4. November 2007

walfisch



:das ist er nun also: mein wal, das mich zusammen mit jona (rechtsim hinteren teil des bootes, die nächsten drei wochen in der christenlehre begleiten wird - und nicht nur mich, auch die kinder. :ich habe meinen grossentwurf rpg zumindest ersteinmal im schriftlichen teil bestanden und kann nun zur praxis übergehen.
:wer den wal auch bauen will, wird in den nächsten tagen hier eine bauanleitung finden.


:(heute allerdings noch nicht!) - :ihr könnt ja schon mal 30mm starkes fichtenholz in der größe 300 x 110 mm (wal) bzw. 190 x 85mm (boot) besorgen!

Donnerstag, 1. November 2007

jesus

:heute war christenlehre und es wurde die geschichte vom sturmstillen auf dem see genezareth erzählt. :und die "gemeindepädagogin" erzählt davon, dass jesus aufstand und zu dem sturm "still! still!" rief - und der sturm wurde still.
:da steht ein sechsjähriger auf, geht zum buch, guckt hinein und fragt:
"hat jesus irgendwelche fähigkeiten?" - auf das verwunderte gesicht der pädagogin: "na, kann der zaubern...?"

:jaja. pokemon lässt grüßen...

Mittwoch, 31. Oktober 2007

heuersdorf kommt...


:ich hab sie gesehen!
:ich hatte am dienstag überraschend frei und hab die ungeplante zeit gleich mal genutzt, um mir die heuersdorfer kirche "on tour" anzugucken. :und: was soll ich sagen, ich hab sie gesehen. :sie ist keine 10 Meter vor meinen füßen vorbeigerollt.

Montag, 29. Oktober 2007

eine rauchen...

:heute ist so ein tag gewesen, da würde ich gerne eine rauchen - wenn ich rauchen würde, aber das tu ich ja nicht.
:ja, ich war vor zwei guten stunden in leipzig, habe meinen großentwurf abgegeben. :diesmal war es jona, der mich eine gute woche lang beschäftigte - jona und die christenlehre. :und nun bin ich fertig damit. :überhaupt, fertig mit allem, und besonders mit mir selbst: :ich bin mittlerweile 36 stunden wach, habe in den letzten tagen literweise limo und wasser getrunken, 4 yoghurts gegessen, 4 tüten chips, 2 tüten gummizeugs, 5 tafeln schokolade und kaum etwas ehrenwerte nahrung.
:das schlaucht und umso mehr bin ich dankbar für den einen feiertag in der mitte der woche und...

...aber das ist ja noch geheim...

micha

Samstag, 27. Oktober 2007

NEUER MUSIKTIPP ------------------------------------------------------------>

sonntags

:nur eine kleine episode:

:ich hab am donnerstag, so wie jeden donnerstag religionsunterricht und der sechsten klasse in geithain gehalten. :das thema dieser stunde war das dritte gebot und ich wollte wissen, was die kinder sonntags so machen. :als die kinder ihre sonntage skizziert hatten, trug ich ihnen einige sachen vor, was - statistischerweise - die menschen in deutschland so sonntags machen, unter anderem gerne einkaufen.
:da rief ein mädchen in die runde, es war so erstaunt, dass es sich vergessen hatte zu melden, das merkte man ihr an... : "herr dorschel, man kann sonntags gar nicht einkaufen, da haben die geschäfte doch geschlossen!" - ich stutze und antwortete dann: "aber es gibt auch große kaufhäuser und einkaufscenter, die haben oft sonntags geöffnet. (ich dachte an die leipziger innenstadt und so). :und was tat das mädchen. :es lehnte sich zurück, legte den stift weg und verschränkte die arme: ":na sowas gibts hier in geithain nicht!" - und das mit einem tonfall, als wäre leipzig völlig aus der welt...

Sonntag, 21. Oktober 2007

der fall eva herman...

:nun gut, hier wieder der alte titel zum grossentwurf "der fall eva hermann... ...und die eigene meinung":

:es ist vollbracht! :ich konnte eben meinen grossentwurf in jugendarbeit mit dem fabelhaften thema: "der falleva herman... ...und die eigene meinung" fertigstellen.
:ich hab mich also mit der berichterstattung über eva herman und ihr neues buch "das arche-noah-prinzip" befasst und hab daraus eine junge-gemeinde-stunde gebaut, die ich als prüfungsleistung ablegen werde. :es sind insgesamt 7.500 wörter geworden. :es war ein kniffeliges thema und das nicht frei von kontroversen und problemen, aber auch interessanten gesprächen mit mitnutzern der unibibliothek leipzig

Montag, 8. Oktober 2007

comeback

:nach einer so langen pause möchte ich mich nun heute endlich wieder einmal melden.:der geneigte und darüber hinaus aufmerksame leser und kenner meiner person hat sicherlich festgestellt, dass der letzte artikel dieses blog nur ein scherz war. :ich habe nämlich keineswegs vor, noch ein jahr länger zu studieren, sondern möchte so schnell wie möglich doch auch mal mit arbeiten beginnen.
:dies habe ich in den vergangenen sechs wochen auch bereits getan, wenn auch noch unentgeltlich.

:ich bin derzeit im siebenten semester (das ist mein elftes studiensemester) im gemeindepraktikum im kirchspiel geithainer land.
:dazu gehören unter anderem (!) die dörfe
- ossa
- syhra
- kolka
- narsdorf
- rathendorf
- oberpickenhain
- niederpickenhain
- wenigossa
- jahnsdorf
- niedergräfenhain
- obergräfenhain I
- obergräfenhain II
und auch die Stadt Geithain selbst.

:ich habe sicherlich noch ein paar kleine dörfchen vergessen, aber da drückt der leser sicher ein auge zu. :eine genaue anzahl der beteiligten dörfer weiß auch mein mentor nicht.





:und nochwas hat sich verändert. :ich bin mit julia zusammen. :wer sie ist und was sie macht, verrät sich euch hier !

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:tja :und weil mein eintrag auch noch was wissenswertes beinhalten soll:
:ich habe heute einen bericht über "SAVANTS" gehört. :das sind, wenn ich es richtig verstanden habe, menschen, die in der regel nicht so viel können, auch nur schwer sprechen, oder die authistisch sind, aber die eine schier unnatürliche gabe haben.
:einer beispielsweise wurde zum ersten mal im leben nach rom geführt, flog mit nem helikopter eine dreiviertel stunde über der stadt und malte dann aus dem gedächtnis ein rom-panorama von anderthalb mal fünf metern.

:ein anderer, lernte mit sechs jahren autodidaktisch klavier, konnte nach sechs monaten schubert spielen und komponiert seit dem siebenten geburtstag jazz.

:krass oder. :kann so einer mal meinen grossentwurf schreiben?

Dienstag, 4. September 2007

erneutes freisemester?

:hiermit möchte ich euch, liebe leserschaft mitteilen, daß ich über ein weiteres freisemester nachdenke. :ich meine, es bietet sich ja auch an: - die prüfungen sind nun geschafft, mein konto ist mal wieder leer, baföG kommt immer noch nicht, aber der hauptgrund ist folgender:
:dauernd finden irgendwelche einzugs-, auszugs-, dachbodenjubileums- und sonstige feiern statt. :ich mein, ich hab im laufenden praktikum ja gar keine zeit, zu irgendeiner dieser feiern zu gehen, und wie gerne ich feiere, wissen wahrscheinlich einige.
:und was passiert, wenn man auch nur eine der einladung ausschlägt, hab ich ja beim philipp gemerkt: :promt rufen die betroffenen (oder eben die nicht-betroffenen) an, (oder auch deren gäste) und fragen, ob ich nicht doch irgendwie kommen könnte. :tja, liebe leser, so einfach ist das nicht, zumal ich auf der studentischen kippe stehe und - siehe oben - mein konto auch nicht mehr so sehr voll ist...
:also, was liegt da näher als ein freisemester, gefüllt mir arbeit und gleitenden arbeitstagen... damit man auch mal donnerstags wohin feiern gehen kann. (:hallo, seit wann feiert man denn in der woche, @almut?) :nun ja, ich hab beschlossen, die feiern alle auf meinem post zu veröffentlichen, zu denen ich eingeladen war, aber erst nach deren termin, um schaden am auszurichtenden durch übermäßige besucherzahlen (die sich an meiner seite dazu inspiriert hatten) zu vermeiden.

:achja, da mir kein arbeitgeber bekannt ist, der gleitende arbeitstage anbietet, möchte ich hiermit um einen förderkreis für mein zweites freisemester (gabs das schon mal in mobu oder bin ich da der erste?) bitten. :bei danny hat es doch auch geklappt, gut, der war in der zeit in tansania, aber...

Sonntag, 26. August 2007

:wie ihr sicherlich wißt, bin ich ein großer fan von brickfilmen. :nun habe ich folgenden gefunden, von nichtgedreht, den ich euch unbedingt mal zeigen sollte. :einige von euch werden sicherlich die band 'creme de la creme' kennen...

:klickt einfach auf den Kakerlakenlink!

:(ps, wer weiß, wie ich videos direkt hier reinbasteln kann, möge es mir bitte mitteilen...)

Donnerstag, 23. August 2007

frauen und h&m

:wart ihr mal bei h&m - und das noch dazu mit einer frau? :als ungeübter männlicher h&m-käufer sage ich euch nur: 'furchtbar!'
:zum beispiel stand ich heute vor der umkleidekabine und wartete. :in meinem blickfeld befand sich dann eine kabine, aus dessen tür eine junge frau trat, die sich ein rotes - sagen wir 'etwas' übergezogen hatte. :ich empfand es als kleid für besonders schwangere und ich verzog innerlich das gesicht. :sie selbst scheinbar auch, aber dann kam die dort staionierte verkäuferin (seit wann sind zwischen den umkleidekabinen modeberaterinnen installiert? - bei den herren gibt es sowas nicht...) erbei und verpasste der kundin zugleich noch einen seeehr schmalen gürtel. :besser wurde das dadurch nicht - meine ich zumindest, aber besser ein zu hoch abgeschnürtes schwangerenkleid, als gar keines.
:die kröung des ganzen aber war die verkäuferin, die meine begleitung und mich 'bediente'. :eine mittfünfzigerin klamotten für mittzwanzigerinnen und einer grammatik einer vierzehnjährigen. :'schüssiii' und ein breit grinsendes 'hallohoo' wurden ebenso verbreitet wie abgeschnittene sätze wie 'hinter die anderä kundiiin'. :furchtbar. :und viel zu viel lippenstift. :peinlich!

:ich habe dann also die anderen kundinnen und kunden der damenabteilung beobachtet. :zur hälfte pärchen, bei denen der männliche part ebenso orientierungslos wie ich selbst aus sah, die andere hälfte einzelne mädchen und junge frauen, die solch überlebenswichtige sachen wie goldene haarreifen 'für nur 2 euro!' kauften - oder gesichtsmasken, oder haarklemmen, die aussehen wie gefräßige meeresbewohner. :und die damen der schöpfung tingeln von einem dieser 'accessoirs' zur nächsten. :ich konnte nur mit einem kopfschütteln und augenhochziehen folgen, und sehnte mich nach meiner lieblingspommesbude am leipziger markt. :so ist das nun eben im anstrengenden einkaufsleben...



Quelle: http://werbe.germanblogs.de/pub/germanblogs/werbe/H_m_0.gif

:und am ende noch ein tip für alle h&m-kundinnen begleitenden männer: :wenn sie euch einen tollen pullover zeigt, und meint, der sei toll und die farbe sei neu, dann antwortet nicht mit 'der ist doch braun'. :nein, meine herren, der ist nicht nur braun, er ist melliert. *narf*

Mittwoch, 22. August 2007

schöne tage

:hallo, hiermit will ich euch, liebe leser aus dem sommer grüßen. :es ist ja einige zeit nichts neues von mir erschienen, aber dies soll nun ein ende haben, denn obwohl ich derzeit für die kommenden 5 / 6 monate in rötha verweile, bzw. wohne, werde ich hier einen regelmäßigen internetzugang haben. :möglich gemacht hat dies die verlegungen eines 30 + 5 meter langen kabels, welches nun an der hauswand zwischen bürocontainer und meiner 'luxuswohnhung' (übertriebene aussage von katrin s.) seinem tagwerk nachgeht.
:die leser sind hiermit herzlichst auf eine gemütliche weile eingeladen.
:und wenn ich nicht gerade dieses kabel nutzen werde, bin ich wahrscheinlich oft in geithain anzutreffen, weil ich dort mein praktikum absolvieren werde.



:das bild ist auf der diplomandenverabschiedung entstanden, danke karsta dafür.

:und um der überschrift gerecht zu werden, hier also ein paar stichpunkte zum verbleib meiner vergangenen ferienzeit:
- auzug aus ägypten ... moritzburg, meinte ich ^^
- meine cousine war zu besuch; verbund mit schlagzeugstunden beim tim
- zirkusrüstzeit in großhennersdorf (21.-31.juli 2007)
- 2 tage moritzburg und klärung meiner prüfungsergebnisse
- rumpeilen
- fahrt nach köln zu meiner patentante, die ich 10 jahre (seit meiner konfirmation) nicht gesehen hab
- rupeilen
- ein paar tage eisleben
- und heute: fahrradkauf.



:das ist es also, mein neues rad - gekauft bei 'little john bikes' im pösnapark.
:das heißt also, daß ich in zukunft endlich wieder auch auf 2 rädern mobil sein kann.

:ich wünsche euch allen hiermit also erstmal eine gue weitere sommerzeit, passt auf euch auf - und gut holz! (oder so)

Freitag, 13. Juli 2007

geschafft

:nur damit es alle wissen, die es wissen wollen, ich habe meine prüfungen bestanden und nun geht es auf ins siebente semester (endlich)...

geile zeit

:es war, ich kann es nicht anders sagen, einfach geil.
:die vorbereitungen waren hammer, die absprachen mit dem semester nicht immer so prickelnd, aber das ergebnis war trotz der zweifel und vorwürfe echt toll.
:wir haben, das kann ich ja jetzt sagen, fotos zusammengesucht, die meisten von philipp, der hatte über 5000 Stück, und haben sie zu 15 Collagen zusammengebastelt.

:mein altes semester ist nun weg, ein an sich trauriger moment, aber da ich heute erfahren hab, daß ich meine prüfung in sozialpädagogik bestanden haben, ist alles nicht so schlimm.
:ich werde weitermachen und nächstes jahr werde ich feierlich verabschiedet. :-)

:ich wünsche hiermit allen, die ihr diplom bestanden haben, und die, die es im herbst noch bestehen werden, einen guten sommer, eine gute zeit und gottes segen....

Mittwoch, 11. Juli 2007

endzeit

:semesterende ist schon immer irgendwie seltsam. :da läuft die zeit normal ab, die irgendwann in die prüfungszeit mündet und danach ist alles urplötzlich vorbei. :alle geraten in stress, endreinigung und plötzlich sind alle weg. :das studentenleben wird von einem auf den anderen moment beendet - im vollen lauf.
:und diesen sommer ist das alles für mich noch schwieriger. :ich selbst weiß nicht, wie es weitergehen wird (habe ich meine prüfung nun bestanden, oder nicht?!), meine ehemaligen kommilitonInnen und weggefährten beenden das studium, gehen in den beruf - und alles ist irgendwie ungewiß.
:ich freu mich auf den sommer. :ich freu mich auf die zeit mit freunden; freunde, die ich so lange schon nicht mehr gesehen hab - und doch weiß ich, daß diesen sommer alles anders werden wird. :beziehungen sind entstanden, die vergangenes jahr nicht da waren, freunde werden keine zeit mehr haben, alles steht im wendepunkt des lebens.
:ich hab angst. :große angst vor der zukunft, vor meiner eigenen zukunft.
:ich bin verliebt - ein gefühl, die freiheit, lebensfreude, irgendwie abhanden gekommen.
:ich hab sehnsucht, heimat, geborgenheit, leben

:in den nächsten tagen werde ich hier in moritzburg ausziehen - mal wieder, und obgleich mich das heimweh dazu drängt, will ich doch gern hierbleiben. :ich mag nicht mehr umziehen, immer und immer wieder. :ich habe ideen, ziele, vorsätze für die kommende zeit. :mal sehen, welche sich verwirklichen lassen.
:möge gott mir auf dem kommenden weg zur seite stehen.

amen.

Donnerstag, 28. Juni 2007

shortcuts

:neues aus den letzten tagen: -- klaus-jürgen wussow ist gestorben, sagt Jana. \o/ (der war für mich eh immer der inbegriff des arroganten A****lochs schlecht hin! :heute war letzter stuke dieses semester - mit singstar-karaoke, einfach toll. :ich fahr morgen seit wochen mal wieder so richtig nach hause.

Montag, 25. Juni 2007

:di grine kuzine

:wir waren gestern abend beim sommersonnenwend'fest. :"heidnischer gehts wohl nicht?", meinte ein kommilitone spöttisch. :nun ja, dem namen nach sicherlich nicht...
:das fest war in hof des käthe-kollwitz-hauses, dem rüdenhof. :als liveakt waren 'di grine kuzine' da - aus berlin, eine tolle klezmer-combo. :es wurde getrunken und getanzt, eben wie bei festen auf dem balkan ;-)
:ich versuche mal, ein pixeliges handy-filmchen reinzustellen, vielleicht kann man da die stimmung erahnen...
:und es gab ja noch das große Lagerfeuer - enorm, sag ich euch, enorm!

-> :link zu 'di grine kuzine' beim klick auf die überschrift

Sonntag, 24. Juni 2007

berlin, berlin

:bin grad aus berlin, genauer gesagt aus zeuthen wiedergekommen - mein onkel (gruß an ihn, er wird jetzt meinen blog sicherlich lesen) hatte geburtstag. :also sind mein bruderherz matthias und ich heute morgen nach zeuthen aufgebrochen und eben jetzt wieder hier in moritzburg angekommen.
:lernerfolg der rückfahrt: :aus irgendeinem grund das spreewälder kreuz verpasst, aber dadurch auch den geisterfahrer auf der A 13; im radio wurde noch ein weiterer geisterfahrer woanders angesagt.
:glück gehabt!

Freitag, 22. Juni 2007

freitag

:heute ist freitag, nichts besonderes, weil das ja immer mal passiert. :aber ich habe heute - mit meinem bruderherz matthias endlich ein geschenk für die morgige geburtstagfeier meines onkels gekauft.
:es war echt schwer, daß uns überhaupt was einfällt!
:und ich hab vergangene woche die 10 FOTOAPPERATFILME (falls nochmal einer fragt ^^) bei netto abgeholt, da waren 8 nur von der semesterfahrt. :sehr schöne bilder, möchte ich meinen.
:morgen geht es also nach berlin, besser gesagt nach zeuthen zum dirk und familie, da freu ich mich schon riesig drauf.

:ps. :ich hab mir heute eine flasche vanilla coke gekauft - leckerst!

Montag, 18. Juni 2007

:ich war dabei ....

:liebe freunde
:vor nunmehr bereits anderthalb stunden habe ich das ergebnis meines grossentwurfes erfahren, nach bereits einer stunde auswertung. :und da lag uns noch eine weitere halbe stunde auswertung bevor. :aber nichts desto trotz, ich habe die ganze ... mit verlaub ... scheisse bestanden und bin glücklich!

es ist vollbracht!

:ich habe meinen dritten grossentwurf in rp-s fertiggestellt.
:möge gott mir beistehen, dass ich damit durchkomme.

Donnerstag, 14. Juni 2007



:ich hab mir heute seit langer zeit - seit vor der fastenzeit?! - mal wieder ahoi-brausepulver gekauft. :und ich hab die neun fotofilme á sechsunddreißig bilder endlich zu netto geschafft...
:das habe ich gemacht, nachdem ich mit dem auto bei meinem chirugischen arzt war, der das mit dem auto aber nicht weiß, weil ich es noch nicht darf. :aber ich habe seit heute keinen gips mehr...

:deshalb kommt dieses bild hier hin: :das ist das erste, was kommt, wenn man bei google bildersuche "kein gips" eingibt

dieser eintrag bekommt aus nichtwürdigung des themas keine richige überschrift!

hi,

grossentwurf!

Wenn ich das schon höre. :ich hab meinen nur direkt vor der semesterfahrt abegegeben, damit professor k. ihn liest, hat er auch. :nun muß ich allerdings das ding nochmal schreiben - bis montag 8 uhr - und 10:45 ist der beginn der stunde, die ich halten muss. :wie in aller welt soll ich diesen grossentwurf nochmal schreiben - und das innerhalb der nächsten 5 tage. :na danke, ich bin echt froh, wenn ich das hinter mir hab - egal, wie!

Frankreich, Frankreich..... Ich kauf mir ein Baguette .... (das gabs auch in der Schweiz)

:so, da sind wir also wieder,

ich muß zugeben, wir sind schon länger wieder da, aber es ist ja sooo schwer, einen text für ein erlebnis nachträglich zu schreiben.
Philipp Weismann hat auf seinem Blog seine eigene version zur semesterfahrt notiert. :die könnt ihr lesen, wenn ihr auf meine überschrift "frankreich, und so weiter..." klickt!

:also:

:die semesterfahrt war für mich so eine art oase. :in den letzten wochen hab ich meinen grossentwurf geschrieben (ich hab ihn fertig und noch vor der fahrt abgegeben), aber nun ist er weg und ich hatte mir vorgenommen, mich in der semesterfahrtswoche mental überhabt nicht damit zu beschäftigen. :das, denke ich, hab ich gut geschafft. :ziel unserer reise war frankreich, genauer gesagt: taíze. :um ehrlich gesagt, hatte ich darauf absolut keinen bock. :gemeinschaft haben wir in moritzburg schließlich genug, und der vorschlag frankreich, den ich vor einem jahr mal eingereicht hatte, zielte eher auf die provence, um das land und die leute dort kennenzulernen. :jetzt, wo wir wieder da sind, müß ich sagen, daß es richtig toll war, und, um es im eBay-slang zu sagen: gerne wieder!
:mein arzt hatte mir übrigens geraten, nicht so weit zu laufen, was ich aber trotz meines hohen plateau-vorfußentlastungsschuh tat, und ich muß sagen, daß das - und mein tontechniker-t-shirt äußerst kennenlern- und kommunikationsfördernd war. ^^
(gedenken an ulrike)
:auffällig war, daß in taíze irgendwie fast nur deutsche anzutreffen waren, aber das machte die sache auch etwas einfacher, zumal ich es vorher nun doch nicht geschafft hatte, französisch oder englisch zu lernen.
:tja, was soll ich sagen, die tage flogen dahin und irgendwann war es mittwoch, das heißt, der tag unserer abreise. das war für die organisation von taíze gar nicht so einfach, daß unsere gruppe gar keine ganze woche blieb, sondern nur vier tage.
:was noch wichtig wäre, zu sagen, noch auf der fahrt bot uns herr steinhäuser, also martin, das du an.

:mittwoch also: fahrt nach genf
:ich war in meinem leben noch nie in genf. :hatte schon davon gehört, katharina (kennt ihr sicherlich nicht) hat da mal ne weile gewohnt, aber sonst.. :schon auf der fahrt nach genf merkte man den luxus dieser stadt. :gut, wir fuhren über autobahn durch das industrieviertel, aber dennoch, der luxus und reichtum quoll aus allen ecken und enden dieser stadt; da waren cabrios und limosinen der extraklasse, überall nur menschen in anzug oder kostüm, luxusläden, uhrenhersteller und banken - die busse allerdings sahen aus, wie in moskau: :O-leitungsbusse in orange und alte modelle. :-)
:unser quartier war der hammer, es nannte sich "petershöfli" und war eigentlich ein "heim für töchter", also eine art katholisches mädchenpensionat (wohl deshalb schliefen wir jungs (und männer, wer auch immer was sein will) im keller. die mädels (und frauen) des semesters teilten sich den größeren schlafraum, der gleichzeitig auch ess- und aufenthaltsraum war. :eine intime mischung, muß ich sagen, aber bei unserem semester eine durchaus mögliche!
:übrigens gibt es nach doktor ankowitsch's wörterbuch nur 4 wörter im deutschen, die auf "nf" enden - genf ist eines davon.
:ich muß zwischenzeitlich noch einmal an meinen fußarzt erinnern: "laufen sie nicht so viel!" :naja, aber wann bin ich doch schon mal wieder in genf?
:den anfang machte eine riesen stadttour mit einer älteren, aber keineswegs betagten dame (dame trifft es wirklich), die uns mit genfer stolz die stadt und deren (kunst)geschichte zeigte. :teilweise sehr interessant, teilweise sehr langwierig. :am ende gab es gemäß dem singsangsemester ein kleines konzertchen in der kapelle der kirche.
:tagsüber besuchten wir also sie sehenswürdigkeiten der stadt, das ökumenische zentrum (örk) oder die hochschule des örk, oder faulenzten in der stadt herum. :einige mädels waren bei h&m, ich selbst war im spielwarenladen und hab jetzt ein französisches lego-heft!
:abends dann spielten wir verstecken, der platz zwischen petershöfli und kathedrale war gut dazu oder spielten gitarre, karten oder sonstwas. martin (steinhäuser) lies sich auf einem unserer (mit simon, phil, hirsch und mir) fast ausrauben, philipp und simon enterten kurlturzeigen, ich verlor im schach gegen einen algerier (das erste mal schon nach 5 zügen, das zweite mal nur knapp nach einer stunde), dann sahen wir den tanzpavillon am hafen und und und.
:ich selbst konnte am letzten tag nicht mehr laufen und beschloß dabei, endlich diesen dummen schuh wegzulassen und barfuss weiter zu laufen...
:am sonnabend (und der kam wieder mal viel zu schnell) packten wir während einer tonaufnahme von irgendeiner blaskapelle mehr oder minder leise unsere busse und fuhren nach chamonix.
:dieses weniger malerische dörfchen liegt am füße des mt. blanc, dem höchsten berg europas, den wir schon in genf zu sehen glaubten, was aber nicht war gewesen ist...
:in chamonix war wochenmarkt, aber der war nicht sooo interessant, deshalb:
:in chamonix entschlossen wir uns ziemlich schnell, 37 euro (das muß man sich mal im portemonnaie zergehen lassen) zu opfern, um auf dem mt. blanc zu fahren - mit einer seilbahn.
:ich selbst hatte mir seilbahnen immer kleiner vorgestellt...
:der höhenunterschied betrugt etwa 1500 meter, und die bewältigte das monströse fahrzeug aus eisen innerhalb weniger minuten. (monströs ist vielleicht nicht der richtige ausdruck dafür - das ding hatte sicherlich dieselben maße wie mein vw bulli, aber der hing nicht nur an einem seil...)
:oben war es irgendwie kalt, irgendwie auch sonnig war, aber sehr dünnluftig. :jedenfalls ging meine mundharmonika nur in den unteren tönen, die aber dort oben die oberen töne waren. :bei den original oberen tönen tat sich nix.
:einige (oder doch alle) von uns sind dann schließlich noch ganz nach oben gefahren - in 3842 meter höhe. :ich mußzugeben, daß ich sogar 3843 meter hoch war, denn ich bin trotz krücke noch um einen meter hoch gesprungen.
:die abfahrt war bis auf philipps plastikflasche-oben-zuschraub-und-unten-unterdruck-drin-seh-Experiment zwar nicht ereignislos, aber ich mag da nix mehr dazu berichten (ihr hättet eben selber mitfahren müssen!)
:für die rückfahrt nach moritzburg hatte ich mir einen der plätze vorn im auto erkämpft und hatte auf 90% der fahrt einen super ausblick auf die alpenlandschaft.

:hier nocheinmal ein lob an den hirsch, der sich super durch basel gefunden hatte, obwohl das gps von philipp (ein sonst super teil, respekt!) sich aufgrund der vielen unübersichtlichen aus- und auffahrten doch immer wieder geirrt hatte - aber das eben nur in basel!

:gegen 7 uhr kamen wir schließlich wieder in moritzburg an! :müde und auch nicht mehr für irgendetwas anderes motivert; und so räumten wir nur die autos aus, andere ein und die, die hier wohnen, verschwanden in ihren zimmern.

:fazit, die fahrt war nicht so, wie ich sie mir vorgestellt hatte, ich war vorher deswegen mißmutig, aber sie war einfach unbeschreiblich toll, wir hatten eine gute zeit, ich war sehr froh, nocheinmal mit "meinem" semester was zu machen, bevor die anderen diplombedingte geext werden und ich mich vollends in das neue semester eingliedern werde.

:danke für die schönen tage, die gespräche und gemeinsamen aktionen, die lockerheit, akzeptanz und sympathie untereinander, die gemeinsamen spiele, mahlzeiten und spaziergänge - und danke, liebe MitsemestlerInnen für die letzten jahre, die für mich nicht ganz einfach waren.
:danke, daß ich nochmal mitfahren durfte.

Sonntag, 10. Juni 2007

kurz wieder anmelden

+++ bonjour +++ sind eben zu hause angekommen +++ 7:00 +++ waren gestern mittag noch auf dem mt. blanc +++ davor in taìze und genf +++ sind alle müde +++ daher im bett +++
baldiger bericht folgt +++ bon nuit +++

Freitag, 1. Juni 2007

:gemeinschaftstage - gemeinschaftsfrage

:so, die gemeinschaftstage nähern sich dem ende und es ist damit zeit für einen kleinen rückblick meinerseits.
:irgendwie habe ich dies jahr das gefühl gehabt, dass nicht so viel los war, wie sonst. :ich habe die vielen gespräche zwischen den "alten diakonen" und uns studenten irgendwie vermisst, vielleicht lag das daran, daß mal wieder aus "meiner ecke" keiner da war und daß ich am mittwoch das quartierbüro inne hatte und daß es da zeitweilig (zb zwischen 20 und 21 uhr) sooo langweilig war, weil ich keinen gesehen hab. (:ich hab dann mundharmonika gespielt - es klang durch ganze haus - bis einer kam und ins büro reinguckte: "ohhh, das war sooo schön", meinte er "das klang so traurig und so sehr nach heimat!" :und dann ging er wieder raus und hört mir aber noch ne weile zu...
:und dann war es der erste gemeinschaftstag, an dem ich keinen studentenkellerdienst hatte. :das hat echt immer ne menge zeit bei uns gefressen, vorbereitung und so, bier holen...
:aber ansonsten war es doch recht angenehm, ich war etwas unbeweglich und ein spaziergang zur kirche war eine kleine weltreise...

:so, ich denk mal das war der letzte post vor frankreich. :ich wünsche mir eine gute fahrt, komm gesund (genauso krank) wieder nach hause und viel spaß bei den kleinen französinnen.
...:weil mir ja keiner was wünscht...

bahnsteigerlebnisse

:heute (also mittwoch) musste ich sehr früh aufstehen. :ich mußte zum arzt und durfte nicht selber fahren...
:so werden meine blogs in 50 jahren mal aussehen, wenn ich dann noch tippen kann...
:aber so fängt auch mein blog heute an. :und so fuhr martin cathi und mich nach radebeul zum arzt. :ich war der erste, war noch vor der ersten schwester da und um 8 uhr bestellt, kam aber erst als vierter dran ("der arzt bestimmt die reihenfolge der patienten" - steht auf dem schild im wartezimmer) und so war ich dann erst halb 10 fertig. :martin war schon wieder weg und so humpelte ich zur schmalspurbahn "dackel" - das war weiter, als die anwohnerin gesagt hat und sokam ich dann erschöpft dort an...
:auf dem Bahnsteig saß ich neben einem mann, mit dem hab ich mich über meinen fuß unterhalten (ein super aufhänger für gespräche...) :und dann kam raus, daß der Moritzburg kennt und die fachhochschule und dass er bei der diakonie gearbeitet hat und sie ernsthaft gelobt hat als arbeitgeber. :der typ war so ehrlich und nett, das hab ich selten erlebt...